Viele kleine Firmen machen es schon lange vor. Auch bei uns ist es schon lange Alltag. Kaum ein Mitarbeiter in kreativen Agentur oder Start-Ups macht sich Gedanken über „den“ Arbeitsplatz der Zukunft – wir leben Ihn einfach. Große Unternehmen tun sich viel schwerer damit.  Warum ist das so? Unser Beitrag zur Blogparade des CeBit-Blogs setzt sich mit dieser Fragestellung auseinander.

Unabhängig von Ort und Zeit

Als Mitarbeiter eines agilen Unternehmens arbeite ich dort wo ich gerade bin. Auch die Uhrzeit ist dabei oft vollkommen egal. Ich nutze wie fast jeder der Generation Y ganz selbstverständlich verschiedene Devices wie Laptop, Tablet und Smartphone. Viele Aufgaben erledige ich ganz inzwischen von unterwegs. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich schon meine Mails gecheckt, auf meinem Sofa lese ich per Tablet die News und am Sonntag schreibe ich im Zug einen Blogbeitrag den mein Chef am folgenden Morgen bereits korrigiert hat.

Auf der Arbeit sind wir alle, auch bei räumlicher Trennung, ständig vernetzt. Wichtige Informationen, Fragen und ähnliches schreiben wir fix per Messenger – erreichbar auf allen Devices. Allein? Bin ich dadurch eigentlich nie. Selbst private Termine kann ich auf diese Art und Weise in meinen Arbeitsalltag integrieren. Natürlich entsteht auch durch diese flexibler Arbeitsweise weiterhin Druck, insbesondere wenn Deadlines nahen. Dennoch passt diese Arbeitsweise viel besser in meine Lebensrealität als ein 9-to-5-Bürojob. Die Produktivität steigt vermutlich sogar etwas. Dieser Einblick in meine persönliche Arbeitssituation soll aufzeigen worum es auch in großen Unternehmen gehen sollte. Die Einbindung einer neuen Generation Wissensarbeiter – mit all ihren Stärken und Schwächen. Mit einem anderen Blick auf Work-Life-Balance als die Generation Praktikum der vergangenen Dekade.

Konzerne und große Organisationen müssen raus aus dem starren Korsett

Probleme großer Unternehmen auf dem Weg zu modernen Arbeitsplatzkonzepten sind naheliegend und verständlich. Ab einer bestimmten Größe wird die Selbstverwaltung zur Effizienzbremse, da stellen neue Kommunikationsformen zunächst weiterer Erschwernisse dar. Doch grad moderne IT-Lösungen können starre Strukturen, Meeting- Kultur oder auch das Delegieren von Aufgaben sehr stark vereinfachen.

Natürlich gewinnt die Datensicherheit bei solchen Lösungen an Bedeutung. Das Thema ist ja grad präsenter denn je zuvor. Dennoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Die Chancen sind größer als die Gefahren. Ängste, bspw. die Arbeitnehmer nicht mehr greifbar vor Ort zu haben, können durch klare Regelungen und Statusanzeigen in Messaging-Diensten gemindert werden und die „Online“-Zeit außerdem als Tool zur Arbeitszeiterfassung genutzt werden. Messaging-Dienste bieten ebenfalls Vorteile im Bereich von Telefon- und Videokonferenzen die bisher kaum genutzt werden. Besonders für national oder gar global agierende Unternehmen sind die modernen Techniken ein echter Zuwachs. Zentral gesteuert, dezentral agierend.

Mit ganzheitlich und dynamischen Arbeitsplätzen zu mehr Effizienz

Unternehmen, denen es gelingt ihre Mitarbeitern, auch aus mobilen Arbeitsumgebungen in den Betrieb integrieren, werden von der Effektivitätssteigerung begeistert sein. Das entgegengebrachte Vertrauen wird mit Loyalität gedankt.

Auch Freelancer lassen sich in solchen Umgebungen optimaler in Projekte involvieren. Sogar Kunden können viel näher an den Prozess in Unternehmen heranrücken. Die Vorteile erscheinen fast unendlich. Dafür braucht es etwas Mut, Bereitschaft sich auf Neue Prozesse einzulassen. Trauen Sie sich.

 

Ungewohnt offen wagt sich dieser Tage Facebook aus der Deckung. Im Interview mit dem Magazin “Der Handel” kündigt der Deutschland-Chef von Facebook Scott Woods eine (noch) stärkere Orientierung des Unternehmens in Richtung Kommerzialisierung an. Diese neue Handlungsrichtung unterstreicht er mit der Aussage, der Begriff Social sei nicht mehr zeitgemäß. Und tatsächlich hat die heutige Versionen von Facebook nicht mehr viel mit Social gemein. Startete das Netzwerk einst, um Menschen miteinander zu verbinden, entwickelt es sich langsam zu einer besonders nervigen Werbmüllhalde. Werbemüll von Unternehmen und Nutzern gleichermaßen – allen Versuchen der Filterung zum Trotz.

Das Unternehmen hat sich seit dem Börsengang stark gewandelt. Formulierte Mark Zuckerberg vor einigen Jahren noch die Idee, dass Werbung eben nicht das Geschäftsmodell von Facebook sei, geht es heute scheinbar nur noch darum möglichst viel Werbung zu verkaufen. Ursache dürften hier die unersättlichen Bedürfnisse der Kapitalmärkte sein, denen sich Facebook seit dem Börsengang unterworfen hat. Eine Renditesteigerung nach der nächsten soll da gemeldet werden. Bitte. Die Kuh soll gemolken werdenbis sie vor Erschöpfung umfällt.

Social und Renditemaximierung sind zwei paar Schuhe

Hier in Deutschland gab es bereits ein Beispiel, dass sehr deutlich zeigte, dass die Anforderungen aus Kapitalmarkt und Social Business nicht deckungsgleich sind. Xing ging an die Börse und verlor scheinbar im selben Moment seine Innovationsfähigkeit. Bis heute ist das so, auch wenn man in Hamburg immer wieder versucht mit einem neuen Anstrich das alte wieder schmackhaft zu machen. Heute ist Xing bestenfalls noch ein sich selbst aktualisierendes digitales Rolodesk. Ein Opfer des Kapitalmarkts und der Fehler des immer schneller wechselnden Managements.

Facebook scheint nun in die selbe Falle tappen zu wollen. Klar entwickelt sich das Netzwerk stetig weiter. Das ist sogar von großer Bedeutung. Jedoch dienen viele der Innovationen inzwischen scheinbar dem Selbstzweck – sexy bleiben für die Börse. Neuste Stilblüte ist in diesem Zusammenhang beispielsweise die Absicht die organische Reichweite der Fanseiten weiter zu beschneiden. Statt dessen sollen Unternehmen diese mühsam und häufig teuer aufgebaute Reichweite lieber bezahlen. Also doppelt, einmal für den Aufbau der Fanbase und ein weiteres Mal, um diese zu erreichen.

Spätestens damit verliert Facebook viel Attraktivität. Natürlich hat die Vernetzungssichtbarkeit und der virale Transport von Informationen einen hohen Wert, der in den meisten Fällen sogar dieses doppelte Engagement rechtfertigen würde. Dennoch wird es zunehmend schwerer Unternehmer und Unternehmen die mangelnde Planungssicherheit in Bezug auf den amerikanischen Marktführer schmackhaft zu machen. Ständige Veränderungen bei der Auslieferung und Sichtbarkeit von Informationen, permanente Veränderungen von API’s und auch der nachlässige Umgang mit Daten sorgen ohnehin schon für großen Ärger.

Es bleibt zu hoffen, dass Facebook diese Zeichen vielleicht etwas deutlicher hört als die Träume der Zocker an der Börse. Bei LinkedIn und bei Twitter scheint das bislang noch ganz gut zu funktionieren. LinkedIn wird von Inside Facebook mit Blick auf Five daring predictions for social marketing in 2014 sogar ausdrücklich empfohlen.

Kapitalmärkte und Geheimdienste machen die Errungenschaften von Social kaputt

Zuerst war da die Revolution der Kommunikation, die unter dem Synonym Social Media bekannt wurde. Heute wird diese Revolution zunehmend ein Opfer von Kapital und Politik. Da ist auf der einen Seite Maßlosigkeit und auf der anderen Seite zu wenig Geschwindigkeit, um vernünftige Spielregeln zu schaffen. Ich möchte in diesem Zusammenhang nicht von der Wiederentdeckung der Langsamkeit sprechen, aber ich könnte es. Die Bundesregierung bekleckert sich wahrlich nicht mit Ruhm. Plöp.

Aber auch der Markt versagt. Viele der Unternehmen, die gerade in einer neuen Internetblase gehypt werden, könnten unter vernünftiger und weitsichtiger unternehmerischer Führung lange im Markt bestehen und zugleich hohen Nutzen bieten. Der Wunsch der Kapitalgeber, möglichst einen Milliarden-Deal nach dem anderen zu machen, zerstört nun langsam diese Idee. Unternehmen werden in diesem Umfeld nicht mehr mit einer unternehmerischer Absicht gegründet. Wichtiger ist die Idee sie schnell und teuer zu verkaufen. Plöp.

Dann ist da oben drauf noch der gravierende Missbrauch der plötzlich sichtbaren Daten durch die Geheimdienste und uns unbekannte Bösewichte. Plöp.

Die Einschläge kommen näher. Die Disziplinlosigkeit entscheidender Akteure bringt die Blase vielleicht zum platzen – Vorboten sind gut zu erkennen. Ursachen sind Vertrauensverlust, übertriebene Kommerzialisierung und schwindender Respekt gegenüber der Privatsphäre von Nutzern und Kunden. Ein Kreislauf, der bei der aktuellen Entwicklungsgeschwindigkeit dazu führen wird, dass Social Media vielleicht in der selben Geschwindigkeit verschwindet, wie es auf der Bildfläche erschien.

Wir wollen das nicht!

Wir – diese unscharfe Gemeinschaft der Nutzer – wollen weiterhin die Errungenschaften von Social Media nutzen. Dazu gilt es den Kern des Geschäftes wieder in den Blick zu bekommen – vertrauensvolle Kommunikation zwischen Menschen. Eben nicht diesen Spielplatz der Maßlosigkeit weiter zu entwickeln. Runter von unserer Schaukel.

Suche nach digitalen Strategien

Als Unternehmen heute bei Facebook eine eigene Fanpage, bzw. Unternehmensseite starten – das macht in vielen Fällen weiterhin Sinn. Eine Innovation im Bereich der digitalen Kommunikation ist es indes nicht länger. Spannend ist eher die Frage, wie sich wohl das Nutzerverhalten auf Facebook nach Prism und Tempora verändern wird.

Ein Rückgang der Aktivitäten auf diesen Plattformen von 25 Prozent oder mehr ist vor dem Bild der aktuellen Nachrichtenlage nicht ganz abwegig. Nutzer wollen auch in digitalen Infrastrukturen nicht auf ihre Privatsphäre verzichten. Nur, woher soll man diese nehmen? Jedes amerikanische Unternehmen hat nun den Generalverdacht als Informant der amerikanischen Geheimdienste anhaften. Wie auch immer das jeweilige Hintertürchen geartet sein mag. Die Folge, das Urvertrauen in das Internet ist gestört.

Langweiliger deutscher Datenschutz wird zum wertvollen USP

Eine Abwägung der verschiedenen Argumente zur effektiven Verarbeitung von Informationen in digitalen Kanälen ist sorgsam zu betreiben. Nicht alles, was es da gibt ist pauschal schuldig im Sinne des aktuellen Skandals. Auch vor der Hürde, dass der Datenschutz die Umsetzung einer vielleicht brillanten Geschäftsidee stört sollte man nicht zurückschrecken. Vielmehr sollte man noch ein paar Späne mehr ins Feuer werfen und sich fragen, wie alle Parameter dennoch nutzbringend zusammengebracht werden können – eben unter Berücksichtigung des Wunsches nach einem verlässlichen Datenschutz.

Eine Wirkung könnte dann sein, dass der viel gescholtene deutsche Datenschutz zu einem wertvollen USP für die globale Online-Wirtschaft wird. Über Gesetze und Regeln muss verlorenes Vertrauen wieder aufgearbeitet werden. Auch, wenn es die Umsetzung großartiger Ideen und Lösungen vielleicht etwas hemmt. Allerdings sollte man dabei nicht von einem Extrem ins andere Verfallen. Es gilt eine gesunde Balance zu finden.

Zukunft heißt Daten-Automation

Online-Kommunikation und Online-Angebote werden künftig nicht weniger in der Lage sein, verschiedene Daten geschickt miteinander zu verweben. Ein Teil dieser Daten wird mit großer Sicherheit stärker anonymisiert sein als bisher, aber die Systeme und die Architekten dieser Systeme lernen beständig dazu. Bereits heute können lernende und sprachgetriebene Systeme wie Apple’s Siri oder Watson von IBM automatisierte Beantwortung von Fragen in anspruchsvollem Umfang bedienen.

Websites der Zukunft werden solche Lösungen ganz selbstverständlich integrieren. Genau, wie sie den Dialog von Kunde zu Kunde ermöglichen werden. Das Teilen von Erfahrungen, Wissen und Empfehlungen, sowie die dadurch entstehende Transparenz werden die Erbschaft dessen sein, was vor einigen Jahren als Social Media begann.

Aber es gibt auch andere Trends. Websites werden Besucher künftig automatisch identifizieren können. Daraus resultierend lassen sich wichtige Informationen von unwichtigen Informationen trennen. Natürlich aus der Sicht des Kunden, nicht mehr nur aus der des anbietenden Unternehmens. Aber, wer hier zu sehr steuert, wird andere Schauplätze an anderen Stellen damit eröffnen. Wieder eine Frage der Balance.

Das Sammeln und Auswerten von Daten ist unumgänglich

Künstliche Intelligenz und auch bspw. das Internet der Dinge sind Themen werden viele weitere nutzbringende Innovationen entstehen lassen. Dadurch entstehen erneut umfangreiche Datenbestände, die zum Informationsvorsprung des Sammlers verwendet werden sollen. Damit immer verbunden ist ein hohes Missbrauchspotenzial – genau das müssen wir Konsumenten akzeptieren, wenn wir die Vorzüge einer digitalen Welt wirklich nutzen wollen. Wir müssen uns aber auch darauf verlassen können, das sorgsam mit unseren Daten umgegangen wird.

Wir sind überzeugt, der entstehende Nutzen intelligenter Datenbanken ist größer, als die damit einhergehende Gefahr. Voraussetzung dafür sind jedoch genormte und sichere politische Rahmenbedingungen! Die gilt es in den nächsten Jahren auszuhandeln. Auf der Ebene eines globalen Wirtschaftskreises. Mit einem hohen Grad an Ausgewogenheit der unterschiedlichen Interessen zwischen Staaten, Unternehmen und letztendlich den Menschen.

Aus unserer Sicht gilt: Nicht alles, was möglich ist, sollte man auch machen. Beim Mord ist das ja auch so. Der ist grundsätzlich jederzeit möglich, aber nicht so gut für Opfer, Gesellschaft und in der strafrechtlichen Folge auch die Täter.

Kehren wir zurück zur einleitenden Fragestellung – der Suche nach digitalen Strategien. Wir unterstützen Unternehmen gerne dabei herauszufinden, welche Möglichkeit sie wahrnehmen können. Einige haben wir hier kurz bereits angerissen. Ein Prozess, der immer Kreativität und Mut zur Zukunft erfordert.

Unser Apell an Sie: Werden Sie nicht zum „Mörder“!

Spionage

Wir kennen das alle. Im Restaurant am Nachbartisch unterhalten sich zwei Menschen über ein rasant spannendes Thema. Das kann eine aufregende Affäre sein, ein spannendes Geschäftsmodell oder auch der Kontakt mit einem Prominenten. Ruckzuck fahren wir die Spitzohren aus. Dabei bietet grad das zufällig gewählte Restaurant eine geeignete Umgebung für Gespräche über Inhalte, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Man bespricht zum Schutz vor der Öffentlichkeit Privates in der Öffentlichkeit. Meistens geht das gut.

Seit einigen Tagen haben wir in Deutschland eine intensive Diskussion über das amerikanische Lauschprogramm Prism und das britische Lauschprogramm Tempora. Beide Programme sind laut verschiedenen Medienberichten Bestandteil der „Five Eyes electronic eavesdropping alliance“, einem Lauschbündnis der Länder Großbritannien, USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Im Rahmen dieses Bündnisses werden offenbar große Teile der digitalen Kommunikation an neuralgischen Punkten abgefangen, gespeichert und ausgewertet. Offiziell dient dieses Vorgehen der Terror-Abwehr. Längst wird aber vermutet, dass auch wirtschaftliche Interessen der Länder bei dieser Art der Spionage im Fokus stehen.

Erinnern Sie sich an das Gespräch im Restaurant? So ähnlich ist es jetzt im Internet. Sie müssen damit rechnen, dass jemand zuhört und die gewonnenen Informationen im schlimmsten Fall gegen Sie verwendet. Eine mit privaten Nachrichten geführte Konversation bei Facebook, die Diskussion per Email, der Chat bei Skype oder das Videotelefonat – nirgends haben Sie die Gewähr einer wirklich vertraulichen Umgebung. Natürlich haben wir das längst geahnt und Emails hatten beispielsweise noch nie den Anspruch ein wirklich guter Geheimnisträger zu sein. Man verließ sich all zu gerne darauf, dass ja niemand einen Grund habe die Nachrichten zu lesen. Eine Bewertung, die dank der Diskussion um die Lauschprogramme heute sicher anders ausfällt.

Wie umgehen mit den Lauschern?

Zunächst, es gibt keine verlässlichen Thesen, wie man auf dieses noch sehr frische Wissen reagieren kann. Haben wir in der Vergangenheit eine gefühlt kleine Unsicherheit bei der Kommunikation in Kauf genommen, sprechen wir auf einmal von einer realen Gefahr: Sind Inhalte eines Gespräches vielleicht zu amerikakritisch und ich darf nicht mehr in das Land einreisen? Wird die Konferenz bei Skype über die neuesten Forschungsergebnisse vielleicht abgehört und das Wissen einem amerikanischen Wettbewerber zugespielt? Man ist geneigt, schnell einem ersten Verfolgungswahn zu erliegen. Seit Big Data kann man sich ja auch nicht mehr in der Masse der Informationen verstecken. Große Datenmengen sind inzwischen ohne Probleme zu verwalten. Automatische Filter finden in einer digitalen Welt ohne Umwege zu den richtigen Inhalten. Es ist schwer, diese virtuelle Gefahr zu bewerten.

Als Unternehmen mit einer Spezialisierung auf digitale Kommunikation können wir nur das raten, was wir bereits immer in Workshops und Vorträgen zu Facebook erzählt haben: Verhalten Sie sich bei Facebook und Co. so als würde es sich dort um einen öffentlichen Raum handeln. Rechnen Sie damit, dass der Nachbartisch spitze Ohren macht und lernen Sie das zu tolerieren. Bislang galt die Empfehlung eher für den Umgang mit der mehr oder weniger öffentlichen Timeline und den darin enthaltenen Inhalten. Wir würden die Empfehlung heute zum Teil auch auf die privaten Nachrichten ausweiten.

Harmlosigkeit schützt vor Überraschungen – aber auch vor Spaß

Schon immer galt, wer keinen Dreck am Stecken hat, der hat nichts zu befürchten. Seit Prism wird die Dimension von „Dreck am Stecken“ neu bewertet. Selbst harmlose Informationen, eine private Lästerei, können – natürlich im Moment eher höchst theoretisch – zum Bumerang werden. Medien, denen wir bislang ob ihrer Privatheit vertraut haben sollten wir heute hinterfragen. Nehmen wir Apples iMessages. Bislang war die SMS ein eher sicheres Kommunikationsmittel. Sogar die Kanzlerin schwört darauf. Die iMessages funktionieren wie eine SMS, laufen aber über Server in den USA. Genauso, wie bei Whats-App, deren Sicherheit schon länger bezweifelt wird. Aber auch das ganz normale Überseetelefonat wird inzwischen digital vermittelt und – sie raten richtig – unter anderem in Großbritannien abgefangen.

Die Dimension der Lauschattacke ist von solch einer Größe, dass sie einen zu erschlagen droht. Der Brief scheint neben dem privaten Gespräch in einem sicheren Raum das einzige halbwegs zuverlässige Kommunikationsmittel zu sein, dem nicht pauschal die Gefahr einer Kopie zuteil wird. Ein durch und durch unsympathisches Szenario, dem jetzt durch Rechtsprechung der Regierungen Einhalt zu gebieten gilt. Das wird noch eine Weile dauern. Bis dahin müssen wir uns durchschlagen. Verlieren Sie derweil nicht das Vertrauen in die Innovationskraft des Internets und der Digitalität. Bei allen Horror-Szenarien glauben wir ganz fest daran, dass der durch Vernetzung entstehende Nutzen immer noch ungleich größer ist, als die innenpolitischen Überwachungsphantasien der Staaten.

„Ich brauche eine neue Anzeige“ – häufig sieht so oder sehr ähnlich der erste Kontakt mit einer Werbe- oder Kommunikationsagentur aus. Ein ganz trivialer Bedarf, der beispielsweise kurz nach der Feststellung entstanden ist, dass man mit Word nicht gestalten kann. Als Unternehmen hat man Botschaften und möchte diese mit Reichweite versehen – nur wie?

Auch, wenn die Entwicklung einer Anzeige trivial erscheinen mag, ist das herausarbeiten der richtigen Botschaften ist eine komplexe Anforderung. Unsere Frage danach, wie sich die anzupreisende Leistung oder das zu formulierende Angebot von den Offerten des Wettbewerbs unterscheidet, löst nicht selten ein intensives Schulterzucken beim Gegenüber aus. Er will doch nur eine Anzeige.

Ein Leistungsversprechen abgegeben

Damit ein Unternehmen ein wirksames Leistungsversprechen, samt Differenzierung zum Wettbewerb abgeben kann, sollte es sich selbst und seinen Wettbewerb möglichst umfassend kennen. Dazu ist es hilfreich sich mit den berühmten W-Fragen auseinanderzusetzen.

  • Wer bin ich?
  • Was habe ich alles im Angebot?
  • Was biete ich konkret an?
  • Wo unterscheide ich mich vom Wettbewerb?
  • Wer ist mein Wettbewerb?
  • Wie tue ich etwas?
  • Warum tue ich etwas vielleicht auf besondere Art und Weise?
  • Welchen Nutzen hat der Kunde?
  • Welche Werte liegen meiner Arbeit zugrunde?
  • Welche Ziele verfolge ich?
  • Wer wird künftig mein Wettbewerb sein?
  • Wie möchte ich gerne im Markt wahrgenommen werden?
  • Warum sollte ein Kunde bei mir kaufen?

Gerade die letzte Frage wird häufig scherzhaft damit beantwortet, dass man dann ja den Umsatz machen würde. Das ist wirtschaftlich korrekt, jedoch in diesem Fall ein falscher Blick auf die Fragestellung. Vielmehr gilt es sich in die Kundensicht zu versetzen. Was stiftet diesen an, tatsächlich auf mein Angebot zurückzugreifen. Welche Motivation liegt dem zugrunde?

Kommunikations-Dienstleister denken weiter

Im Berufsalltag werden wir schnell Opfer der sogenannten Betriebsblindheit. Das geht gar nicht anders, da man immer Dinge aus seinem täglichen Leben bei seinem Gegenüber voraussetzt, mit denen man selbst tagein tagaus ganz selbstverständlich zu tun hat. Eine gefährliche Situation für Unternehmen, wenn sich diese blinden Flecken zunehmend breit machen. Die Folge: Botschaften werden schwer- bis unverständlich. Dabei hilft häufig schon der berühmte Haus- oder Putzfrauentest – die Befragung einer Person ohne Sachkenntnis, egal welchen Geschlechts. Schwelgt man zu sehr im Fachkauderwelsch, wird dass auf diese Art und Weise in vielen Fällen schnell enttarnt. Sie erhalten eine erste Indikation für eine mangelhafte Aufbereitung Ihrer wichtigen Information.

Kommunikationsprofis setzen sich intensiv mit Botschaften auseinander, machen sich Gedanken um den Kontext, um Teilbotschaften und unterschwellig miterzählte Botschaftsbestandteile. Wer beispielsweise stets behauptet der Billigste zu sein, wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die beste Qualität liefern. Qualität hat schließlich ihren Preis. Gerade als außenstehender Dienstleister mit Blick für diese wichtigen Details sieht man solche Brüche in den Botschaften sehr schnell und kann diese effektiv von diesem „Unkraut“ befreien.

Authentizität entsteht durch selbstreflektierte Betrachtung

Botschaften glaubwürdig vermitteln, ein stimmiges Außenbild abgeben – das gelingt nur, wenn man gut weiß wer man selbst ist. Wenn man genau weiß, was man gut kann und was einem eher nicht so liegt. Dazu gehört auch, dass man nicht versucht jemand anderes zu sein, bzw. jemand anderes zu kopieren.

Es gilt keine falschen Erwartungen zu wecken und sich ehrlich mit sich selbst zu beschäftigen. Wer Top Qualität verspricht, aber immer nur Mittelmaß liefert, kann beim Kunden langfristig nur Enttäuschung verursachen. Mit der Folge, dass dieser Kunde sich einen neuen Dienstleister oder Lieferanten suchen wird. Das können wir ganz einfach an unserem eigenen Verhalten im Umgang mit solchen Anbietern feststellen.

Gewinner unterscheiden sich von Verlierern

Dass es einen Unterschied zwischen Gewinnern und Verlieren geben muss dürfte jedem klar sein. Glück und Unglück sind dabei nur mittelmäßig geeignete Differenzierungen, der Teufel steckt – wie immer – im Detail. Gewinnen ist die logische Folge vieler richtiger Handlungen. Diese können bspw. sein: Ich kenne meinen Wettbewerb, weiß wo dieser angreifbar ist und weiß wo ich selbst vielleicht Schwächen habe. Ich arbeite daran diese Schwächen zu reduzieren und konzentriere mich zugleich darauf meinen Vorsprung bei den Stärken weiter auszubauen.

Das alles geht nicht ohne ausgezeichnete Kommunikation. Gewinner kommunizieren besonders gut – und zwar intern, wie extern. Auch Mitarbeitern sollte vermittelt werden, welche Ziele das Unternehmen verfolgt. Schon allein, um Handlungen darauf fokussieren zu können. Nach Außen vermitteln Sie mit Kommunikation Ihre Botschaften, erreichen Ihre Zielgruppe und sorgen in den passenden Kanälen für notwendige Reichweite. Vielleicht brauchen Sie gar keine Anzeige, sondern eher eine Überarbeitung der Website.

Das Ergebnis: Ihr Kunde weiß, dass es Ihr Unternehmen gibt und wird bei Ihnen am Ende genau das bekommen, was er sucht und erwartet.

Lassen Sie uns über Ihre Kommunikation sprechen.

Im vergangenen Jahr habe ich zusammen mit Constanze Wolff das Buch „Social Media für Gründer und Selbstständige“ verfasst. Dieses ist im Februar 2013 im Linde Verlag erschienen. Es freut mich zu sehen, dass uns da offensichtlich ein guter Ratgeber gelungen ist. Dafür sprechen die vielen wohlwollenden und positiven Rezensionen, die wir erhalten haben.

Zusammenfassung der Amazon-Rezensionen

Eine Übersicht der Bewertungen bei Amazon, aus denen ich an dieser Stelle gerne zitiere:

  • Social Media für Gründer und Selbstständige - Constanze Wolff, Roland Panter„Das Buch hat mir viele neue und interessante Einblicke und Tipps in die Welt der Social Media gegeben.“
  • „Für Social-Media-Einsteiger sehr gute und detaillierte Basislektüre, für Netzwerk-Auskenner dank Schlagwortverzeichnis ein prima Nachschlagewerk, in dem sie das Basiswissen ungerührt überschlagen können!“
  • „Ein guter Überblick über die wichtigsten Networks auf einem Niveau, das auch Anfängern entgegenkommt.“
  • „Die beiden Autoren nehmen dabei absolute Neulinge in Sachen Web 2.0 an die Hand, ohne jedoch die “Fortgeschrittenen” aus dem Blick zu verlieren – alte Hasen und Häsinnen können also auch noch eine ganze Menge lernen.“
  • „Es macht Spaß, sich durch die 12 Kapitel durchzuarbeiten – entweder chronologisch oder gezielt nach dem suchend, was einen am meisten interessiert.
  • „Sehr anschaulich steigen die beiden Autoren mit eigentlich selbstverständlichen “Dos and Don’ts” in das Thema ein.“
  • „Ein rundum empfehlenswertes Buch für Einsteiger wie mich.“

 

Rezensionen auf Blogs

Neben den Rezensionen bei Amazon gibt es natürlich weitere Rezensionen – teils von geschätzten Kollegen aus der Branche. Auch hier gibt es ein sehr positives Echo auf den Titel. Vielen Dank.

  • Thorsten Ising: „Cooles Buch für Einzelkämpfer, Gründer und auch Einsteiger. Die Informationen sind fundiert und prima zusammengestellt, die Fragen und Antworten wirklich praxisnah und nachvollziehbar.“
  • Christa Goede: „Das Buch lässt sich sehr gut kreuz und quer oder selektiv lesen – wobei ich die ersten drei und die letzten drei Kapitel jedem empfehlen würde.“
  • Kerstin Hoffmann: „Einsteiger können hier schnell alles nachschlagen, was ihnen ansonsten reichlich “nerdig” vorkommt. Damit sind viele der üblichen Einstiegshürden und Vorbehalte schnell abgebaut. Budgetfragen, Monitoring und Risiken werden ebenfalls kurz angesprochen.“
  • Marie-Christine Schindler: „Das auf der Titelseite gemachte Versprechen zu zeigen „Wie Sie das richtige Netzwerk finden und nutzen“, wird auf jeden Fall eingelöst“
  • Joachim Rumohr: „Die Autoren erklären, wie man ein Blog zur Grundlage der Social-Media-Aktivitäten macht, und gehen neben XING, Facebook und Twitter ausführlich auf Google+ und LinkedIn sowie die mit ihnen verbundenen Chancen ein.“
  • Pierre Tunger: „Ein Buch, was ich jedem meiner Kunden in die Hand drücken kann.“
  • Gründungszuschuss.de: „Stark praxisorientiert und mit konkreten Erfolgsgeschichten untermalt zeigt dieses Buch, wie kleine Unternehmen und Organisationen sowie Gründer von sozialen Netzwerken profitieren können.“
  • Billomat-Blog: „Sahnehaube des Buches: Vorstellung von Best-Practice-Beispielen bekannter Netzwerker wie Rechtsanwalt Thomas Schwenke, Online-Shop-Betreiberin Charis Stank oder Grafikdesignerin Michaela von Aichberger.“
  • Eventsofa: „Das Buch eignet sich, entgegen dem Titel, nicht nur für Gründer und Selbstständige, sondern auch für alle anderen, die sich im Bereich Social Media weiterentwickeln möchten.“
  • GESAKRAM: „Ich habe das Buch einmal von vorne bis hinten durchgelesen und war begeistert. Seitdem hat es meinen Schreibtisch nicht verlassen, sondern liegt als ständiges Nachschlagewerk immer in erreichbarer Nähe. Kein Buch zum Pflegen, sondern zum Zerlesen.“

Seit rund viereinhalb Jahren gibt es inzwischen das Blog Network Relations. Nun sagt Zeit recht wenig über Aktion aus und man kann sagen, es ist bei Network Relations im letzten Jahr sehr ruhig gewesen. Zu viel Ruhe, wie ich als Initiator finde. Das wird jetzt geändert und das Blog neu belebt, ohne dabei seine Vergangenheit zu leugnen. Neuen Geist erfährt Network Relations als das Corporate Blog von F9. Wir werden hier immer wieder über verschiedene Dinge berichten – aus unserem Alltag, von Themen die uns bewegen und von Stories die (hoffentlich) auch für Euch Relevanz besitzen.

F9, wer oder was ist das?

F9 ist eine in Hannover ansässige Unternehmensberatung. Neben einer Spezialisierung im Bereich der digitalen Kommunikation (vormals Social Media) beschäftigen wir uns viel mit Strategien, Organisationen, Strukturen und Abläufen. Einfach Dingen, die unsere Mandanten nach vorne bringen und die immer wieder nach guter, solider Arbeit verlangen. Was genau das alles ist, haben wir auf unserer Website beschrieben.

Dahinter stehen vielfältige Themen, Trends und Methoden. Genau diese Vielfalt wollen wir künftig bei Network Relations abbilden. Den Aufschlag haben wir mit dem Relaunch des Blogs gemacht, nun gilt es für uns immer wieder gute Themen zu identifizieren und diese in Beiträge zu formulieren. Wir freuen uns darauf und fordern bereits jetzt viel Feedback von Euch.

Ach so, was Sascha Lobo sagt!

Das Internet als ganzes ist in unruhigem Fahrwasser. Nicht alles was technisch möglich ist ist gut – sogar dann nicht, wenn es vielleicht sogar gut gemeint ist. Das hat zu Folge, dass es mehr und mehr Regulierungsbedarf für das digitale Medium gibt. Aktuell beispielsweise sehr gut zu erkennen an der Diskussion um die Netzneutralität, aber auch an Themen wie dem Leistungsschutzrecht, welches es von der Öffentlichkeit wenig hinterfragt durch geschickte Lobbyarbeit ins Gesetzbuch geschafft hat.

Die Lobby-Arbeit dieser vielen Unternehmen ist so unglaublich schlagkräftiger, als das, was wir als einzelne mehr oder weniger verbohrte Internet-Spezialisten bislang auf den Weg gebracht haben. Hier sind künftig starke Bündnisse gefordert, die unsere Interessen vertreten. Sascha Lobo hat das in seinem Vortrag bei der Berliner Internetkonferenz re:publica ganz hervorragend formuliert. Weswegen wir hier auch gerne auf das Video verlinken. (Es lohnt sich übrigens sehr, sich auch die vielen anderen Videos einer sehr inspirierenden re:publica anzuschauen.)

In diesem Sinne: Was würde Merkel überzeugen! Lasst uns die digitale Zukunft gestalten.

Xing knackt erstmal die 6 Millionen-Marke in D-A-CH

Mitte November 2012 zählte die Xing AG erstmalig 6 Millionen Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum. Darunter entfallen jeweils 500.000 Mitglieder auf Österreich und die Schweiz. Damit festigt Xing seine marktführende Stellung in D-A-CH.

Das berufliche Netzwerk ist klare Nummer 1 im deutschsprachigen Raum: Allein in Deutschland entfallen 4 von 5 Seitenaufrufen geschäftlicher Netzwerke auf Xing. Immer mehr Mitglieder nutzen die Plattform mobil: Mehr als 30% des Traffics kommen inzwischen über Smartphones und Tablets. Erst kürzlich hatte das TecDAX-Unternehmen aktuelle Quartalsergebnisse veröffentlicht, nach denen Xing im dritten Quartal in allen Geschäftsbereichen zulegen konnte.

Thomas Vollmoeller, Vorstandvorsitzender der Xing AG: „Wir freuen uns sehr, immer mehr Mitglieder bei XING willkommen  zu heißen und von den Vorteilen beruflichen Netzwerkens zu überzeugen. Wir sehen weiterhin großes Wachstumspotenzial im deutschsprachigen Raum, einem der weltweit stärksten Wirtschaftsräume.” (Quelle Xing AG)

Twitter mit 50 % Wachstum in einem Jahr

Auch bei Twitter gibt es erfreuliches zu vermelden. die Zahl der deutschsprachigen Twitter-Accounts stieg laut Messungen der webevangelisten von 550.000 auf 825.000. Das ergab die Analyse von 26,7 Millionen Tweets innerhalb der letzen 30 Tage, bei die Tweets systematisch nach eindeutigen Merkmalen der deutschen Sprache ausgewertet wurden.

LinkedIn kündigt neue Profile an

Auch bei LinkedIn tut sich etwas. das börsennotierte Netzwerk aus den USA kündigte neue Profile an. Die neue Gestaltung macht die Profile übersichtlicher und bietet bereits auf den ersten Blick eine Menge nützlicher Informationen an. Wann genau die Profile ausgerollt werden, ist noch nicht bekannt. Hier kann man sich das neue Profil ansehen.

Dies ist kein PR-Artikel! Dieser Artikel ist ganz für mich selbst. Und vielleicht auch für das Buch, welches ich geschrieben habe. Natürlich würde ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, das niemals so intensiv ans Herz legen wollen, wie das vielleicht mit dem zweifelhaften Absichten einer PR-Mitteilung geschehen könnte.

Niemals, nein, wirklich niemals würde ich Sie überzeugen wollen, dass Sie durch den Konsum meines mühsam erschaffenen Buches völlig neue Erkenntnisse erlangen könnten. So stümperhafte PR, das machen nur die anderen. Dann bin ich auch noch so ehrlich und möchte Sie warnen. Denn in meinem Buch geht es um Facebook. Das ist so ein anderes Netzwerk, welches viele Menschen auf der Welt benutzen. Noch viel mehr Menschen warnen davor. Sogar die von der Polizei. Bisweilen. Dazu kommt, unter Kapitalisten ist dieses Facebook im Moment auch eher unten durch. Aber das ist eine andere Geschichte.

Kaufen Sie mehr Bücher

Nun, nachdem die Einleitung, das Vorspiel, bereits mehrere Dutzend Buchstaben verbraucht hat, könnte ich jetzt prompt und spontan unmittelbar zum Höhepunkt gelangen. Bis hierhin ist es schließlich nur eine lange Geschichte mit kurzer Sinn. Natürlich niemals PR oder etwas vergleichbar frevelhaftes. Mein Buch sollen Sie natürlich trotzdem kaufen. Ja! So sieht’s doch mal aus. Anders als bei den Aktien von diesem Facebook gilt für mein Buch nämlich eine unbedingte Kaufempfehlung.

Unsicher bin ich, was nun passieren würde, wenn ich hier auch noch einen Link einstellen würde. Das wäre dann schon verdammt nah dran an dieser PR. Womöglich würde dieser Artikel daraufhin flugs ganz anders betrachten. Das wollen wir (Autor und Verlag) natürlich nicht. Andererseits soll das Erlebnis ja viel größer sein, wenn man ein wenig Aufwand in die Jagd investiert und sich dann umso mehr auf die Beute – mein Buch – freuen kann. Also wer jetzt nicht einfach linkklicken möchte, jagen könnte man beispielsweise ganz eigeninitiativ bei diesem Amazon. Da gibt es ja verschiedenste tolle Bücher. Und wer weiß …

In diesem Sinne, eine gute Jagd.

 

Thomas Vollmoeller (52), derzeit Vorstandsvorsitzender der Schweizer Valora Holding AG, ist heute mit Wirkung zum 15.8.2012 zum Vorstand der XING AG bestellt worden und wird spätestens zum 15.1.2013 den Vorstandsvorsitz übernehmen. Stefan Groß-Selbeck, seit Januar 2009 Vorstandsvorsitzender der XING AG, wird seinen Vertrag nicht verlängern, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.

„Wir danken Stefan Groß-Selbeck sehr für die äußerst erfolgreiche Weiterentwicklung der XING AG in den vergangenen Jahren. Unter seiner Führung hat XING seine marktführende Position im deutschsprachigen Raum ausgebaut und ist bei Mitgliedern, Umsatz und Gewinn stark gewachsen. Mit Thomas Vollmoeller haben wir einen hervorragenden Nachfolger gefunden, der seine Expertise und Erfahrung in der Führung von dynamischen, kundenorientierten Unternehmen einbringen und damit die nächste Wachstumsphase einleiten wird“, sagt Neil Sunderland, Vorsitzender des Aufsichtsrats der XING AG.

Vollmoeller arbeitete nach seinem Studium zehn Jahre lang bei McKinsey & Co. in Hamburg und Düsseldorf. Seit 1997 war er bei der Tchibo GmbH in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Vorstandsmitglied für den gesamten Bereich Non Food. In seiner Zeit bei Tchibo zeichnete Thomas Vollmoeller auch für den erfolgreichen Aufbau des E-Commerce-Geschäfts verantwortlich. Im Jahr 2008 wechselte er zur Valora Gruppe und übernahm dort die Rolle des Vorstandsvorsitzenden. Während seiner Zeit hat er das Unternehmen u.a. durch zahlreiche Akquisitionen auf neues Wachstum ausgerichtet.

Groß-Selbeck verlässt die XING AG nach Ablauf seines Vertrages im Januar 2013 auf eigenen Wunsch. Unter seiner Führung hat die XING AG ihre führende Position im deutschsprachigen Europa mit über 5,5 Mio. Mitgliedern weiter ausgebaut. Durch erfolgreiche Produkteinführungen unter anderem in den Bereichen e-Recruiting, Advertising und Events konnte der Umsatz in diesen Geschäftsbereichen beinahe verdreifacht werden. In seine Zeit als Vorstandsvorsitzender fallen die Akquisition der amiando AG, der Aufbau der Belegschaft von ca. 160 auf über 450 Mitarbeiter sowie der Aufstieg in den TecDax. Der Unternehmenswert von XING hat sich in dieser Zeit in etwa verdoppelt.

(Quelle: Xing AG)