Mehr als nur ein Internetauftritt
Soziale Medien ergänzen die offizielle Internetrepräsentanz eines Unternehmens wirkungsvoll. Bei dem Besuch eines Ladengeschäftes nimmt man ganz selbstverständlich diverse “Nebengeräusche” war. Nicht selten entscheiden diese Randnotizen darüber, ob man dieses Geschäft häufiger besuchen möchte oder lieber nicht. Im Internet ist es schwierig bei dieser Sympathiewertung zu punkten.
Der Besuch eines Onlinegeschäftes bringt zwar neben dem Angebot auch diverse Randinformationen mit sich, aber die Tiefe eines persönlichen Gespräches mit dem Kunden kann er nicht transportieren. Der Onlineshop glänzt vielleicht mit technischer Funktionalität, hoher Aktualität und breitem Warenspektrum. Im Regelfall sagt er aber wenig über das Unternehmen und dessen Werte aus: Zuverlässigkeit, Qualität, Termintreue, Ethik und vieles mehr.
Hier bieten Soziale Medien eine Chance. Zum Beispiel über einen Unternehmens-Blog lässt sich die Persönlichkeit Ihres Unternehmens abbilden. Aussenstehende können am Geschehen in Ihrem Unternehmen teilhaben. Das unterstützt die Vertrauensbildung und stärkt die Identifikation mit dem Unternehmen. Das fördert die Summe der persönlichen Empfehlungen – ein Effekt mit unschätzbarem Wert. Zusätzliche Effekte sind beim Suchmaschinenmarketing zu erzielen.
Neben Blogs bietet sich eine Präsenz in der Gruppenebene von Social Networks wie z.B. dem Business-Netzwerk Xing an. Microbloggingdienste, wie Twitter oder Identi.ca können ebenfalls interessante Optionen bieten. Lassen Sie sich beraten, wie Sie sich optimal aufstellen.
Krisenmanagement mit Network Relations
„Schlechte Nachrichten verkaufen sich am besten“, so lautet eine bekannte Verlegerweisheit. Schlechte Nachrichten stehen jedoch nicht im Interesse der davon betroffenen Unternehmen. Eher genau das Gegenteil, nämlich diese Nachrichten nicht unkontrolliert der öffentlichen Meinung auszusetzen. Denn das ist selten direkt steuerbar. Und das ist gut so.
Bleibt die Frage, wie man mit Krisen umgeht, diese möglichst kontrolliert und koordiniert in der Öffentlichkeit kommuniziert. Schadenbegrenzung lautet eine andere Aufgabenstellung. Network Relations bietet Möglichkeiten den Informationsfluss in Onlinemedien zu beeinflussen, z.B. zur/zum
- öffentlichen Stellungnahme
- entkräften negativer Meinungsbildern
- Aufbau einer Gegenöffentlichkeit
- ganzheitlichen Aufklärung
- Vervollständigen von Informationsfragmenten
- Warnung vor Gefahren, z.B. bei Rückrufaktionen
- andere Informationsmaßnahmen
Perspektiven durch Social-Networking
Social Networks missachten etablierte Strukturen klassischer Werbe- und Marketingstrategien. Das bedeutet Gefahr und Chance gleichermaßen. Entgegen klassischer Werbemaßnahmen in eine definierte Zielgruppe stehen beim Social-Networking gewachsene Beziehungen im Vordergrund. Das können private Freundschaften oder berufliche Beziehungen sein. Der einzelne Menschen wird erweitert um sein persönliches Netzwerk – ein Geflecht diverser Mensch-Mensch-Beziehungen.
Das bedeutet: Kommunikation findet primär von einem Menschen zum anderen Menschen statt. Und das nahezu unabhängig von Rang und Position. Erst sekundär kommunizieren Menschen mit Unternehmen oder Unternehmen mit Unternehmen.
Im rein privaten Umfeld gibt es bereits viele Marketingideen und Angebote, die sich an den Bedürfnissen des Social-Networking orientieren. Ein großer Teil dieser Maßnahmen wurde unter dem Begriff “Virales Marketing” etabliert.
Network Relations überspringt die Zielgruppe der Privatpersonen und wirkt auch im Bereich der B2B-Beziehungen, das hat große Bedeutung hinsichtlich der anzunehmenden Bedeutung von sozialen Netzwerken in der Zukunft. Es ist anzunehmen, dass Suchmaschinen, Job-, News- und Meinungsportale zu großen Social Networks verschmelzen.
