Archive for März, 2009

Crowdsourcing – Eine Begriffsdefinition

Roland Panter | März 31st, 2009 | No Comments »

Crowdsoursing – schon oft gehört, nie verstanden und deshalb nachgeschlagen.
Wikipedia sagt: Crowdsourcing bzw. Schwarmauslagerung bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet. Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert bereitwillig Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme oder ist an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt (vgl. Schwarmintelligenz). Crowdsourcing ist ein 2006 von Jeff Howe und Mark Robinson (Wired Magazine) geprägter Neologismus.
Crowdsourcing kann auch als Form des elektronischen Handels stattfinden und wird in diesem Zusammenhang als Social Commerce bezeichnet. Dabei werden Kunden eines Anbieters zu „persönlichen Filtern anderer Kunden“ und helfen diesen das bestmögliche Angebot zu finden.

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Journalismus verändert sich durch Social Media

Roland Panter | März 30th, 2009 | No Comments »

Gedruckte Zeitungen sterben derzeit, den Startschuss gab in der vergangenen Woche die Chicago Tribune in den USA. Diese erscheint jetzt nur noch als Online-Medium. Weitere große Titel stehen ebenfalls kurz vor dem aus, wenn man den Medienberichten glauben schenkt. Was bedeutet das?
Die Medienlandschaft verändert sich
Ausgelöst durch den Informationsüberfluss aus dem Internet verändern sich die Wege zur Informationsbeschaffung. Heute sind Google und Co. die ersten Recherchemedien. Und das Internet ist schneller. Spätestens seit Twitter und der Notwasserung des Flugzeugs auf dem Hudson, wissen wir, wie man eine Nachricht in weniger als einer Stunde auf der ganzen Welt verbreiten kann. Zeitungen schaffen das nicht. Sie dokumentieren es nur noch.
Der Journalismus bekommt Wettbewerb
Der klassische Journalismus bekommt durch das Internet mehr und mehr Wettbwerb. Bisher wurden Informationen von Journalisten gefiltert, bewertet und hinterfragt, bevor diese über die Publikation eine Öffentlichkeit erfuhren. Das Internet bietet auch hier Alternativen für den Gang an die Öffentlichkeit. Bürgerjournalismus

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Social Media und die Tücken des Mitmach-Journalismus

Roland Panter | März 25th, 2009 | No Comments »

Seit einiger Zeit gibt es das Magazin „Der Freitag“, eine inhaltlich und auch optisch sehr ansprechende Zeitung auf Papier. Soweit nichts ungewöhnliches. Dennoch rumort es deutlich vernehmbar im Umfeld des Blattes. Denn anders, als andere Zeitungen existiert neben der Papierversion eine eigene Der Freitag-Bloglandschaft – Die Community, wie es Der Freitag nennt. Dort können von angemeldeten Nutzern in eigenen und fremden Blogs Themen veröffentlicht und kommentiert werden. User generated Content im Umfeld eines journalistisch gedachten Titels. Mitmach-Journalismus im Web 2.0, mit immerhin schon 20% Leserbeiträgen in der Printausgabe.
Die Krise und das Krisenmanagement
Nun gibt es vernehmbare Kritik auf mehreren Ebenen. Verleger Jakob Augstein bezieht dazu ausführlich in seinem Blog Stellung (Hier den Beitrag lesen). Technische Mängel werden anerkannt und Besserung gelobt. Und auch das Kritikverhalten wird kritisiert. Die verschiedenen Kommunikationseben werden dabei geschickt erläutert – eine wichtige Maßnahme bei der Deeskalation. Eine durchdachte und schlaue Reaktion, wie wir finden.
Trotzdem gibt es verschiedene Punkte,

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