Quo vadis Social Media?

(Fast) alles, was man zum Thema Social Media wissen sollte gibt es dank des Engagements von Stefan Petersen nun auf einen Klick. Er hat in seinem Blog ”
Social Media Marketing, SEO Blues & Rock ‘n’ Roll” sage und schreibe 50(!) aktuelle Whitepapers zum Thema Social Media gesammelt und veröffentlicht. Hier geht es zum Beitrag. Viel Spaß bei der Lektüre und vielen Dank an die Autoren.

Ein paar Zahlen zu Facebook

Facebook hat die 400.000.000-Marke geknackt – 400 Millionen aktive User. Wahnsinn. Das zeigt das gigantische Potenzial dieses Netzwerks und zugleich gibt es einen Hinweis auf die zukünftige Bedeutung Sozialen Netzwerkens.

Weitere interessante Zahlen zu Facebook:

Mitglieder: 400.000.000
Davon loggen sich 50% jeden Tag einmal ein.
35.000.000 User verändern ihre Statusmeldung jeden Tag
Insgesamt werden täglich über 60.000.000 Statusmeldungen pro Tag veröffentlicht

Der durchschnittliche User hat 130 Friends/Freunde im Netzwerk
Er sendet ungefähr 8 Freundschaftsanfragen jeden Monat
Zudem verbringt er täglich beachtliche 55 Minuten bei Facebook

Facebook ist inzwischen in 70 Sprachen verfügbar
70% aller Facebook-Mitglieder sind außerhalb der USA

Mehr Informationen: Facebook-Statistiken

73% der privaten Haushalte haben einen Internetzugang

In Deutschland nimmt die Zahl der privaten Haushalte mit Internetzugang weiterhin zu. Sie ist von 27 Millionen Haushalten im Jahr 2008 auf 29 Millionen im Jahr 2009 gestiegen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten. Im Jahr 2009 verfügten 73% der privaten Haushalte über einen Internetanschluss. Im Vorjahr war der Anteil mit 69% noch um vier Prozentpunkte geringer gewesen.

Ebenfalls weiter angestiegen – auf knapp 23 Millionen – ist 2009 die Zahl der privaten Haushalte, die einen Breitbandanschluss besitzen. Von allen Haushalten mit Internetzugang verfügten damit 82% über einen Breitbandanschluss (2008: 73%).

Trend zu mobilen Computern setzt sich fort

Nach wie vor verwenden die meisten privaten Haushalte als Gerät für den Internetzugang einen stationären Computer, auch wenn der Trend rückläufig ist. Setzten 2008 noch 81% der Haushalte mit Internetzugang einen stationären Computer für den Internetzugang ein, waren es in diesem Jahr nur noch 76%. Zunehmend beliebter wird dagegen der Internetzugang über mobile Computer (Laptop, Notebook) einschließlich Handheld Computer (Palmtop, PDA (personal digital assistant)). Der Anteil der Haushalte mit Internetzugang, die solche Geräte verwendeten, ist im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozentpunkte auf 56% gestiegen (2008: 47%). Vergleichsweise selten wird dagegen das Handy für den Internetzugang in Privathaushalten verwendet (2009: 17%, 2008: 16%).

DSL liegt weiter vorn

Als Zugangsart zum Internet ist der DSL (digital subscriber line)-Anschluss am weitesten verbreitet. 75% der Haushalte mit Internetanschluss nutzten im Jahr 2009 diese Art des Breitbandanschlusses. Andere Breitbandanschlüsse (zum Beispiel Internet über TV-Kabel, UMTS (universal mobile telecommunication system), WiMAX (worldwide interoperability for microwave access) wurden in 9% der Haushalte mit Internetzugang verwendet. Stark rückläufig ist der Einsatz von analogen Modems oder ISDN (integrated services digital network)-Modems und ISDN (integrated services digital network)-Karten. 2009 nutzten nur noch 16% der Haushalte mit Internetzugang diese Geräte für das Surfen im Internet, während im Jahr 2006 der Anteil noch bei 54% gelegen hatte.

Neben der Ausstattung der Haushalte mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist auch die Internetnutzung der Bevölkerung weiter anwachsend. So nutzten 73% der Personen im Alter von zehn Jahren und älter im ersten Quartal 2009 das Internet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Anteil noch bei 71% gelegen. Ebenso ist eine Steigerung der Nutzungshäufigkeit bei den Internetnutzern zu verzeichnen. Der Anteil der Internetnutzer (ab zehn Jahren), die jeden Tag oder fast jeden Tag online waren, erhöhte sich im Vergleich zum ersten Quartal 2008 von 66% auf 70%.

Weiter große Teile der Bevölkerung nicht online

Trotz des hohen Anteils der Bevölkerung an der Internetnutzung insgesamt gibt es weiterhin Bevölkerungsschichten, die zu großen Teilen nicht online sind. Dies betrifft Personen in der Altersgruppe ab 65 Jahren und hierbei insbesondere Frauen. Im ersten Quartal 2009 nutzten nur 17% der Frauen ab 65 Jahren das Internet, während Männer in der gleichen Altersgruppe einen Anteil von 39% erreichten.

Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der Internetnutzung sind dagegen in den anderen Altersgruppen zu vernachlässigen. Bei Personen zwischen 45 und 64 Jahren ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern bei der Internetnutzung relativ gering (männlich: 76%, weiblich 68%), bei Personen in den Altersgruppen unter 45 Jahren sind praktisch keine Unterschiede auszumachen (10-15 Jahre: männlich: 96%, weiblich: 96%; 16-24 Jahre: männlich: 98%, weiblich 97%; 25-44 Jahre: männlich: 94%, weiblich 92%).

Quelle: Statistisches Bundesamt

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