Archive for the ‘Begriffsdefinition’ Category

Navigationssache

Roland Panter | Mai 7th, 2010 | 1 Comment »

Seit Mitte der 90er Jahre beschäftige ich mit der Entwicklung von Websites. Immer wieder ein interessantes Thema in diesem Segment ist die Navigation. Da wird mit mehr oder weniger intensiv empirisch ermittelten Ergebnissen so etwas wie Erwartungshaltung, Lesegewohnheit und Nutzerverhalten als Anforderungskonzept an die Navigation propagiert. Grundsätzlich gilt wohl: Sie sollte oben sein und irgendwie links – schließlich geht unsere Leserichtung von links nach rechts und dann von oben nach unten.
Blogs etablieren die Tag Cloud
Mit den Blog zog ein neues Mitglied der Navigation auf Webseiten ein – die Tagwolke oder neudeutsch Tag Cloud. Viele unterschiedliche Worte in unterschiedlichen Größen zeigen so etwas, wie ein Relavanzmaß für Interesse und Bedeutung. Ein Klick und man ist am Ziel. Bereits im Jahr 2006 fragt dieser Artikel nach dem Sinn und Nutzen von Tag Clouds. Verfasser ist immerhin die bekannte Werbeagentur Sinnerschrader. Auch der Web2.0-Investor Kolja Hebenstreit greift das Thema damals auf und stellt

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Begriffsdefinition: Engagement (Social Media)

Roland Panter | Oktober 9th, 2009 | No Comments »

Im Themenumfeld von Social Media ist das Engagement eine wichtige Messgröße für die Beurteilung und Typisierung von Nutzern in Communities und Sozialen Netzwerken. Einzelfaktoren dieser Messgröße sind unter anderem:

Frequenz der Besuche/Visits pro Monat
Frequenz der Logins/Logins pro Monat
Anzahl von Gruppen
Mitgliedschaft in Gruppen
Vollständigkeit des Profils
Vernetzungsaktivität
Rate relevanter Aktionen
Segmentierung aktiv/passiv
Segmentierung Influencer/Gatekeeper

Aus den so qualifizierten Kennzahlen oder KPI’s lässt sich ein Engagement-Score für bestimmte Nutzergruppen in Communities ableiten.
Das Engagement selbst bewertet dabei die qualitative Anstrengung von Nutzern, mit dem Blick auf den Nutzen für die Community. Ein hohes Engagement mit großem Nutzen dient einer Community, während ein hohes Engagement mit schadhaften Absichten eher schadet. Hier gilt es Spreu von Weizen zu trennen und durch das Community-Management individuell zu reagieren. Ziel sollte es dabei sein, die „Guten“ zu unterstützen (z.B. durch Anerkennung, Vorteile, Highlights) und mit den „Schädlingen“ einen Dialog zu suchen (Ursachenforschung, Aufklärung etc.).

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Crowdsourcing – Eine Begriffsdefinition

Roland Panter | März 31st, 2009 | No Comments »

Crowdsoursing – schon oft gehört, nie verstanden und deshalb nachgeschlagen.
Wikipedia sagt: Crowdsourcing bzw. Schwarmauslagerung bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet. Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert bereitwillig Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme oder ist an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt (vgl. Schwarmintelligenz). Crowdsourcing ist ein 2006 von Jeff Howe und Mark Robinson (Wired Magazine) geprägter Neologismus.
Crowdsourcing kann auch als Form des elektronischen Handels stattfinden und wird in diesem Zusammenhang als Social Commerce bezeichnet. Dabei werden Kunden eines Anbieters zu „persönlichen Filtern anderer Kunden“ und helfen diesen das bestmögliche Angebot zu finden.

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Better Tag Cloud