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	<title>Wirtschaftsfaktor Sprache &#187; Interview</title>
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	<description>Unternehmensberatung für erfolgreiche Kommunikation und Social Media</description>
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		<title>Marco Ripanti: Das Netz lebt seit jeher von Offenheit</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Network Relations]]></category>
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		<description><![CDATA[In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit Marco Ripanti, Inhaber der Agentur Ekaboo und Chef der Internetplattform YIID über das Thema Offenheit, Schutz der Privatsphäre und Datenschutz in Sozialen Netzwerken. YIID wurde übrigens für die INTERNET WORLD Business-Idee 2010 nominiert. Network Relations: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media.</p>
<p>Diesmal sprechen wir mit <strong>Marco Ripanti</strong>, Inhaber der Agentur Ekaboo und Chef der Internetplattform YIID über das Thema Offenheit, Schutz der Privatsphäre und Datenschutz in Sozialen Netzwerken. YIID wurde übrigens für die  <a title="Internet World Business Idee 2010" href="http://www.internetworld.de/business-idee/ansicht/19/Yiid">INTERNET WORLD Business-Idee 2010</a> nominiert.</p>
<p><strong>Network Relations: Herr Ripanti, der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, sorgte Anfang dieses Jahres für Wirbel, als er das Ende des Datenschutzes ausrief (<a title="SPON: Facebook-Boss nennt weniger Datenschutz zeitgemäß  " href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,671083,00.html">Quelle</a></strong><strong>). Wie haben Sie diese Diskussion erlebt?</strong></p>
<p>Marco Ripanti: Zuckerberg hat sich sicherlich keinen Gefallen getan mit seinen Äußerungen. Die Kontroverse um Facebooks veränderte Privatsphäreneinstellungen kochte ja bereits seit Ende des vergangenen Jahres hoch und erzeugte ein überaus negatives Echo, sowohl bei den Usern, als auch in den Medien. Dass sich Zuckerberg dann in einem Interview so aus der Reserve locken lässt und eine, in meinen Augen mehr als lapidare Begründung für die Offenlegung von ungeheuren Mengen an  User-Informationen abliefert, zeugt nicht gerade von Feinfühligkeit für das aktuelle öffentliche Meinungsbild. Natürlich muss man auf der anderen Seite berücksichtigen, dass Facebook niemanden dazu zwingt, den Suchmaschinen Einblick in sein Profil zu gewähren. Dies lässt sich über die Einstellungsmenüs ja wieder korrigieren. Was die Sache wirklich problematisch macht und einen längeren Nachhall erzeugt, ist der vermittelte Eindruck, Zuckerberg und Facebook wüssten, wohin sich soziale Normen bewegen. Das wirkt anmaßend und spricht dem Netzwerk bzw. seinen Betreibern eine Bedeutung zu, die ich für übertrieben halte. Die Bedürfnisse und durchaus vorhandenen Befürchtungen und Ängste vieler User dürfen nicht mit dem Glauben an einen „allgemeinen Trend“ einfach abgebügelt werden. Anders ausgedrückt: Die Änderung der Privatsphäreeinstellungen auf Facebook hätte „demokratischer“ durchgeführt und der Öffentlichkeit mit einer fundierteren Begründung präsentiert werden müssen. Getreu dem Motto: “You don&#8217;t own a community“.</p>
<p><strong>Wie betrachten Sie die Problematik mit der neuen Offenheit im Netz? Bzw. ist es überhaupt eine Problematik?</strong></p>
<p>Zunächst stellt sich die Frage, was ist die neue Offenheit überhaupt? Das Netz lebt seit jeher von Offenheit, kreativen Synergien, Wissensaustausch und der Überwindung von Grenzen. Der daraus entstandene Nutzen für die Menschen ist zweifelsohne gewaltig, im beruflichen wie privaten Sektor. Was wir aktuell erleben und sich am ehesten als neue Offenheit beschreiben lässt, ist für mich die zunehmende Möglichkeit, zwischen Plattformen zu interagieren und diese miteinander zu vernetzen. Mit wenigen Klicks ist es mir nun möglich, mehrere Netzwerke mit meinen Statusupdates zu füttern, Kontakte zu importieren oder Bekannte in weiteren Netzwerken zu finden. Der Zugang zu Einzelpersonen ist darüber hinaus so leicht wie nie zuvor. Bestes Beispiel dafür ist sicherlich die Flut an Prominenten, an deren Leben man jetzt bei Twitter fast aus nächster Nähe teilhaben kann.</p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie in diesem Zusammenhang den Wunsch nach Abgrenzung – heißt, im realen Leben teilt man auch nicht alle Informationen mit jedem – wie organisiert man das im Web?</strong></p>
<p>Jedem Skeptiker sei gesagt, dass das Internet einen nicht zwingt, Informationen mit Dritten zu teilen. Das scheint momentan gerne in Vergessenheit zu geraten. Es bleibt immer noch meine eigene Entscheidung, ob und wie aktiv ich mich im Netz präsentiere und wie ich Privatsphäre persönlich definiere. Wer ein starkes Mitteilungsbedürfnis hat, kann seine Präferenzen genauso ausleben, wie jemand, der eher zurückhaltend ist und lieber eine Beobachterperspektive einnehmen möchte. Es gilt also, für sich die richtige Art der Teilnahme festzulegen. Was möchte ich eigentlich im Netz erreichen, wie möchte ich mich präsentieren, wo liegen meine Interessensschwerpunkte? Diese Fragen sollten beantwortet sein, dann steht einer angenehmen „Netzexistenz“ nichts im Wege. Zusätzlich sollte man über die Netzwerke, an denen man teilnimmt im Bilde sein, sich mit den Privatsphäreeinstellungen vertraut gemacht haben und diese nach eigenem Ermessen nutzen. Um noch einmal auf Facebook und Twitter zurückzukommen: Gerade in diesen beiden, teils heftig für ihre Offenheit kritisierten Social Networks zeichnet sich eine prägnante Veränderung der Netzwerk-Kultur ab, nämlich der Austausch von Nachrichten und Ereignissen aus dem globalen Rahmen. Die persönliche Statusmeldung wird oftmals als Nachrichtenmedium mit Verweis auf andere Quellen genutzt und weniger zur direkten Interaktion mit Bekannten und Freunden. Die preisgegebene Information enthält also oftmals weit weniger Erkenntnisse über den Veröffentlichenden selbst, als man vermuten würde.</p>
<p><strong>Sie bieten selbst mit YIID ein Produkt an, was im weiteren Sinne diese Problematik bedient. Welche Philosophie verfolgen Sie dabei?</strong></p>
<p>YIID ist ein sehr vielschichtiges Projekt, das in der Tat mit den gerade diskutierten Problemen zu tun hat. Die Idee hinter YIID ist im Grunde jedoch denkbar einfach: Wir bewegen uns im Netz meist auf einer Vielzahl von Plattformen und stellen uns dementsprechend passend zu dem im jeweiligen Netzwerk herrschenden „Kodex“ dar.  Wie wäre es, alle Online-Identitäten eine Users auf einer einzigen Seite zusammenzubringen? Auf <a title="YIID – YourInternetID" href="http://www.yiid.com">www.yiid.com</a> bekommt der Besucher ein Profil mit einer festen Internetadresse zugewiesen, die gleichzeitig über die sogenannte OpenID Authentifizierung auf anderen Seiten zur Anmeldung verwendet werden kann. Dieses Profil funktioniert wie eine elektronische Visitenkarte. Ich gebe Informationen über mich an und kann auf dieser Visitenkarte sämtliche von mir genutzte Internet Communities anzeigen lassen. YIID bündelt also  zahlreiche Onlineprofile und ermöglicht mir gleichzeitig, mich barrierenfrei im Netz zu bewegen, ohne ständig neu Profildaten eingeben zu müssen. Zusätzlich bieten wir dem Nutzer ein Archiv von mittlerweile über 1000 Social Networks, die man passend zu den eigenen Interessen durchforsten und nutzen kann.</p>
<p><strong>Was meinen Sie, wie sollte man die Datenschutzproblemtik lösen und wie wird sie vermutlich tatsächlich durch die Politik gelöst?</strong></p>
<p>Die Datenschutzproblematik ist von einer solchen Komplexität, dass man als Einzelperson unmöglich eine umfassende Bewertung dazu abgeben kann. Sicherlich sollte jeder die  Möglichkeit bekommen, Herr über seine Daten zu sein. Wie das letztlich technisch umgesetzt wird, obliegt den jeweiligen Anbietern der Dienste. Ich persönlich befürchten allerdings, dass die Politik gerade in Deutschland versuchen wird, den Anbietern vorzuschreiben, wie eine solche Realisierung von Maßnahmen auszusehen hat, was  im Gegensatz zu meiner Vorstellung von einem offenen Web steht. Statische Mechanismen und Richtlinien sind &#8211;  bei allem Respekt vor dem Datenschutz – immer auch eine Gefahr für die freie Entwicklung im Internet. Wir stehen also vor einem sehr schwierigen Grenzgang zwischen dem notwendigen Schutz von personenbezogenen Daten und einer möglichen Einschränkung der Entwicklungsfreiheit.</p>
<p><strong>Vielen Dank für Ihre Gedanken, wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ekaabo und YIID!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Weitere Informationen über Marco Ripanti finden Sie hier:</p>
<p><a title="Marco Ripanti bei Xing" href="https://www.xing.com/profile/Marco_Ripanti">https://www.xing.com/profile/Marco_Ripanti</a><br />
<a title="Marco Ripanti bei LinkedIn" href="http://de.linkedin.com/in/ripanti"> http://de.linkedin.com/in/ripanti</a></p>
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		<title>Stefan Groß-Selbeck: „Das Prinzip der &#8216;walled gardens&#8217; hat sich überlebt“</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 07:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit Stefan Groß-Selbeck, seit Januar 2009 der neue CEO der Xing AG. Der vorherige Geschäftsführer von Ebay Deutschland übernahm den Job von Gründer Lars Hinrichs, der in den Aufsichtsrat wechselte. Network Relations: Herr Groß-Selbeck, Sie sind nun ein halbes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit <strong>Stefan Groß-Selbeck</strong>, seit Januar 2009 der neue <strong>CEO der Xing AG</strong>. Der vorherige Geschäftsführer von Ebay Deutschland übernahm den Job von Gründer Lars Hinrichs, der in den Aufsichtsrat wechselte.</p>
<p><span><strong><em>Network Relations: </em></strong><strong>Herr Groß-Selbeck, Sie sind nun ein halbes Jahr bei Xing in Amt und Würden, wie schmeckt Ihnen Xing mit seinen vielen Mitgliedern und deren vielen Wünschen?<br />
<span style="font-weight: normal;"><em>Stefan Groß-Selbeck:</em> Ich denke, es waren gute erste Monate und freue mich besonders darüber, dass wir Xing in der Zeit weiterentwickelt und unser Innovationstempo deutlich beschleunigt haben. Dabei spielen die Wünsche unserer Mitglieder eine wichtige Rolle, denn von den Ideen, aber vor allem auch von den Verbesserungsvorschlägen und der Kritik unserer Nutzer lernen wir am besten, wie wir unsere Plattform weiter optimieren können. Deshalb haben wir vor kurzem das Feedback-Tool „UserVoice“ eingeführt, um die zahlreichen Wünsche und Anforderungen der Mitglieder zu bündeln und reibungslos in die Weiterentwicklung einfließen lassen zu können. Letzlich hängt unser Erfolg wesentlich davon ab, Geschäftsleuten ein immer effektiveres Netzwerken auf Xing zu ermöglichen, dass aber natürlich auch Spaß bringen soll.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Wie sind Sie zu dieser Aufgabe gekommen, haben Sie sich ganz klassisch beworben?<br />
<span style="font-weight: normal;">Lars Hinrichs und ich kennen uns schon länger und natürlich verfolge ich Xing als eines der erfolgreichsten deutschen Internet-Unternehmen seit Jahren mit großem Interesse. Ich bin selbst seit April 2006 Mitglied und kenne Xing selbstverständlich auch als Nutzer. Als ich dann gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, Lars Nachfolger zu werden, war ich spontan begeistert.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Nach der kurzen Zeit kann man als Außenstehender schon deutlich eine andere Handschrift erkennen. Wie betrachten Sie Ihre Aufgabe, wo unterscheiden Sie sich von Lars Hinrichs?<br />
<span style="font-weight: normal;">Natürlich setzt jeder seine eigenen Akzente – das ist ja völlig normal. Ich sehe meine Aufgabe darin, Xing auf Wachstumskurs zu halten. Das setzt in erster Linie voraus, dass wir unsere Plattform so weiter entwickeln, dass sie immer mehr Wert schafft für unsere Nutzer. Wir sind schon heute das Business-Netzwerk mit der höchsten Aktivität weltweit – das zeigt, dass wir da auf einem sehr guten Weg sind. Denn nur zufriedene Nutzer kommen regelmäßig zurück auf die Plattform. Deswegen war es mir wichtig, gleich in meinen ersten Monaten eine Reihe von neuen Funktionen und Features auf die Seite zu bringen.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Wie wirkt sich das im Produkt aus, bzw. was davon bemerkt der Kunde – wo setzen Sie Schwerpunkte?<br />
<span style="font-weight: normal;">Mit den neuen Features bieten wir unsere Kunden bereits auf der eigenen Startseite mehr Möglichkeiten, sich erfolgreich zu vernetzen und ins berufliche Gespräch zu bringen. So haben wir z.B. die Funktionalität „Mitglieder, die Sie kennen könnten” eingeführt, die sehr gut angenommen wird. Über „Xing Mitglieder fragen“ können Nutzer jetzt Fragen an das gesamte Netzwerk stellen und es gibt mit den „Xing News“ auch Business-Nachrichten vom Handelsblatt, der Financial Times und anderen Medien direkt auf der Plattform, die kommentiert und zum Lesen empfohlen werden können. Außerdem haben wir auch Unternehmensprofile eingeführt, die kostenlos und automatisch angezeigt werden und die ersten OpenSocial Applikationen gelauncht. Das ist aber erst der Anfang und wir wollen das Innovationstempo weiter hoch halten.</span></strong></span><br />
<span>Außerdem sind Recruiter eine wichtige Zielgruppe für unsere Mitglieder und damit auch für Xing. Unsere Plattform wird bereits heute von mehr als 40 Tausend Personalentscheidern und Headhuntern genutzt, um bestgeeignete Kandidaten für neu zu besetzende Positionen zu finden. Ein weiteres Schwerpunktthema ist und bleibt die internationale Expansion.</span></p>
<p><span><strong>In diesem Zusammenhang fällt häufig der Begriff OpenSocial, ist diese neue Offenheit für Xing unabdingbar, um am Markt bestehen zu können?<br />
<span style="font-weight: normal;">OpenSocial ist ein sehr effizienter Weg, um unsere Plattform auch durch Anwendungen von Drittanbietern weiterzuentwickeln. Das Prinzip der „walled gardens“ hat sich überlebt und diese Standardschnittstelle schafft sehr vielseitige Möglichkeiten, zusätzliche Features und Services anbieten zu können.</span></strong></span><br />
<span>Das wir mit Xing stark wachsen und erfolgreich als führendes europäisches Business Netzwerk agieren liegt allerdings nicht an einzelnen Features sondern daran, dass die Kontakte für das berufliche Fortkommen immer wichtiger werden. Das Arbeitsumfeld vieler Menschen verändert sich nicht nur wegen der Wirtschaftskrise schneller als je zuvor: Berufstätige wechseln immer häufiger den Arbeitgeber, Branche oder auch die Region. Sie müssen sich immer öfter bei neuen Zielgruppen ins Gespräch bringen und benötigen dazu ein effizientes Tool.</span></p>
<p><span>Über Xing können Geschäftsleute aber nicht nur vorhandene Kontakte pflegen, sondern auch neue Kunden hinzugewinnen, qualifizierte Mitarbeiter oder einen neuen Job finden. Dies sind nur einige Gründe warum immer mehr Berufstätige erkennen, dass persönliche Kontakte die besten Türöffner sind.</span></p>
<p><a title="Zweiter Teil des Interviews mit Stefan Groß-Selbeck" href="stefan-gross-selbeck-das-prinzip-der-walled-gardens-hat-sich-ueberlebt-2">Hier geht es weiter</a></p>
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		<title>Interview mit Stefan Groß-Selbeck – Teil 2</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 07:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fortsetzung &#124; Hier geht es zum ersten Teil des Interviews mit Stefan Groß Selbeck. Die Social Media Angebote Twitter und Facebook sind bereits gut miteinander verknüpfbar, wird Xing diese Funktionalität auch anbieten und sich so auf der inhaltlichen Ebene mit seinen Mitbewerbern verweben? Xing hat einen klaren Business-Fokus und aus dem Feedback unserer Mitglieder wissen wir, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fortsetzung | <a title="Erster Teil des Interviews mit Stefan Groß-Selbeck" href="http://www.network-relations.de/stefan-gross-selbeck-das-prinzip-der-walled-gardens-hat-sich-ueberlebt">Hier geht es zum ersten Teil des Interviews mit Stefan Groß Selbeck</a>.</p>
<p><strong>Die Social Media Angebote Twitter und Facebook sind bereits gut miteinander verknüpfbar, wird Xing diese Funktionalität auch anbieten und sich so auf der inhaltlichen Ebene mit seinen Mitbewerbern verweben?<br />
<span style="font-weight: normal;">Xing hat einen klaren Business-Fokus und aus dem Feedback unserer Mitglieder wissen wir, dass sie sich vor allem beruflich relevante Features wünschen. Newsfilter, die schnell und kompakt anzeigen, was in ihrer Branche passiert oder wie in den Medien über das eigene Unternehmen berichtet wird, haben deshalb für uns eine deutlich höhere Priorität als die Anbindung an Freizeitangebote.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span>Wenn unsere Mitglieder aber Anbindungen zu anderen Social Media Anwendungen wünschen, sind wir dafür offen. Ein gutes Beispiel ist unser Eventbereich: Wer eine Veranstaltung über Xing organisiert oder besucht, kann dies direkt von unserer Plattform aus auch twittern und damit auch über diesen Kanal andere darauf aufmerksam machen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Neu bei Xing ist übrigens auch das Feature „Twitter Buzz“, das Geschäftsleuten einen schnellen Überblick über aktuelle Trends und Meinungen zu unterschiedlichsten Themen verschafft. Dank der neuen Applikation können Mitglieder jetzt direkt bei Xing<span> </span>auch den weltweit führenden Kurznachrichtendienst live nach Stichworten durchsuchen. So lässt sich etwa der eigene Firmenname, der eines Wettbewerbers, eine anstehende Messe oder ein  Produktname als Suchbegriff verwenden, um zeitnah über Trends und Meinungen  auf dem Laufenden zu bleiben.</span></p>
<p><span><strong>Wie sehen zukünftige Differenzierungsmerkmale der verschiedenen Angebote aus? Was macht den Unterschied zwischen den großen Netzwerken Xing, Facebook und LinkedIn?<br />
<span style="font-weight: normal;">Wir unterscheiden uns nicht nur im Ansatz wesentlich von freizeitorientierten Netzwerken wie Facebook, sondern auch in der Art des Netzwerkens. Mitglieder auf Xing möchten Geschäftskontakte knüpfen, neue Geschäftsideen entwickeln und Kollegen und Bekannte wiederfinden. An ihrem Feedback sehen wir, dass sie eine Vermischung von privaten und beruflichen Inhalten nicht wollen.</span></strong></span><br />
<span>Im Business-Networking-Markt ist Xing der europäische Marktführer. Was Xing vor allem auszeichnet, ist die aktive und lebendige Community. Business Networking macht dann Spaß und bringt echten Mehrwert, wenn Berufstätige in einer lebendigen Community sind und dort die für sie wertvollen Kontakte knüpfen können. Über 90 % der Premium-Mitglieder loggen sich regelmäßig auf XING ein. Das zeigt, wie aktiv sie sind und wie sehr Xing Teil ihres täglichen Berufslebens geworden ist.</span></p>
<p><span> Wir sehen, dass sich die Menschen über Xing nicht nur online vernetzen, sondern dass sie sich auch offline persönlich kennenlernen möchten. Unser Event-Angebot gehört zu unseren Kernkompetenzen. Allein im Jahr 2008 wurden insgesamt über 90.000 Live-Events mit insgesamt über einer halben Million Teilnehmer über Xing organisiert, vom Regionaltreffen in Izmir über den Business-Cocktail in Rom bis hin zum Unternehmer-Treffen in Valencia.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Xing-Mitglieder schätzen das Netzwerk zudem, weil sie um die Sicherheit und den Schutz ihrer persönlichen Daten wissen. Im Gegensatz zu amerikanischen Mitbewerbern richten wir uns nach den strengen deutschen und europäischen Datenschutzrichtlinien und bieten eine vollständige SSL-Verschlüsselung an, eine Verschlüsselungstechnik, die Banken für die Kontodaten ihrer Kunden beim Onlinebanking nutzen.</span></p>
<p><span><strong>Glauben Sie, dass zukünftig jeder mehrere Profile haben und auch pflegen wird – damit ist doch ein hoher Aufwand für den Anwender, also ihren Kunden, verbunden.<br />
<span style="font-weight: normal;">Ich denke, wie viele soziale Netzwerke ein Mensch braucht, soll jeder selbst entscheiden. Unseren Mitgliedern wollen wir auf Xing alles bieten, um sich beruflich optimal zu vernetzen. Für Privates kann es Sinn machen, parallel andere Plattformen zu nutzen. Ich kenne viele Leute, die ein Problem damit haben, einen Arbeitskollegen in anderen sozialen Netzwerken als „Freund“zu bestätigen, weil er dann Zugriff auf private Inhalte, wie etwa die letzten Urlaubsbilder haben könnte.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Haben Sie selbst Profile in anderen Social Networks?<br />
<span style="font-weight: normal;">Ja, für private Dinge und natürlich auch um zu sehen, wie sich soziale Netzwerke weiterentwickeln. Twitter finde ich zum Beispiel aktuell sehr spannend.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Welche Bedeutung haben aus Ihrer Sicht Aggregatoren, wie zum Beispiel Friendfeed?<br />
<span style="font-weight: normal;">Aggregatoren werden im Internet populärer, besonders bei gut vernetzten Menschen mit hohem Informationsbedarf. Sie dienen auch dazu, Übersicht zu schaffen, in der Masse an Informationen, die das Internet bietet. Wir haben uns mit der Übernahme des New Yorker Web-Services socialmedian das Know-how für die Integration von sozial gefilterten Nachrichten gesichert. Unsere neue Applikation Xing News greift auf diese Technologie zurück: Damit können Xing-Mitglieder Nachrichten von ihrem Netzwerk filtern lassen. Das bedeutet, sie erhalten nur die Nachrichten, die für sie relevant sind.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Wie wichtig sind die Premium-Mitglieder für Xing? Lars Hinrichs sagte einmal „Das Businessmodell von Xing lautet 5,95“, ist das immer noch so?<br />
<span style="font-weight: normal;">Das Xing bereits zum Start im Jahr 2003 erfolgreich Premium-Mitgliedschaften eingeführt hat ist für uns nach wie vor ein Wettbewerbsvorteil.  Kein anderes soziales Netzwerk weltweit hat mehr zahlende Mitglieder als Xing und so sind wir in der komfortablen Lage, die Weiterentwicklung unserer Plattform aus eigener Kraft zu finanzieren.</span></strong></span></p>
<p class="MsoPlainText">Das Subskriptionsgeschäft ist und bleibt deshalb unser Kerngeschäft. Darüber hinaus haben wir mit den Bereichen Advertising und Jobs &amp; BestOffers zwei zusätzliche Erlösquellen etabliert, die bereits ca. 20 % unseres Umsatzes ausmachen.</p>
<p><span><strong>Welche Geschäftsbereiche werden zukünftig wichtiger für das Unternehmen? Wie sieht die Zukunft von Xing aus?<br />
<span style="font-weight: normal;">Wir wollen den Mehrwert von Xing kontinuierlich steigern und damit die Aktivität unserer Mitglieder  noch stärker fördern. Darüber hinaus wollen wir natürlich auch, dass unsere Community wächst. Allein in unseren Heimatmärkten, Deutschland, Österreich und der Schweiz, sehen wir mehr als genügend Wachstumspotenzial, um unsere Mitgliederzahlen in den nächsten Jahren zu verdoppeln und auch im Ausland wollen wir weiter wachsen.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Gibt es neue Features, auf die sich die Xing-User besonders freuen dürfen?<br />
<span style="font-weight: normal;">Mittlerweile beschäftigen wir mehr als 80 Entwickler, die täglich an neuen Features arbeiten  und wir haben einige spannende Projekte in der Pipeline. Mit dem Start von OpenSocial haben wir die technischen Voraussetzungen geschaffen, um unseren Mitgliedern auch Business-relevante Features von Drittentwicklern anbieten zu können. Darüber, welche Features und Anwendungen wir genau launchen werden, möchten wir aber erst sprechen, wenn sie eingeführt werden.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Zu guter letzt noch eine eher spekulative Frage … Sie sagten kürzlich in einem Interview, Xing plane aktuell keine neuen Akquisitionen in Nordamerika. Darf man dies als so etwas wie ein Friedensabkommen mit LinkedIn verstehen, die in Europa nur sehr schwer Fuß fassen?<br />
<span style="font-weight: normal;">Wir nehmen jeden Wettbewerber ernst, orientieren uns bei der Weiterentwicklung von Xing jedoch eher an unserer eigenen erfolgreichen Wachstumsstrategie. Bei der Expansion unseres internationalen Geschäfts haben in den letzten Jahren einiges erreicht: Von unseren weltweit mehr als 7,5 Millionen Mitgliedern stammen rund 4,3 Millionen aus dem nicht-deutschsprachigen Raum. Deshalb haben wir in unseren Kernmärkten wie Spanien, Italien und der Türkei regionale Teams aufgebaut, die die lokalen Xing-Netzwerke betreuen. Denn auch auf Xing gilt: (most) business is local. Wir werden also weiter in unser internationales Geschäft investieren und unsere internationale Expansion vorantreiben. Dabei setzen wir vorrangig auf organisches Wachstum. Weitere Akquisitionen stehen aktuell nicht an, wären aber durchaus denkbar. Wir beobachten das Marktgeschehen und wären handlungsfähig, falls sich günstige Gelegenheiten ergäben.</span></strong></span></p>
<p><strong>Vielen Dank für Ihre Einblicke in das Unternehmen und in Ihre Arbeit, wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei und mit Xing!</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Weitere Informationen über Stefan Groß-Selbeck und die Xing AG finden Sie hier:<br />
<a title="Stefan Groß-Selbeck" href="http://www.xing.com/profile/Stefan_GrossSelbeck">Stefan Groß-Selbeck<br />
</a><a title="Xing AG"></a><a title="Xing AG" href="http://corporate.XING.com/deutsch/unternehmen/">Xing AG</a></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Thomas Pfeiffer: „62.000 deutsche Twitter-Accounts“</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 07:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten.de. Mit seiner Zählung der deutschsprachigen Twitter-User sorgte er kurz vor der CeBIT 2009 für Aufregung in der Twittergemeinde. Seine Auswertung ergab schließlich nur eine Zahl 38.000 deutschsprachigen Twitterusern, andere Schätzungen bewegten [...]]]></description>
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<p class="MsoBodyText">In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit<strong> Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten.de</strong>. Mit seiner Zählung der deutschsprachigen Twitter-User sorgte er kurz vor der CeBIT 2009 für Aufregung in der Twittergemeinde. Seine Auswertung ergab schließlich nur eine Zahl 38.000 deutschsprachigen Twitterusern, andere Schätzungen bewegten sich da in weit höheren Regionen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong><em>Network Relations:</em></strong><strong> Herr Pfeiffer, wie kamen Sie auf die Idee Twitter-User zu zählen?<br />
<span style="font-weight: normal;"><em>Thomas Pfeiffer:</em> Twitter war und ist überall in den Medien präsent und ich habe mich dadurch gefragt, wie viele Leute in Deutschland tatsächlich bei Twitter aktiv sind. Die Zahlen, die damals kursierten reichten von 50.000 bis 80.000, aber das waren bloße Schätzungen ohne jede belastbare Grundlage. Also musste ich selbst zählen.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wie aufwändig war die Entwicklung der Zählsoftware, wo lagen Hürden?<br />
<span style="font-weight: normal;">Meine Zählung basiert auf einer automatisierten Textanalyse. Um einen Text als deutschsprachig zu erkennen, gibt es zwei Möglichkeiten. Man kann an einer charakteristischen Buchstabenverteilung erkennen, um welche Sprache es sich handeln könnte. Kommt z.B. ein „ß“ vor, handelt es sich fast zwangsläufig um deutschen Text. Ein anderes Beispiel: Das „n“ kommt im Deutschen sehr häufig vor, das „ö“ im Ungarischen. Dieses statistische Auswertungsverfahren stößt jedoch bei sehr kurzen Texten – mit weniger als 140 Zeichen – schnell an seine Grenzen. Etwa 20% der gefundenen Tweets waren gar nicht deutsch, sondern holländisch oder englisch.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">Also habe ich mich für ein anderes Zählverfahren entschieden. Anhand einer Liste mit 400 eindeutig deutschsprachigen Begriffen filtere ich aus der öffentlichen Suche bei Twitter die deutschen Tweets heraus. Schwierig ist dabei, keine Begriffe zu verwenden, die auch in anderen Sprachen vorkommen, wie. z.B. „fast“ im Englischen oder „hier“ im Französischen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wie wurden Ihre Ergebnisse denn innerhalb der Twittergemeinde aufgenommen?<br />
<span style="font-weight: normal;">Ich gebe jetzt dieses Interview. <img src='http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Die Zahl der 38.000 User ist jetzt ja schon einige Wochen alt. Haben Sie weitergezählt?<br />
<span style="font-weight: normal;">Ja. Im April haben ca. 62.000 deutschsprachige Accounts getwittert, wobei ein Fünftel<span>  </span>dieser Accounts auch erst im April eröffnet wurden. Die Hälfte aller aktiven Twitterati hat ihren Account erst seit Mitte Februar. Seit da wird im Schnitt alle drei bis vier Minuten ein deutschsprachiger Account auf Twitter eröffnet.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">Interessant ist dabei, dass drei von vieren auch einen Monat später noch auf Twitter aktiv sind, die sogenannte Retention-Rate (Rückkehrerquote) liegt bei ungefähr 78%. Nielsen hat vor kurzem eine Retention-Rate von nur 40% ermittelt (<a title="Nielsen Studie" href="http://www.network-relations.de/twitter-begeistert-nur-4-von-10-neubenutzern/">wir berichteten</a>), hier halte ich das methodische Vorgehen allerdings für falsch. Nielsen hat nur die Zugriffe auf die Website ausgewertet, knapp die Hälfte der deutschsprachigen Twitterati nutzt aber Desktop- oder mobile Clients, die nicht in diese Statistik einfließen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Und Sie haben alle Quellen berücksichtigt?<br />
<span style="font-weight: normal;">Ja, das habe ich. Alle 60 Sekunden greife ich auf die öffentliche Suche bei Twitter zu und filtere sämtliche geposteten Tweets, egal von welcher Quelle.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Neben den der Twitteranalyse stehen Sie hinter Twitterthemen.de. Was hat es damit auf sich?<br />
<span style="font-weight: normal;">Auf <a title="Twitterthemen" href="http://www.twitterthemen.de/">http://twitterthemen.de</a> bieten wir verschiedene Analysetools für Twitter an. Sie finden dort zum Beispiel eine Schlagwortwolke mit den häufigsten Hashtags im deutschsprachigen Twitterraum. Diese werden auch zweimal täglich über den Account @de_themen getwittert. Wer wissen will, wer die meisten @replies bekommen hat, findet auch dazu eine Antwort.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">Zu großen Veranstaltungen, wie dem gerade zu Ende gegangenen PolitCamp oder der Next Conference gibt es zusätzlich eigene Tagclouds.</p>
<p class="MsoNormal">Beim Modul Zeitverlauf kann man nachsehen, zu welcher Uhrzeit welcher Begriff getwittert wird.<span>  </span>Das Wort „Kaffee“ z.B. wird gegen 8 Uhr morgens am häufigsten erwähnt und am frühen Nachmittag noch einmal. Der<span>  </span>Begriff „Feierabend“<span>  </span>erreicht sein Maximum gegen 17 Uhr, was ja eigentlich nicht dafür spricht, dass bei Twitter hauptsächlich die digitale Bohème versammelt sei.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Auch die Twitterumfrage wurde von Ihnen initiiert, wie erfolgreich war die Umfrage?<br />
<span style="font-weight: normal;">Bei der Twitterumfrage.de haben 2.800 Personen teilgenommen. Interessant dabei ist, dass die ersten 2.100 davon innerhalb der ersten 24 Stunden teilgenommen haben, die restlichen 700 verteilten sich auf zwei Wochen. Twitter ist also wahnsinnig schnell. Zusammenfassend kann man sagen, die deutschen Twitterati sind jung (im Schnitt 32 Jahre), männlich (74%) und gebildet (78% haben Abitur). Jeder zweite stammt aus der Medien- oder Marketingbranche und jeder Vierte ist nach eigenen Angaben Führungskraft oder Unternehmer/in.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Wie beurteilen Sie denn die Perspektiven für Twitter und Co.? Wohin wird die Entwicklung gehen?<br />
<span style="font-weight: normal;">Da ist derzeit noch vieles offen. Spannend ist z.B., was man mit Microblogging innerhalb eines Unternehmens zur Projektkoordination tun kann. Dazu gibt es erste Versuche und Diplomarbeiten, aber noch kein schlüssiges und evaluiertes Konzept.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">Was Twitter anbelangt, denke ich, könnte es zu einer Art „Long Twail“ kommen: Jeder findet auf Twitter seine Nische. Die einen nutzen es als zusätzlichen Nachrichtenkanal und abonnieren die Tweets von Prominenten oder „etablierten Medien“; andere interessieren sich für ihre Bekannten und Freunde, und wieder andere bauen sich ein sehr weitläufiges Netzwerk von lockeren Verbindungen mit Personen auf, die man außerhalb von Twitter gar nicht kennt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Viele rätseln</strong><span><strong>  </strong></span><strong>im Moment</strong><span><strong>  </strong></span><strong>über ein zukunftsfähiges Ertragsmodell für Twitter. Was schätzen Sie, wie wird Twitter zu einem geschäftlichen Erfolg für die Gründer?<br />
<span style="font-weight: normal;">Twitter möchte sich derzeit ein möglichst großes Stück vom Microblogging-Kuchen<span>  </span>reservieren. Der nächste Konkurrent identi.ca hat weit abgeschlagen einen Marktanteil von<span>  </span>weniger als 1%.<span>  </span>Momentan kann sich Twitter nur selbst im Weg stehen. Zu oft ist die Seite schlecht erreichbar und lädt zu langsam. </span></strong></p>
<p class="MsoNormal">Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich Google nicht für Twitter interessiert. Es würde<span>  </span>zu ihrem Geschäftsfeld passen; und (fast) nur Google hat die (Rechen)-Power, einen Microblogging-Dienst im großen Stil zu betreiben.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Hat das Einflüsse auf andere Angebote, zum Beispiel die großen Social Networks?<br />
<span style="font-weight: normal;">Nur Facebook springt in Deuschland auf den Twitterzug auf und bietet eine Synchronisation mit Twitter an. XING, StudiVZ und Lokalisten machen das (noch) nicht. Es bleibt abzuwarten, ob Microblogging so etwas wie der Klebstoff zwischen verschiedenen Networks sein kann. Ein Viertel der deutschen Internetuser nutzen immerhin zwei oder mehr Netzwerke, wie eine aktuelle ForschungsWerk-Studie belegt. Twitter könnte also so was wie „Network Relations“ herstellen. <img src='http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Herr Pfeiffer, herzlichen Dank für das interessante Interview. Wir freuen uns, auch zukünftig Ihre Auswertungen zu Twitter zu lesen.<br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal">Alle statistischen Angaben finden Sie ausführlich unter <a href="http://webevangelisten.de/">http://webevangelisten.de</a>. Weitere Informationen über Thomas Pfeiffer finden Sie hier: <a href="http://webevangelisten.de/">http://webevangelisten.de/</a>  |  <a title="Twitterthemen" href="http://twitterthemen.de">http://twitterthemen.de/</a>  |  <a title="Twitterumfrage" href="http://twitterumfrage.de">http://twitterumfrage.de/</a>  |  <a title="Thomas Pfeiffer bei Xing" href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Pfeiffer40">https://www.xing.com/profile/Thomas_Pfeiffer40</a></p>
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		<title>Mario Grobholz: „Die meisten Onliner nutzen mehr als ein Social Network“</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 12:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations® Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit Mario Grobholz, dem Gründer von myON-ID Media GmbH, einer Plattform für Identitäts- und Reputationsmanagement aus München. MyOn-ID hat sich, nach Aussage seiner Betreiber, mit dem letzten Relaunch zum &#8220;Meta Social Network&#8221; weiterentwickelt, in dem Personen ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoBodyText"><span>In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations® Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit <strong>Mario Grobholz, dem Gründer von </strong><span><strong>myON-ID Media GmbH</strong>, einer Plattform für Identitäts- und Reputationsmanagement aus München. MyOn-ID hat sich, nach Aussage seiner Betreiber, mit dem letzten Relaunch zum &#8220;Meta Social Network&#8221; weiterentwickelt, in dem Personen ihre Online-Identität beobachten, vermarkten und organisieren können.</span></span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>Network Relations:</strong> Herr Grobholz, erzählen Sie uns doch etwas zur Idee von myON-ID und auch zur Weiterentwicklung …</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>Mario Grobholz:</strong> Die Idee hinter myON-ID ist von Beginn an gewesen, eine Plattform für Identity- und Reputationmanagement aufzubauen. Mit myON-ID soll jeder ohne großen Zeitaufwand und Vorwissen in der Lage sein,<span>  </span>sich im Internet von seiner besten Seite zu zeigen. Genau dies ermöglichen wir mit dem &#8220;neuen myON-ID&#8221;. Unser Ziel ist es, unseren Nutzern die Möglichkeit zu bieten, ihre besten Inhalte auf einer Website zusammenzustellen. Durch den Einstieg der Deutschen Telekom mit dem T-Venture Fund haben wir hierzu die Möglichkeiten bekommen.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>NR:</strong> Welche Möglichkeiten bietet das Online-Reputationsmanagements myON-ID?</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> Mit wenig Aufwand stellen Sie Ihre besten Seiten, Inhalte und Aktivitäten auf einer individuellen Profilseite zusammen. Diese Seite funktioniert für Sie als Nutzer wie eine Web-Visitenkarte. Auf dieser präsentieren Sie sich und Ihre Inhalte individuell und entscheiden selbst, wem Sie was zeigen wollen. Das ganze ist hochdynamisch, da wir Ihnen einerseits über das integrierte Monitoring Inhalte zu Ihrem Namen regelmäßig im Netz recherchieren und Übernahme in Ihr Profil zur Verfügung stellen &#8211; Sie müssen nur noch auswählen. Über Schnittstellen zu anderen Services können Sie zudem dort bestehende Inhalte bei myON-ID aggregieren.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>NR:</strong> Wie funktioniert das Monitoring, was kann ich mir darunter vorstellen? Es gibt doch sicher mehrere Menschen gleichen Namens. </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> Sie müssen nicht mehr an vielen verschiedenen Stellen selbst Ihren Namen online suchen und die Ergebnisse prüfen. Diesen Aufwand nimmt Ihnen myON-ID ab. Wir durchsuchen alle wichtigen Stellen für Sie regelmäßig (wöchentlich im Basis Account, täglich mit einem Premium Account) und zeigen Ihnen in Ihrem Monitoring Bereich Ihre Treffer chronologisch sortiert an. Den persönlichen Monitoring-Bereich können nur Sie einsehen! </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>Wir haben dazu eine Suchtechnologie entwickelt, die einerseits eigene Crawler ins Internet schickt und zum anderen bestehende Schnittstellen zu anderen Diensten nutzt. Die Ergebnisse, die wir auf diese Art recherchieren, werden in einem eigenen Suchindex vorgehalten. Mit dem speziellen Fokus &#8220;Reputationsmanagement&#8221; werden diese Ergebnisse für unsere Nutzer ausgewertet und regelmäßig aktualisiert.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>NR:</strong> Für wen ist myOn-ID interessant und wer sollte es auf jeden Fall nutzen?</p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> Im Internet informieren sich immer mehr Menschen über andere Menschen. Dessen sollte jeder sich bewusst sein. Aus diesem Grund wird früher oder später jeder den Bedarf haben, seinen &#8220;Personal Brand&#8221;, also das, was man als &#8220;Image&#8221; bezeichnet, auch im Internet zu managen. Wer das nicht macht, vernachlässigt eine wichtige Ressource fahrlässig und gerät gegenüber anderen ins Hintertreffen. Genau hier bietet myON-ID jedem die Möglichkeit, mit wenig Aufwand seine besten Seiten und Inhalte im Internet zusammenzustellen.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>NR:</strong> Welche Vorteile bietet myOn-ID gegenüber anderen Anbietern?</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> Da sind vor allem die Möglichkeiten zur Erstellung eines individuellen Profils, auf dem Ihre wichtigsten und besten Inhalte aus dem Web zu finden sind, zu nennen. myON-ID ist kein Formular, das man ausfüllt und damit jedes Profil gleich aussehen lässt. Sie entscheiden über Design, Layout und vor allem die Inhalte. </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>Auf Ihrer besten Seite im Web stehen Sie als Nutzer im Mittelpunkt &#8211; auf Wunsch auch mit eigener Domain und gänzlich ohne Werbung. Selbst das myON-ID Logo können Sie ausblenden. In Kombination mit dem integrierten Monitoring für die eigenen Inhalte wird dies zu einem mächtigen Werkzeug, um die eigenen Inhalte zu organisieren und zu präsentieren.  </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>NR:</strong> Sie sagen, über die myON-ID Connect kann ich mich in 30.000 verschiedenen Webseiten einloggen, ohne das Passwort ändern zu müssen. Das ist sicherlich komfortabel, birgt doch aber auch Risiken. Wie sicher sind meine Daten? </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> Das Riskio reduziert sich aus unserer Sicht eher. myON-ID setzt dafür verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen ein. So ist der Loginprozess bei myON-ID bspw. SSL-verschlüsselt, damit niemand Ihre vertraulichen Zugangsdaten abgreifen kann. Die meisten Seiten, auf denen Sie sich so im Internet bewegen und registrieren, bieten Ihnen das nicht an. Diesen Seiten müssen Sie, wenn Sie sich dort über myON-ID einloggen auch nicht Ihr Passwort anvertrauen. </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>In den letzten Jahren haben viele Services es eingeführt, den Nutzer aufzufordern seine Zugangsdaten zu anderen Diensten direkt und unverschlüsselt auf seiner Seite einzutragen. Meist vor dem Hintergrund, dass damit ein Zugriff auf das persönliche Adressbuch des Nutzers erfolgen kann, um &#8220;neue und alte Freunde&#8221; auf die Seite einzuladen. Dass dabei sehr vertrauliche Daten, bspw. meines E-Mail-Postfaches auf unsicheren Seiten eingetragen wurden, haben die meisten Nutzer gar nicht so wahrgenommen. Es gibt für diese Prozesse andere sichere Möglichkeiten, um Daten zwischen zwei Plattformen auszutauschen. Genau das macht myON-ID unter anderem mit myON-ID Connect.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>NR:</strong> Wie finanziert sich das Angebot von myON-ID? </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> Wir finanzieren uns primär über Premium Services, die wir als Ergänzung zu dem kostenlosen Basis Account anbieten. Eine untergeordnete Rolle spielen für uns Einnahmen aus Werbung.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>NR:</strong> Befindet sich auch Werbung auf meinem Profil?</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> Auf einem Basis Account befindet sich Werbung. Diese können Sie jedoch im Rahmen des Premium Accounts abschalten.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>NR:</strong> Welche Vorteile bietet die Premium-Mitgliedschaft noch?</p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> Mit dem kostenpflichtigen Premium-Account bekommen Sie noch mehr Leistung und Möglichkeiten, um sich individuell und effizient im Internet zu präsentieren. Im Einzelnen sind das Funktionen, wie eine individuelle Wunsch-Domain für Ihr Profil (www.ihrname.de). Dazu bekommen Sie eine passende E-Mail-Adresse die Sie bspw. auch per IMAP abrufen können, um sich zum Schreiben und Lesen von Mails nicht immer auf myON-ID einloggen zu müssen. Als Premium-Nutzer bekommen Sie zudem noch eine Google Anzeige, um besser gefunden zu werden. Im Monitoring haben sie als Premium Nutzer die Möglichkeit bis zu fünf Suchbegriffe zu hinterlegen.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>NR:</strong> Wie sehen Sie die zukünftigen Entwicklungen von Social Networks? Wie wichtig wird die Online-Reputation einzelner Personen und Unternehmen in Zukunft sein? </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> Die meisten Onliner nutzen mehr als ein Social Network. Häufig sind es zwei oder drei Accounts. Zudem sehen wir, dass die Nutzung einer Plattform stark davon abhängt, wo meine sozialen Kontakte sich aufhalten. So kommt es also von Zeit zu Zeit zu Verschiebungen in der Nutzungsintensität eines einzelnen Social Networks. In der Vergangenheit konnte das bspw. bei mySpace und Facebook beobachtet werden. Diese „sozialen Netzbewegungen“ wird es immer wieder geben. Bei diesen Veränderungen wird der Nutzer immer dazu gezwungen Daten, Inhalte, Aktivitäten und auch die eigenen Freunde neu einzutragen und erneut zu bestätigen. Meist liegt der Grund in dem Bestreben der Dienste, dem Nutzer einen Wechsel so schwer wie möglich zu machen. Persönlich halte ich so ein Vorgehen für nicht fair, denn der Nutzer hat viel Zeit investiert seine Daten zu erstellen und zu pflegen. Zudem sollten persönlichen Daten immer dem Nutzer und nicht der Plattform gehören – auch wenn es da jüngst bspw. bei Facebook Versuche gab, diesen Punkt „anders zu regeln“. </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>Von daher bin ich überzeugt, dass zukünftig diejenigen Services, also auch Social Networks gewinnen werden , die dem Nutzer die Freiheit geben, über seine Daten selbst zu bestimmen und diese selbstverständlich auch wieder aus meinem Service zu einem anderen Service mitnehmen kann. </span></p>
<p class="MsoBodyText"><span>Unter dem Begriff „Open Web“ wird diese Denkweise in technischen Konzepten und offenen Standards beschrieben. Hierzu gehören offene Standards für die zentrale Authentifizierung und auch zur Datenübergabe. Die Großen der Branche, Facebook, Google, Yahoo und einige andere mehr, beginnen gerade vorsichtig, dies für sich zu erschließen. Genau hier sehe ich jedoch für junge und kleine Unternehmen eine Chance in ein Gebiet vorzudringen, wo es nach heutigem Stand der Dinge eigentlich keinen Platz für ein neues Social Network gibt. </span></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>NR:</strong> Zu guter letzt: Was planen Sie für die weitere Zukunft von myON-ID?</p>
<p class="MsoBodyText"><span><strong>MG:</strong> myON-ID ist sehr jung, und wir stehen erst am Beginn dessen, was unsere Vision von einem Social Network ausdrückt. Wir arbeiten gerade an sehr spannenden Funktionen, die den Austausch der Nutzer untereinander fördern wird. Zudem entwickeln wir Schnittstellen zu anderen Systemen und Services, die alle auf offenen Standards beruhen, um den Datenaustausch von und zu myON-ID für den Nutzer so einfach und umfangreich wie möglich zu gestalten.</span></p>
<p class="MsoBodyText"><strong>NR:</strong> Herr Grobholz, herzlichen Dank für das interessante Interview. Wir drücken Ihnen und myOn-ID die Daumen und sind schon gespannt auf die weitere Entwicklung Ihres Unternehmens.</p>
<p class="MsoBodyText">Link: <a title="Weitere Informationen über myON-ID" href="http://www.myonid.de/helpdesk/page/uebersicht">Weitere Informationen über myOn-ID.</a> </p>
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