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	<title>Wirtschaftsfaktor Sprache &#187; Internet</title>
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	<description>Unternehmensberatung für erfolgreiche Kommunikation und Social Media</description>
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		<title>ARD/ZDF-Onlinestudie 2010: Fast 50 Millionen Deutsche sind online</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Frühjahr 2010 nutzten 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren wenigstens gelegentlich das Internet, dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 69,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit 5,5 Millionen Nutzer neu hinzugekommen. Die Steigerung ist sowohl auf den Zuwachs in älteren Bevölkerungsgruppen als auch auf die erstmalige Berücksichtigung der nicht-deutschen Bevölkerung in Deutschland zurückzuführen. 76 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2010 nutzten 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren wenigstens gelegentlich das Internet, dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 69,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit 5,5 Millionen Nutzer neu hinzugekommen. Die Steigerung ist sowohl auf den Zuwachs in älteren Bevölkerungsgruppen als auch auf die erstmalige Berücksichtigung der nicht-deutschen Bevölkerung in Deutschland zurückzuführen.</p>
<p>76 Prozent der deutschen Onliner sind täglich im Netz. Damit ist die Reichweite des Internets inzwischen fast vergleichbar mit der des Fernsehens: Das Internet zählt für die meisten Onliner zum Alltag und wird gewohnheitsmäßig (fast) täglich eingeschaltet. Die häufigere Nutzung des Internets geht nicht zu Lasten des Fernsehkonsums. Im Gegenteil, die Bewegtbildnutzung im Internet steigt weiter an und zwar parallel zum &#8220;üblichen&#8221; Fernsehen.</p>
<p>Communitys sowie Video- und Fernsehinhalte im Netz werden immer beliebter, wobei das Anschauen von Onlinevideos für die meisten Nutzer weitaus wichtiger ist als viele Web-2.0-Aktivitäten. 65 Prozent schauen Videos im Netz, 40 Prozent nutzen Communitys. Die Bewegtbildnutzung erfolgt hauptsächlich über Videoportale und über die Mediatheken der Fernsehsender, die inzwischen 24 Prozent der Onliner, das sind rund zwölf Millionen Menschen, mehr oder weniger regelmäßig aufrufen.</p>
<p>ZDF-Intendant Markus Schächter kommentierte die Studie als Vorsitzender der ARD/ZDF-Medienkommission: „Das ZDF hat früh erkannt, dass die nonlineare Nutzung von TV-Inhalten großes Potential hat. Mit der ZDFmediathek haben wir Pionierarbeit im Netz geleistet. Wir definieren bis heute die Standards im Bereich der kostenfreien Abruf-Plattformen. Die Nachfrage steigt kontinuierlich an. Über die Mediathek erhöht sich schon jetzt die Reichweite unserer Sendungen im Schnitt um ein bis drei Prozent. Der Trend ist eindeutig: Das Bewegtbild ist ein tragender Pfeiler für die Internetnutzung der Zukunft.&#8221;</p>
<p>Der stellvertretende Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission und Intendant des Hessischen Rundfunks, Dr. Helmut Reitze: „Der Abruf von Audios und Videos sowie die Beteiligung an Onlinecommunitys ist für große Teile der Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit geworden. Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 zeigt, dass es keinen Verdrängungswettbewerb zwischen Fernsehen und Hörfunk einerseits und Internet andererseits gibt. Die Grenzen zwischen TV, Radio und Internet sind fließend und zwar sowohl für die Anbieter als auch für die Nutzer. Mit unseren hochwertigen Inhalten, die wir frei und unentgeltlich im Netz bereitstellen, kommen wir den Erwartungen der Nutzer entgegen, die jederzeit und überall auf diese zugreifen wollen. Wie wichtig dies für unser Publikum ist, belegen unsere Abrufstatistiken sehr deutlich&#8221;.</p>
<p>Die Zuwachszahlen für Web-2.0-Anwendungen fallen geringer aus als in den Vorjahren. Auch sinkt das Interesse an aktiver Teilhabe an Blogs, Twitter und Co. vor allem bei der jüngeren und mittleren Generation. Das &#8220;Mitmach-Netz&#8221; bleibt so weiterhin beschränkt auf eine kleine Gruppe von Aktiven, die publizieren und kommunizieren, was von vielen abgerufen wird.</p>
<p>Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift &#8220;Media Perspektiven&#8221; (MP 7-8/2010) dokumentiert und die Artikel unter <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank">www.ard-zdf-onlinestudie.de</a> abrufbar.</p>
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		<title>Der Tag, als das Internet den Geist aufgab.de</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 15:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist es passiert. Durch eine Störung im DNS-System der Denic waren große Teile der .de Domains nicht mehr im Internet verfügbar. Ein Worst-Case-Szenario, denn wer rechnet denn damit das eine komplette Top-level-Domain nicht mehr verfügbar ist. Glück hatten all jene, die Ihre Webangebot auf der Basis von .com, .net oder anderen internationalen Domains anbieten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es passiert. Durch eine Störung im DNS-System der Denic waren große Teile der .de Domains nicht mehr im Internet verfügbar. Ein Worst-Case-Szenario, denn wer rechnet denn damit das eine komplette Top-level-Domain nicht mehr verfügbar ist.</p>
<p>Glück hatten all jene, die Ihre Webangebot auf der Basis von .com, .net oder anderen internationalen Domains anbieten. Dazu gehören zum Beispiel auch große deutsche Player, wie das Business-Netzwerk Xing, das über die <a title="Xing" href="http://www.xing.com">www.xing.com</a>-Adresse angesprochen wird.</p>
<p>Nicht betroffen waren die internationalen Anbieter: <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com">Facebook</a>, <a title="LinkedIn" href="http://www.linkedin.com">LinkedIn</a> und <a title="Twitter" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> liefen ohne Probleme und so hatten all jene, die sich dort einfanden, innerhalb kurzer Zeit einen Überblick darüber, warum eMailverkehr und der Aufruf von Webseiten auf einmal gehemmt waren.</p>
<p>Was genau passiert ist, kann man hier in einem <a title="Focus.de - Wie das deutsche Internet verschwand" href="http://www.focus.de/digital/internet/denic-probleme-wie-das-deutsche-internet-verschwand_aid_507660.html">Artikel von Focus-Online</a> gut nachlesen. Offen bleibt, was haben die Folgen für Folgen? Was passiert mit jenen, die auf eine reibungs- und unterbrechungslose Verfügbarkeit des Internet angewiesen sind? Werbevermarkter und Online-Händler zum Beispiel. Oder jene, die genau in diesem Zeitraum ein Auktionsende bei eBay hatten? Lassen wir uns überraschen.</p>
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		<title>Schönes neues Facebook</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebooks Wachstum ist ungebrochen, seit kurzem gibt eine neue Benutzeroberfläche. Dies war Anlass für Philipp Kemper (Twitter: @wattnditte) einen genaueren Blick auf Facebook zu werfen. Schönes neues Facebook Zur digitalen Morgentoilette meldete ich mich heute morgen bei Facebook an. Und was sehe ich da? Alles schön, alles neu: Eine überarbeitete Navigation &#8211; praktisch. Eine neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Philipp Kemper" src="http://www.network-relations.de/wp-content/uploads/2010/02/kemper.jpg" alt="Philipp Kemper" width="139" height="129" /></p>
<p><em>Facebooks Wachstum ist ungebrochen, seit kurzem gibt eine neue Benutzeroberfläche. Dies war Anlass für </em><a href="http://de.linkedin.com/in/philippkemper" target="_blank"><em>Philipp Kemper</em></a><em> (Twitter: </em><a href="http://twitter.com/wattnditte" target="_blank"><em>@wattnditte</em></a><em>) einen genaueren Blick auf Facebook zu werfen.</em></p>
<p><strong>Schönes neues Facebook<br />
</strong>Zur digitalen Morgentoilette meldete ich mich heute morgen bei Facebook an. Und was sehe ich da? Alles schön, alles neu: Eine überarbeitete Navigation &#8211; praktisch. Eine neue Spieleseite: übersichtlich. Eine klare Unterscheidung zwischen Nachrichten von Menschen und Spam von Spielen: endlich.</p>
<p><a href="http://www.network-relations.de/wp-content/uploads/2010/02/01_home.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-687" title="Facebook: Neue Homepage" src="http://www.network-relations.de/wp-content/uploads/2010/02/01_home-300x181.png" alt="" width="300" height="181" /></a></p>
<p>Um im Web 2.0 nicht hinten runterzufallen nehme ich mir ein paar Minuten, um die Änderungen und den digitalen Tag mit einem gehaltvollen Status-Update zu kommentieren. Kurz darauf erreicht mich eine Flut von neidvollen Kommentaren. In diesem Moment wird mir klar, dass ich Facebook-VIP bin. Ich gehöre zu den privilegierten 20%, die das neue Design zuerst zu sehen bekommen. Keiner meiner Freunde hat das neue Design. Status-Neider stellen eilig ihr Profil auf Englisch um aber auch das bringt nichts. Gnädig poste ich einen Screenshot. Auf der folgenden Kommentarwelle surfe ich in den digitalen Sonnenaufgang der Netzwerkelite.</p>
<p><strong>Aus Hannover wird Paris<br />
</strong>Anlass genug, mal einen genaueren Blick auf Facebook, den Big Mac unter den Social Networks zu werfen. Auf der Burda-Digitalkonferenz verkündete Facebook-Gründer Zuckerberg Anfang 2009 stolze Zahlen: Innerhalb eines Jahres ist Facebook in Deutschland von 500.000 auf 2 Millionen Mitglieder gewachsen. Quasi so, als wenn Hannover innerhalb eines Jahres zum Paris in Niedersachsen wächst. Das Wachstum verläuft auch nicht gradlinig, ganz im Gegenteil, es beschleunigt sich zunehmend.</p>
<p><em>Anm. des Autors, 12.2.2010: Wie Facebook gestern <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/02/11/facebook-eroeffnet-niederlassung-in-deutschland.aspx" target="_blank">bekannt gab</a></em><em>, wuchs Facebook in Deutschland innerhalb des vergangenen Jahres von 2 Millionen auf 7.5 Millionen &#8211; aus Paris wird London.</em></p>
<p><strong>Bald jede(r) Zweite<br />
</strong>Auch weltweit hat Facebook die Nase ganz weit vorn. Sheryl Sandberg gab auf dem World Economic Forum in Davos bekannt, dass Facebook nun auf <a href="http://www.techcrunch.com/2010/02/01/facebook-coo-sheryl-sandberg-world-economic-forum-davos/">400 Millionen Mitglieder</a> angewachsen sei. Von denen melden sich täglich 175 Millionen an. Mitte 2010 sei der nächste Meilenstein erreicht: Dann werden sich innerhalb eines Monats 500 Millionen Nutzer bei Facebook anmelden. Das ist immerhin jeder zweite internetbefähigte Erdenbürger. Das sind eindrucksvolle Zahlen.</p>
<p><strong>Social Networks – das neue „Internet“?<br />
</strong>Facebooks Reichweite ist extrem. Selbst Internetgigant Google gerät da zunehmend unter Druck: Zum Jahreswechsel wurde bekannt, dass Facebook erstmalig mehr Besucher als Google verzeichnen konnte. Das schlägt sich auch deutlich in den Online-Anzeigen Budgets wieder, der Anteil der Social Networks hat sich in einem Jahr <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/social-networking-and-blog-sites-capture-more-internet-time-and-advertisinga/" target="_blank">verdoppelt</a>. In Australien ist es bereits eine Tatsache: Social Networks haben den Suchmaschinen <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/google_facebook_social_networking_search.php" target="_blank">den Rang abgelaufen</a>. Kann man da eigentlich noch von einem Internet sprechen? Wohl eher ein Konglomerat von Intranets, zu denen ich mich jeweils beim Betreiber anmelden muss.</p>
<p><strong>Warum Facebook?<br />
</strong>Es stellt sich die Frage, was Facebook zu diesem Wachstum verhilft. Aus Benutzersicht: Facebook macht dem Ottonormalsurfer den digitalen Alltag leichter. Email, Chat, Diskussionsforen.Veröffentlichen von News, Fotos, Videos. Spiele. Gruppenkalender und Adressbuch. Facebook macht das alles einfach. Kein Handbuch, kein Support-Hotline. Das meiste erklärt sich selbst, der Rest wird von anderen erklärt. Was braucht man mehr? Nichts. Naja, vielleicht noch ein &#8220;Facbook für Business&#8221;, um Berufliches und Privates zu trennen. In Deutschland vielleicht auch zwei.</p>
<p><strong>PAI: Abschaffung der Privatsphäre<br />
</strong>Bei aller Benutzbarkeit hat es Facebook seinen Nutzern nicht leicht gemacht. Mehrfache Änderungen des Newsfeeds auf der Homepage verärgerten viele, der Ärger verflog aber schnell. Erstaunlicher: Die Änderung der Datenschutzbestimmungen ging im gemeinschaftlichen Sozial-Taumel unter. Erstaunlich, da sie zur Abschaffung der Privatsphäre auf Facebook führte. Klar, die Einstellungsseite für Privatsphäre ist jetzt viel übersichtlicher. Liegt daran, dass es weniger Einstellungsmöglichkeiten gibt. Wo ist die Einstellung hin, dass Applikationen nicht mehr auf meine Daten zugreifen können? Die gibt es nicht mehr. Stattdessen gibt es neuerdings <a href="http://www.thetechherald.com/article.php/200951/4938/Facebook-s-new-privacy-settings-introduce-PAI-to-the-Internet" target="_blank">PAI: &#8220;publicly available information&#8221;</a>. Zu Deutsch: Öffentlich verfügbare Information. Profilbild, Status, Freundesliste, Fanpages, Email-Adresse usw. gehören nicht mehr den Nutzern, sondern sind für alle da. Abschaffung der Privatsphäre? Laut Gründer Zuckerberg ist Privatsphäre eine <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/facebook-boss-sagt-tschuess-zur-privatsphaere/" target="_blank">&#8220;alte Konvention&#8221;</a> und somit nicht mehr zeitgemäß. Ähnlich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A6e7wfDHzew">äußerte</a> sich ja bereits Google CEO Eric Schmidt: &#8220;Wenn Sie etwas tun, was niemand wissen soll, dann sollten Sie es vielleicht nicht tun&#8221;.</p>
<p><strong>Das digitale Kurzzeitgedächtnis<br />
</strong>20% der Nutzer sehen das neues Facebook, das sind 80 Millionen User. Da verfliegt jegliche Elite-Stimmung schnell. Doch was verschafft mir die Ehre? Nach welchen Kritierien wird ausgewählt? Reiner Zufall? Dank der allgegenwärtigen Informationsüberflutung werden meine Sorgen bald weggewaschen sein. Genau so wie es damals, nach der Einführung von Google Earth und Google Street-View. Die fortschreitende Abschaffung der Privatsphäre in den sozialen Netzwerken ist besorgniserregend und erfordert neben Beobachtung Auseinandersetzung.</p>
<p>Zur Zerstreuung eventueller Sorgen nun abschließend noch ein paar Leckerbissen für diejenigen, die das neue Design noch nicht kennen. Vielen Dank an dieser Stelle an <a href="http://de.linkedin.com/in/folkerenken" target="_blank">Folke Renken</a> für die Erstellung des Screencast.</p>
<p>[vimeo 9253041]</p>

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		<title>73% der privaten Haushalte haben einen Internetzugang</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[In Deutschland nimmt die Zahl der privaten Haushalte mit Internetzugang weiterhin zu. Sie ist von 27 Millionen Haushalten im Jahr 2008 auf 29 Millionen im Jahr 2009 gestiegen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten. Im Jahr 2009 verfügten 73% der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland nimmt die Zahl der privaten Haushalte mit Internetzugang weiterhin zu. Sie ist von 27 Millionen Haushalten im Jahr 2008 auf 29 Millionen im Jahr 2009 gestiegen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten. Im Jahr 2009 verfügten 73% der privaten Haushalte über einen Internetanschluss. Im Vorjahr war der Anteil mit 69% noch um vier Prozentpunkte geringer gewesen.</p>
<p>Ebenfalls weiter angestiegen – auf knapp 23 Millionen – ist 2009 die Zahl der privaten Haushalte, die einen Breitbandanschluss besitzen. Von allen Haushalten mit Internetzugang verfügten damit 82% über einen Breitbandanschluss (2008: 73%).</p>
<p><strong>Trend zu mobilen Computern setzt sich fort</strong></p>
<p>Nach wie vor verwenden die meisten privaten Haushalte als Gerät für den Internetzugang einen stationären Computer, auch wenn der Trend rückläufig ist. Setzten 2008 noch 81% der Haushalte mit Internetzugang einen stationären Computer für den Internetzugang ein, waren es in diesem Jahr nur noch 76%. Zunehmend beliebter wird dagegen der Internetzugang über mobile Computer (Laptop, Notebook) einschließlich Handheld Computer (Palmtop, PDA (personal digital assistant)). Der Anteil der Haushalte mit Internetzugang, die solche Geräte verwendeten, ist im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozentpunkte auf 56% gestiegen (2008: 47%). Vergleichsweise selten wird dagegen das Handy für den Internetzugang in Privathaushalten verwendet (2009: 17%, 2008: 16%).</p>
<p><strong>DSL liegt weiter vorn</strong></p>
<p>Als Zugangsart zum Internet ist der DSL (digital subscriber line)-Anschluss am weitesten verbreitet. 75% der Haushalte mit Internetanschluss nutzten im Jahr 2009 diese Art des Breitbandanschlusses. Andere Breitbandanschlüsse (zum Beispiel Internet über TV-Kabel, UMTS (universal mobile telecommunication system), WiMAX (worldwide interoperability for microwave access) wurden in 9% der Haushalte mit Internetzugang verwendet. Stark rückläufig ist der Einsatz von analogen Modems oder ISDN (integrated services digital network)-Modems und ISDN (integrated services digital network)-Karten. 2009 nutzten nur noch 16% der Haushalte mit Internetzugang diese Geräte für das Surfen im Internet, während im Jahr 2006 der Anteil noch bei 54% gelegen hatte.</p>
<p>Neben der Ausstattung der Haushalte mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist auch die Internetnutzung der Bevölkerung weiter anwachsend. So nutzten 73% der Personen im Alter von zehn Jahren und älter im ersten Quartal 2009 das Internet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Anteil noch bei 71% gelegen. Ebenso ist eine Steigerung der Nutzungshäufigkeit bei den Internetnutzern zu verzeichnen. Der Anteil der Internetnutzer (ab zehn Jahren), die jeden Tag oder fast jeden Tag online waren, erhöhte sich im Vergleich zum ersten Quartal 2008 von 66% auf 70%.</p>
<p><strong>Weiter große Teile der Bevölkerung nicht online</strong></p>
<p>Trotz des hohen Anteils der Bevölkerung an der Internetnutzung insgesamt gibt es weiterhin Bevölkerungsschichten, die zu großen Teilen nicht online sind. Dies betrifft Personen in der Altersgruppe ab 65 Jahren und hierbei insbesondere Frauen. Im ersten Quartal 2009 nutzten nur 17% der Frauen ab 65 Jahren das Internet, während Männer in der gleichen Altersgruppe einen Anteil von 39% erreichten.</p>
<p>Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der Internetnutzung sind dagegen in den anderen Altersgruppen zu vernachlässigen. Bei Personen zwischen 45 und 64 Jahren ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern bei der Internetnutzung relativ gering (männlich: 76%, weiblich 68%), bei Personen in den Altersgruppen unter 45 Jahren sind praktisch keine Unterschiede auszumachen (10-15 Jahre: männlich: 96%, weiblich: 96%; 16-24 Jahre: männlich: 98%, weiblich 97%; 25-44 Jahre: männlich: 94%, weiblich 92%).</p>
<p>Quelle: <a title="Statistisches Bundesamt" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/">Statistisches Bundesamt</a></p>
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		<title>Schleichwerbung im Web2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 10:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Fernsehen kennen wir das Thema Schleichwerbung seit vielen Jahren. Nun soll es auch im Web2.0 stattfinden, behauptet zumindest aktuelle Berichterstattung (z. B. ZDF und Wirtschaftswoche). Danach muss man zu dem Schluss kommen, im Web2.0 würde ohne Sinn und Verstand mit der Absicht arglistiger Täuschung durch Schleichwerbung Schaden angerichtet. Ursache der kritischen Betrachtung des Themas Schleichwerbung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Fernsehen kennen wir das Thema Schleichwerbung seit vielen Jahren. Nun soll es auch im Web2.0 stattfinden, behauptet zumindest aktuelle Berichterstattung (z. B. <a title="heute.de: Kampf gegen Schleichwerbung in Blogs" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/11/0,3672,7911147,00.html">ZDF</a> und <a title="Wirtschaftswoche: Schleichwerbung in Blogs soll öffentlich angeprangert werden" href="http://www.wiwo.de/technik/schleichwerbung-in-blogs-soll-oeffentlich-angeprangert-werden-410460/">Wirtschaftswoche</a>). Danach muss man zu dem Schluss kommen, im Web2.0 würde ohne Sinn und Verstand mit der Absicht arglistiger Täuschung durch Schleichwerbung Schaden angerichtet. Ursache der kritischen Betrachtung des Themas Schleichwerbung im Web2.0 ist ein neues Gesetz in den USA. Danach müssen Blogger bei einem Bericht über ein Produkt offenlegen, ich welcher materiellen Beziehung sie zu dem Produkt stehen. So soll vermeiden werden, dass vermeintlich neutrale Berichterstattung in Wirklichkeit gekaufte PR ist.</p>
<p><strong>Schleichwerbung ist ein bekanntes Problem</strong></p>
<p>In Deutschland kennen wir den Missbrauch durch Schleichwerbung ebenfalls. Meist aus dem Umfeld der öffentlich-rechtlichen Medien. Gerade bei diesen Medien wird ganz im Sinne des Presserates, auf neutrale und unabhängige Berichterstattung Wert gelegt. Aber ist das in der Bloglandschaft tatsächlich ein Problem? Die meisten Berichte in privaten Blogs kommen von der Grundanlage eher einem Kommentar als einem neutralen Bericht nahe. Daher wird der Leser so einen Beitrag vermutlich auch entsprechend bewerten – eine persönliche Empfehlung, kein vailder Test.</p>
<p>Ungeachtet dessen hat die Werbeindustrie natürlich längst erkannt, dass es durchaus positive Effekte haben kann, wenn bestimmte Blogger sich wohlgesonnen zu Produkten äußern. Hier werden sicher auch Anstrengungen unternommen, dass entsprechende Berichte wunschgemäß publiziert werden. Sei es durch Produktgaben oder andere Entlohnungen, die diesen Schritt unterstützen. Bleibt die Frage, ob diese Art der Werbung in Blogs wirklich langfristige Erfolge bringt?</p>
<p><strong>Web2.0 lebt von großer Transparenz</strong></p>
<p>Die Transparenz im Web2.0 widerspricht eigentlich dem langfristigen Missbrauch durch Schleichwerbung. Unternehmen, die Schleichwerbung initiieren haben das Prinzip des Social Web nicht verstanden, denn ein realistisches Meinungsbild kann man sich nicht kaufen. Nur, wenn Produkte wirklich Zufriedenheit bei den Kunden auslösen, wird sich langfristig auch eine Basis positiver Empfehlungen im Bereich der Sozialen Medien aufbauen lassen. Schlechte Produkte werden durch Schleichwerbung nicht zu besseren Produkten und so werden schlechte Produkte auch weiterhin für kritische Stimmen sorgen, die eben auch gefunden werden und eine falsche Lobhudelei schnell enttarnen.</p>
<p>Dazu merkt man schnell, wenn ein Blogger auf der Payroll eines bestimmten Unternehmens steht. Auch das wird innerhalb der Communities bei Auffälligkeiten sicher diskutiert und dadurch transparent. Hier findet also schon eine hervorragende Selbstregulierung statt, die die Möglichkeiten von Schleichwerbung stark reduziert.</p>
<p><strong>Leser dürfen das Hirn nicht abschalten</strong></p>
<p><strong></strong>Die Anwendung des Presserechts auch für Blogger (egal ob kommerziell oder privat publizierend) würde eigentlich reichen, dem Missbrauch einen Riegel vorzuschieben. Der Leser darf dann erwarten, neutral informiert zu werden. Und er darf genauso erwarten, das dank wirtschaftlichen Zwängen manche Meinung stärker im Vordergrund steht als andere. So wie immer – Medienkonsum erfordert Wachsamkeit und eigene Medienkompetenz.</p>
<p>Interessant dazu ist auch dieser <a title="Meedia.de:PR-Verband will Blog-Schleichwerbung einschränken" href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/alexander-becker/alexander-becker-post/article/pr-verband-will-blog-schleichwerbung-einschrnken_100023864.html">Beitrag</a>.</p>
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		<title>Preispanne bei Otto und eine tolle Reaktion</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 10:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ging bei Twitter und an anderen Stellen im Social Web um wie ein Lauffeuer: Otto verscherbelt teure Notebooks (Wert bis zu 2000 Euro) zum Schleuderpreis. Zwischen 29,99 und 49,95 Euro sollten die begehrten Rechner laut Otto-Bestellseite kosten. 6534 Notebooks wurden daraufhin von 2565 Bestellern geordert. Aber zu früh gefreut, denn ein menschlicher Fehler bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging bei Twitter und an anderen Stellen im Social Web um wie ein Lauffeuer: Otto verscherbelt teure Notebooks (Wert bis zu 2000 Euro) zum Schleuderpreis. Zwischen 29,99 und 49,95 Euro sollten die begehrten Rechner laut Otto-Bestellseite kosten. 6534 Notebooks wurden daraufhin von 2565 Bestellern geordert. Aber zu früh gefreut, denn ein menschlicher Fehler bei der Eingabe in das Bestellsystem hat zu diesen Fantasiepreisen geführt. Daraufhin hat Otto alle eingegangenen Bestellungen umgehend storniert.</p>
<p>Das wiederum löste selbstredend einen großen Aufschrei bei den glücklichen Käufern aus, die sich eines Megaschnäppchens sicher wähnten. Pustekuchen. Aber Otto reagierte perfekt und mit großer Medienkompetenz. Denn sie äußerten sich vor allem dort, wo sich die Diskussionen entfachten: Im Social Web. Es wurde zeitnah eine Beschreibung des Fehler und eine Entschuldigung veröffentlicht. Darüber hinaus wurde ein beachtlicher Benefit für alle erfolglosen Besteller kommuniziert. Diese erhalten zur Entschädigung jeweils einen Warengutschein im Wert von 100 Euro und zusätzlich werden unter allen Bestellern 50 MacBooks im Wert von je 1699,99 verlost. Eine deutliche und vor allem sehr schnelle Reaktion des Unternehmens. Bravo.</p>
<p><a title="Pressemitteilung von Otto" href="http://otto.com/Ansicht-Pressemitteilung.169.0.html?&amp;tx_ttnews%5BpS%5D=1230771600&amp;tx_ttnews%5BpL%5D=31532399&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=766&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=21&amp;cHash=9c636094b3">Pressemitteilung von Otto zu dem Vorgang</a></p>
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		<title>Internetnutzung entwickelt sich weiter dynamisch – fast 70 Prozent sind online</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 11:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[- Onliner-Anteil wächst im Jahresvergleich um 4 Prozentpunkte - Stärkerer Zuwachs bei bislang unterrepräsentierten Gruppen - Mehr über 60-Jährige gehen online Laut (N)ONLINER Atlas 2009 ist der Onliner-Anteil in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 69,1 Prozent deutlich gestiegen und weist damit die zweithöchste Steigerungsrate der letzten sechs Jahre auf. Gleichzeitig ist der Offliner-Anteil um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- Onliner-Anteil wächst im Jahresvergleich um 4 Prozentpunkte<br />
- Stärkerer Zuwachs bei bislang unterrepräsentierten Gruppen<br />
- Mehr über 60-Jährige gehen online</p>
<p>Laut (N)ONLINER Atlas 2009 ist der Onliner-Anteil in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 69,1 Prozent deutlich gestiegen und weist damit die zweithöchste Steigerungsrate der letzten sechs Jahre auf. Gleichzeitig ist der Offliner-Anteil um 3,3 Prozentpunkte auf 26,6 Prozent gesunken. Mit 4,3 Prozent wollen 0,6 Prozent weniger Nutzungsplaner als im Vorjahr in den nächsten zwölf Monaten das Internet neu für sich entdecken.</p>
<p>Das sind zentrale Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2009, einer Studie der Initiative D21, die bereits zum neunten Mal von TNS Infratest durchgeführt wurde. Jedes Jahr werden in Deutschlands größter Studie zur Internetnutzung die Veränderungen in diesem Bereich detailliert beleuchtet. Mit über 30.000 Interviews dokumentiert der diesjährige (N)ONLINER Atlas Strukturen der Nutzung und Nichtnutzung nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand oder Beschäftigung und veröffentlicht regionale Vergleiche nach Bundesländern, Regierungsbezirken und Ortsgrößenklassen.</p>
<p>&#8220;Ich begrüsse die deutliche Steigerung der Internetnutzung. Internetkenntnisse sind wichtig für den Standort Deutschland und für die Menschen. Der kompetente Umgang mit dem Internet wird immer mehr zur Voraussetzung für Chancengleichheit im Beruf und im Leben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unternimmt daher einiges, um die Zahl der Onliner zu erhöhen. Dies betrifft den Ausbau der notwendigen Infrastruktur ebenso wie spezielle Fördermaßnahmen zur Verbesserung der Online-Nutzung. So haben wir kürzlich die Initiative &#8220;Internet erfahren&#8221; gestartet.</p>
<p>Die Ergebnisse des diesjährigen (N)ONLINER Atlas bieten wichtige Hinweise darauf, in welchen Bereichen wir unsere Anstrengungen fortsetzen müssen&#8221;, so Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.</p>
<p><strong>Internetnutzung in allen Bundesländern gestiegen – Bremen aktuell an der Spitze</strong></p>
<p>Im Bundesländerranking haben die Stadtstaaten die Nase vorn und sind diesmal vollständig unter den TOP 5 vertreten. Mit 74,2 Prozent Internetnutzern liegt Bremen in diesem Jahr noch vor Berlin (73,3 Prozent) auf Platz eins und hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit 8,1 Prozentpunkten am deutlichsten von allen Bundesländern gesteigert. Auf Platz drei liegt Baden-Württemberg mit 72,6 Prozent und der Stadtstaat Hamburg erreicht Platz vier mit 72,3 Prozent. Im Vorjahr noch letzter im Ranking, weist das Saarland mit 6,2 Prozentpunkten die zweithöchste Steigerung aller Bundesländer auf. Mit 63 Prozent Internetnutzern hat damit das Saarland in diesem Jahr Thüringen (62,6 Prozent), Mecklenburg Vorpommern (61,9 Prozent) und Sachsen-Anhalt (60,7 Prozent) knapp überholt. Im Unterschied zu den Ergebnissen der Vorjahre hat sich der Abstand des Onliner-Anteils zwischen dem ersten und dem letzten Bundesland im Ranking in diesem Jahr nicht weiter verringert. Auch ein Stadt-Land-Gefälle ist nach wie vor zu konstatieren: In Ballungsräumen mit 500.000 Einwohnern und mehr sind bereits 72,4 Prozent der Bevölkerung online, in Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern sind es lediglich 63,9 Prozent.</p>
<p><strong>Bevölkerungsgruppen mit Nachholbedarf mit überdurchschnittlichem Onliner-Wachstum</strong></p>
<p>Die Zahlen der Onliner in den verschiedenen Altersgruppen zeigen – wie in den Vorjahren – auch 2009 einen allgemeinen Aufwärtstrend. Bei den unter 50-Jährigen liegt der Anteil der Internetnutzer inzwischen durchweg über 80 Prozent. Den größten Zuwachs kann in diesem Jahr die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen verbuchen. Dort stieg der Anteil der Internetnutzer besonders kräftig um 6,9 Prozentpunkte von 41,6 auf 48,5 Prozent an. Die Generation 70plus wird jedoch nach wie vor nicht erreicht. Hier ist nicht einmal jeder Fünfte online – bei weiter nur geringem Wachstum.</p>
<p>Neben den „Best Agern“ gibt es weitere, im Internet bislang unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit formal einfachem Bildungshintergrund oder Personen in Haushalten mit geringem Einkommen. In beiden demographischen Gruppen wächst der Onliner-Anteil im Jahresvergleich erfreulicherweise überdurchschnittlich. So steigt der Onliner-Anteil von Personen in Haushalten mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 EUR um 6,1 Prozentpunkte auf nunmehr 47 Prozent an, damit ist jedoch dort noch nicht einmal jeder Zweite online. Dagegen sind Personen in Haushalten mit Monatseinkommen von 3.000 EUR und mehr zu 89,4 Prozent Internetnutzer.</p>
<p>„Fast 70 Prozent der Menschen in Deutschland sind inzwischen online. Aber 21 Millionen sind es eben noch nicht. Wir müssen bei der digitalen Integration weiterhin am Ball bleiben und mit gezielten Aktivitäten die Offliner fördern. Mit Projekten wie &#8220;Online-Kompetenz für die Generation 50plus&#8221; hat die Initiative D21 bereits früh diese Herausforderung erkannt und aufgegriffen. Nur so können wir auch das Bewusstsein für die Vermittlung der digitalen Kompetenz wecken und Deutschland erfolgreich in die Zukunft führen“, fordert Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21 und Geschäftsführer der Intel GmbH.</p>
<p><strong>Breitbandnutzung – DSL dominiert, Kabel- und Mobilzugänge steigen</strong></p>
<p>Der Zugang über DSL ist auch in diesem Jahr wieder der mit Abstand am meisten genutzte Weg ins Internet. Nach DSL mit einem Anteil von 61,5 Prozent, folgen mit großem Abstand ISDN mit 13,9 Prozent und Modem (analog) mit 9,6 Prozent. Die Zugangsart Kabel hat mit 4,7 Prozent ein deutliches Wachstum von 1,5 Prozentpunkten erlebt. Auch der mobile Internetzugang als Hauptzugangsart zu Hause ist, wenn auch nur leicht, in diesem Jahr von 1,4 Prozent auf 1,7 Prozent gestiegen. Insgesamt nutzen inzwischen 66,9 Prozent der Onliner einen breitbandigen Internetzugang. Der Breitbandanschluss ist der entscheidende Faktor für das absolute Wachstum bei der Internetnutzung, das zu 90 Prozent durch diesen getragen wird. Nur noch 2,2 Prozent (im Vorjahr 3,7 Prozent) der Onliner geben an, keinen Internetzugang zu Hause zu haben.</p>
<div>
<p>„Neben den DSL-Anbietern haben nun auch die Kabel- und Mobilfunkanbieter ihre Möglichkeiten in der Breitbandnutzung erkannt und die Angebote hierfür weiter ausgebaut. An den steigenden Zahlen lässt sich ablesen, dass dies gut von den Verbrauchern angenommen wird“, sagt Robert A. Wieland, Mitglied des Gesamtvorstandes der Initiative D21 und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH.</p>
<p>Den aktuellen (N)ONLINER Atlas sowie weitere Informationen finden Sie unter: <a title="(N)ONLINER Atlas 2009" href="www.nonliner-atlas.de">www.nonliner-atlas.de</a></p>
<p>Quelle: Pressemitteilung der Initiative D21</p></div>
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		<title>Das Internet teilt die Republik</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 09:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer bei der Überschrift an die alte Ost-West-Trennung denkt, liegt daneben. Das Internet spaltet Deutschland in Menschen, die es aktiv nutzen (können) und die Menschen, die keinen Internetzugang haben. Für aktive Internetnutzer ist es fast unvorstellbar ohne das Netz zu leben, geschweige denn, dass man sich vorstellen kann, das andere es nicht nutzen. Aber etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bei der Überschrift an die alte Ost-West-Trennung denkt, liegt daneben. Das Internet spaltet Deutschland in Menschen, die es aktiv nutzen (können) und die Menschen, die keinen Internetzugang haben. Für aktive Internetnutzer ist es fast unvorstellbar ohne das Netz zu leben, geschweige denn, dass man sich vorstellen kann, das andere es nicht nutzen. Aber etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört zu denen, die keinen Zugriff auf das Internet haben (<a title="ARD/ZDF-Onlinestudie 2009" href="http://www.ard.de/intern/presseservice/-/id=8058/nid=8058/did=1088620/3w998x/">Siehe ARD/ZDF-Onlinestudie 2009</a>).</p>
<p><strong>Internet ergänzt zunehmend klassische Medien<br />
</strong> Die klassischen Medien, also Printmedien, Radio und Fernsehen, setzen vermehrt darauf, zusätzliche Informationen im Internet anzubieten. Wer also nur auf die klassischen Medien zugreifen kann, hat häufig nur erschwert die Möglichkeit sich mit ergänzenden Hintergrundinformationen zu versorgen. Eine gefährliche Tendenz, denn mit Information geht Bildung einher und bereits jetzt ist die Bildungselite im Netz anzutreffen (<a title="Informations-Elite tummelt sich in Sozialen Medien" href="http://www.network-relations.de/informations-elite-tummelt-sich-in-sozialen-medien/">Siehe hier</a>).</p>
<p>Aber auch alltägliche Dinge, wie der Handel mit Waren, die Urlaubsbuchung, der Preisvergleich über das Internet ist heute ebenso selbstverständlich, wie Kommunikation über Email und Social Networks. Jedoch nur für jene, die drin sind, im Internet. Damit verbunden steigen die Nachteile für Menschen ohne Zugang zum Internet. Dazu kommen noch aufzuholende Erfahrungen in Bezug auf Medienkompetenz für das Internet.</p>
<p><strong>Die Älteren sind auf dem Vormarsch<br />
</strong> Würde man vermuten, dass überwiegend junge und technikaffine Personen das Internet nutzen, steht dem nicht erst seit diesem Jahr ein anderer Trend entgegen. Immer mehr Personen über 50 Jahre nutzen das Internet täglich. Das zeigt, das eben nicht nur die digital Natives &#8211; also jene Generation, die bereits mit dem Internet aufgewachsen ist &#8211; das Internet als Informationsquelle nutzt.</p>
<p><strong>Politik hat ein gespaltenes Verhältnis zum Internet<br />
<span style="font-weight: normal;">Das Internet ermöglicht auch auf der politischen Ebene eine neue Form der Mitsprache. Spiegel Online veröffentlichte dazu einen treffenden Artikel (<a title="STREIT UM INTERNET-FILTER: Die Generation C64 schlägt zurück" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,628017,00.html">Zum Artikel</a>) und auch im Handelsblatt-Blog wird kritisch die Stimme erhoben (<a title="Bundesregierung vs. das Internet - die nächste Eskalationsstufe" href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2141">Zum Beitrag</a>). Dort ist es als Generationskonflikt beschrieben, jedoch handelt es sich letztendlich sich eher um Anwender und Nichtanwender, die von der Politik wahrgenommen werden oder eben nicht.</span></strong></p>
<p>Heute haben es die Internetnutzer relativ einfach, sich in Fragen politischer Meinungen Gehör zu verschaffen. Das kann zu Verzerrten Bildern führen, denn es entsteht schnell der Eindruck, das jene, die man am deutlichsten vernimmt eine Mehrheit repräsentieren. Als Ergebnis kann das bedeuten, dass das politische Geschehen eher vom Online-Deutschland beeinflusst wird, als den Bürgern ohne Internetanschluss.</p>
<p><strong>Resü</strong><strong>mee: Internet muss für alle zugänglich sein!<br />
<span style="font-weight: normal;">Die Lösung für diese Nachteile kann man nur mit einer allgemeinen Zugänglichkeit des Internets erreichen. Politik und Bürger müssen begreifen, das Internet genauso zu den relevanten Medien gehören, wie Tageszeitung und das Radio- oder Fernsehprogramm.</span></strong></p>
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		<title>Online verkaufen: Ohne Google geht nichts</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 09:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stimmen, über Vor- und Nachteile der marktbeherrschenden Stellung von Google, hat sicher jeder schon vernommen. Auf der einen Seite stehen sehr viele Menschen, die Angst vor dem Datenmonster Google und seinen Möglichkeiten haben. Andere nutzen die Möglichkeiten von Google. Eins wissen alle: Ohne Google geht im Internet nichts mehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stimmen, über Vor- und Nachteile der marktbeherrschenden Stellung von Google, hat sicher jeder schon vernommen. Auf der einen Seite stehen sehr viele Menschen, die Angst vor dem Datenmonster Google und seinen Möglichkeiten haben. Andere nutzen die Möglichkeiten von Google. Eins wissen alle: Ohne Google geht im Internet nichts mehr.</p>
<p><strong>Multiplikator 2.0 &#8211; Die Google-Suche</strong></p>
<p>Früher war das einfach, da ging man zu den Gelben Seiten und buchte seine Werbeanzeige. Jeder, der nun Ihre Produkte oder Leistungen suchte, schaute zwangsläufig in die Gelben Seiten und somit zu irgend einem Zeitpunkt auf Ihre Anzeige. Heute ist das Printprodukt ein aussterbendes Modell. Internet ist schneller, effizienter und bietet nicht nur Ergebnisse aus der direkten Umgebung. Die Recherche nach Produkten und Leistungen wurde durch Internetsuchmaschinen radikal vereinfacht.</p>
<p>Deshalb ist es so wichtig auch gefunden zu werden. Google und Co. sind die wichtigsten Hinweisgeber auf Ihre Angebote. Insbesondere Google &#8211; als Marktführer &#8211; ist dabei von besonderer Bedeutung. Hier werden die meisten Suchanfragen gestellt. Weltweit.</p>
<p><strong>Suchmaschinenmarketing, Adwords und andere Erfolgsparameter</strong></p>
<p>Die Steigerung der Bekanntheit von Shops, Informations- und Image-Angeboten im Internet ist meist unmittelbar mit dem wirtschaftlichen Erfolg dieser Angebote verknüpft. Kunden kommen nur, wenn diese das Angebot wahrnehmen. Deshalb gibt es heute zahlreiche Dienstleistungen, die sich ausschließlich mit dem Themenkomplex der Vermarktung über Suchmaschinen beschäftigen. Begriffe dabei sind <a title="Wikipedia: Suchmaschinenmarketing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenmarketing">Suchmaschinenmarketing (SEM)</a> und <a title="Wikipedia: Suchmaschinenoptimierung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung">Suchmaschinenoptimierung (SEO)</a>.</p>
<p>Während die Suchmaschinenoptimierung versucht, die Relevanz des Suchergebnisses zu beeinflussen, um ein möglichst frühes Suchergebniss zu erreichen, arbeitet das Suchmaschinenmarketing mit bezahlten Anzeigen. Bekanntestes Angebot in diesem Umfeld dürften <a title="Google Adwords" href="http://adwords.google.de">Google-Adwords</a> sein. Sucht jemand nach einem von Ihren Suchbegriffen, erscheint eine Anzeige zu Ihrem Angebot. Das ist einfach, wie effektiv. Auch, wenn die normalen Suchergebnisse eine etwas höhere Wahrnehmung genießen. Wichtig ist es jedoch sowohl bei SEO, als auch bei SEM möglichst unter den ersten Ergebnissen zu landen, denn selten schaut heute noch jemand mehr als 10 Seiten Suchergebnisse durch. </p>
<p><strong>Höhere Reichweite bedeutet bessere Suchquoten</strong></p>
<p>Reichweite bedeutet bei der Internetsuche, möglichst viele Suchergebnisse mit Ihrem Inhalt zu erzielen. Das funktioniert nur, wenn Ihre Angebote an verschiedenen Stellen im Internet gefunden werden können. Und das haben Sie selbst in der Hand. An einer Vielzahl von Stellen können Sie Informationen zu Ihrem Angebot selbst einbringen. Eine Möglichkeit dafür ist zum Beispiel die <a title="Leistungsspektrum Network Relations" href="http://www.network-relations.de/?page_id=160">Network Relations Methode</a>, die Inhalte gezielt verbreitet und Impulse für zusätzliche Multiplikation setzt. </p>
<p>Grundsätzlich gilt bei jeder Verbreitung von Inhalten zu beachten, dass man nicht anfängt zu <a title="Wikipedia: Suchmaschinen-Spamming" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinen-Spamming">spammen</a>. Darauf reagieren Suchmaschinen und Anwender gleichermaßen allergisch. Arbeiten Sie mit Profis, das bedeutet meist wesentlich besser Ergebnisse und vermeidet viele Risiken von vorn herein.</p>
<p><strong>Google im Blick – aber nicht ausschließlich</strong></p>
<p>Neben Google gibt es viele Wettbewerber, die auch tagtäglich diverse Suchanfragen bearbeiten. Auch diese sollte man bei seinen Aktivitäten berücksichtigen, denn auch hier sind wertvolle Suchergebnisse für Ihr Angebot zu erzielen. Als Beispiel seihen hier  Yahoo, Abacho, Lycos, Live Search, Alta Vista, Fireball genannt.</p>
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