Quo vadis Social Media?

(Fast) alles, was man zum Thema Social Media wissen sollte gibt es dank des Engagements von Stefan Petersen nun auf einen Klick. Er hat in seinem Blog ”
Social Media Marketing, SEO Blues & Rock ‘n’ Roll” sage und schreibe 50(!) aktuelle Whitepapers zum Thema Social Media gesammelt und veröffentlicht. Hier geht es zum Beitrag. Viel Spaß bei der Lektüre und vielen Dank an die Autoren.

CeBIT setzt auf vernetzte Kommunikation

Als internationale Leitmesse im Bereich ITK geht das Thema Social Media auch an der CeBIT nicht vorbei. Indiz dafür ist nicht zuletzt die Webciety, die als Sonderthema bereits im vergangenen Jahr für Furore und großes Medienecho sorgte.

„Connected Worlds“
Mit dem Themenschwerpunkt der CeBIT wird der Anspruch hinsichtlich der Vernetzung von Unternehmen und Anwendern  unterstrichen. Die Messe geht dabei mit gutem Beispiel voran und hat die Initiative „Push your Business“ entwickelt. Ziel dieser Kampagne ist es, über verschiedene Social Networks und auch die eigene Website all jene zu erreichen, die sich für die Themen der ITK-Branche interessieren. Und so ist es nur logisch, dass man die CeBIT jetzt nicht nur bei Xing, sondern auch bei Facebook und Twitter findet.

Themen stehen im Vordergrund
„Push your Business“ stellt den Nutzen für Aussteller und Besucher in den Fokus und berichtet über viele spannende und interessante Themen aus erster Hand. Schließlich gibt es rund um so eine große Messe unglaublich viel zu entdecken. Übrigens ein Ansatz, dem auch der neue Film zur CeBIT folgt:

Webciety beleuchtet die Digitale Gesellschaft
Der CeBIT-Ausstellungsschwerpunkt “Webciety” in Halle 6 spiegelt die aktuellen Entwicklungen der Internet-Gesellschaft und Online-Wirtschaft wider. Im vergangenen Jahr erfolgreich etabliert, will die Webciety dies Jahr noch mehr Highlights bieten. So wird beispielsweise auf dem Panel an allen Messetagen ein umfangreiches Programm geboten, hinter dem insgesamt mehr als 100 Referenten stehen (Mehr Infos).

Sehen wir uns auf der CeBIT?

Studie: Online-Image von Führungskräften ist verbesserungswürdig

In Zeiten, in denen das Internet zum allgegenwärtigen Begleiter und zum unkontrollierbaren Fundus auch an persönlichen Informationen geworden ist, sollte jeder im Blick behalten, was das Web über ihn weiß. Das Ergebnis der ersten großen Manager-Umfrage zum Thema Online-Image aber zeigt: Zwei von drei Führungskräften kümmern sich nicht um ihr Webprofil, obwohl zwei Drittel der Befragten glauben, dass die Online-Reputation für ihre Karriere immer wichtiger wird. „Das Ergebnis zeigt, dass den meisten deutschen Managern die Bedeutung ihres Online-Images genauso klar ist wie die Tatsache, dass das Internet ihre Reputation prägt. Daraus aber die richtigen Schlüsse zu ziehen, fällt offenbar schwer“, sagt Susanne Krian, Geschäftsführerin von MyImageControl.

Belege für diese These liefert eine Umfrage unter deutschen Managern zu den Themen Online-Image und Datenschutz zu Genüge. Von den Führungskräften, die sich regelmäßig mit ihrer Präsenz im Netz beschäftigen, investieren 95 Prozent höchstens eine Stunde pro Woche für den Image-Check. Zwei Drittel der bekennenden „Online-Image-Pfleger“ halten das für ausreichend, nur sieben Prozent gehen davon aus, dass sie zu wenig tun. Jeder Vierte (26 Prozent) ist unsicher, ob der Einsatz reicht.

Über 80 Prozent der Manager, die im Web regelmäßig nach Einträgen zu ihrer Person suchen, begnügen sich allerdings mit den Ergebnissen herkömmlicher Suchmaschinen. Die aber liefern redundante statt relevante Ergebnisse. „Wer wirklich wissen will, welche Spuren er im Internet hinterlässt, muss bei der Suche in die Tiefe gehen und professionelles Know-how nutzen“, sagt Susanne Krian. Die Online-Plattform MyImageControl setzt beim Experten-Check auf eine spezielle Tiefensuche, die auch Einträge findet, die normalen Suchmaschinen entgehen. „Selbst Personensuchmaschinen, die jeder Dritte unter den befragten Managern bemüht, kratzen nur an der Oberfläche.“

Dennoch kann sich nur ein knappes Drittel der Befragten vorstellen, einen professionellen Dienstleister mit der Image-Pflege zu beauftragen. Ein Viertel der Befragten schließt das komplett aus, 41 Prozent sagen „wahrscheinlich nein“. „Viele haben noch nicht verstanden, dass sie ihr Online-Image nicht im Alleingang unter Kontrolle behalten können. Dabei bedarf es keiner besonderen Investition, um die Reputation im Netz professionell checken und bei Bedarf korrigieren zu lassen“, sagt Susanne Krian.

Datenschutz fängt beim Nutzer an

Die mäßige Bereitschaft, ihr Online-Image aktiv zu gestalten oder wenigstens gestalten zu lassen, will auch nicht so recht zu einer weiteren im Manager-Monitor geäußerten Überzeugung passen: Mehr als drei Viertel der Führungskräfte (76 Prozent) meinen, dass die Internetnutzer beim Schutz ihrer Daten Eigeninitiative zeigen müssen – bei Aufbau und Pflege eines Webprofils sehen sich die Manager hingegen weit weniger in der Pflicht. Zwei Drittel erwarten von der Web-Wirtschaft Vorsorge beim Datenschutz. Nur gut die Hälfte verlangt vom Staat, dass er für ausreichenden Schutz sorgt, obschon 77 Prozent meinen, dass die Datenschutzregelungen nicht mehr zeitgemäß sind.

Drei von vier Managern plädieren zudem für strengere Gesetze – auch beim Umgang mit Daten von Arbeitnehmern, die nur 28 Prozent in deutschen Unternehmen für ausreichend geschützt halten. Die eigene Firma wird positiver bewertet: Fast 60 Prozent der Manager sprechen dem Schutz persönlicher Daten von Angestellten in ihrem Unternehmen einen hohen Stellenwert zu.

Sind persönliche Daten in Sozialen Netzwerken gut aufgehoben?

Zweifel an einem ausreichenden Datenschutz haben die Manager auch, wenn es um die immer beliebteren Sozialen Netzwerke im Internet geht. Jeder dritte Manager (34 Prozent) knüpft Kontakte über Xing, LinkedIn, Facebook, Wer-kennt-wen und Co., doch nur 14 Prozent der Befragten halten ihre persönlichen Daten dabei für genügend geschützt. Die Gefahr eines Daten-Missbrauchs halten 72 Prozent der Manager für „sehr hoch“ oder zumindest „eher hoch“. Verzichten aber können Manager auf das „Networking“ im Internet ebensowenig wie auf ein seriöses Web-Profil.

Quelle: www.myimagecontrol.com

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