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	<title>Wirtschaftsfaktor Sprache &#187; Social Media</title>
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	<description>Unternehmensberatung für erfolgreiche Kommunikation und Social Media</description>
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		<title>Als ich über 100 Facebook-Kontakte zu Mitarbeitern machte</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 10:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Facebook gibt&#8217;s was neues. Immer mal wieder. Das wiederum ist nicht neues. Heute endete es jedoch in einer unfreiwilligen Stilblüte und mündete in dem Tag, an dem ich über 100 Facebook-Kontakte zu Mitarbeitern machte. Oh, wie peinlich. Und das passiert mir, dem Facebook-Profi. Was ist passiert? Facebook hat eine neue Funktion eingeführt. Die intelligenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Facebook gibt&#8217;s was neues. Immer mal wieder. Das wiederum ist nicht neues. Heute endete es jedoch in einer unfreiwilligen Stilblüte und mündete in dem Tag, an dem ich über 100 Facebook-Kontakte zu Mitarbeitern machte. Oh, wie peinlich. Und das passiert mir, dem Facebook-Profi.</p>
<h3>Was ist passiert?</h3>
<p>Facebook hat eine neue Funktion eingeführt. Die intelligenten Listen. Nicht, dass ich meine Kontakte schon sehr lange über Listen verwalte, jetzt gibt es erstmals auch offizielle, die intelligenten Listen: Enge Freunde, Familie, und „Das Unternehmen, bei dem ich beschäftigt bin“.</p>
<p>Da diese Listen nun eine etwas feinere Segmentierung anboten, als die Listen, die ich bislang führte machte ich mich ran und sortierte fleissig los. Man kennt das ja von den Circles bei Google+. Enge Freunde: Kein Problem. Familie: Kein Problem. Arbeit: Kein Problem – äh, dachte ich. Kaum hatte ich begonnen all jene auf die Liste für Arbeit (zumindest interpretierte ich es so anhand des Begleittextes: Freunde, die mit dir zusammenarbeiten) zu sortieren gingen bei mir viele Nachrichten ein. „Hey, seit wann arbeite ich für Dich?“ – „Darf ich Dir jetzt Rechnungen schreiben?“ – „Wie soll ich denn das jetzt verstehen?“ &#8230; und ich so: „Hä???“</p>
<p>Die Lösung war ganz einfach. Facebook benannte meine Liste nach meinem Unternehmen (Wirtschaftsfaktor Sprache). Ich interpretierte damit all jene, die mit meinem Unternehmen irgendwie zu tun haben und sortierte fleissig zu. Facebook interpretierte die intelligente Liste im Sinne von: Das sind Mitarbeiter von Wirtschaftsfaktor Sprache und sendete jeweils eine Anfrage, um diesen Status zu bestätigen. <a href="http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/wp-content/uploads/2011/09/300197_2286847286433_1106442287_32632390_1789162816_n1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-921" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Bestätigung des Arbeitsplatzes bei Facebook" src="http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/wp-content/uploads/2011/09/300197_2286847286433_1106442287_32632390_1789162816_n1.jpg" alt="" width="327" height="115" /></a>Und so hatte ich auf einmal über 100 Facebook-Kontakte zu Mitarbeitern gemacht. Ohne „Apfel Z“, „Undo“ und „Zurück-Button“. Ärgerlich.</p>
<p>Und selbst während ich das hier schreibe kommen noch neue Nachrichten von verständlicher Weise irritierten Kontakten. Da kann ich nur besonders kleinlaut sagen: Es tut mir sehr leid, es war keine Absicht. Entschuldigung!</p>
<h3>Die Quintessence</h3>
<p>Für mich gilt dann wohl: Weniger annehmen und genauer lesen, nicht aus reiner Routine blind Dinge tun. Aber zugleich – so ein Bug ist eine gute Möglichkeit mal wieder mit vielen in Kontakt zu kommen. Das ist ja ab und an auch ganz angenehm. In dem Sinne: Wir lesen uns! <img src='http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Datenschutz? Offener Brief an Dr. Thilo Weichert</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 10:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute morgen machte im Netz eine Ankündigung die Runde, das Unternehmen zukünftig mit harten Strafen rechnen müssen, wenn sie weiterhin die Like-Funktion von Facebook auf Ihren Webseiten einsetzen würden. Den genauen Wortlaut der Veröffentlichung des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) in Schleswig-Holstein finden Sie hier: ULD an Webseitenbetreiber: &#8220;Facebook-Reichweitenanalyse abschalten&#8221; Deutschland ein Land der Superbürokraten? Zumindest für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen machte im Netz eine Ankündigung die Runde, das Unternehmen zukünftig mit harten Strafen rechnen müssen, wenn sie weiterhin die Like-Funktion von Facebook auf Ihren Webseiten einsetzen würden. Den genauen Wortlaut der Veröffentlichung des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) in Schleswig-Holstein finden Sie hier: <a title="P R E S S E M I T T E I L U N G – ULD an Webseitenbetreiber: &quot;Facebook-Reichweitenanalyse abschalten&quot;" href="https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm">ULD an Webseitenbetreiber: &#8220;Facebook-Reichweitenanalyse abschalten&#8221;</a></p>
<h2>Deutschland ein Land der Superbürokraten?</h2>
<p>Zumindest für mich kann ich das mit einem klaren Nein beantworten. Ich bin nicht einverstanden von dieser ungefragten Bevormundung und Überregulierung durch zudem häufig themenunkundige Personenkreise. Deshalb:</p>
<h2>Offener Brief an Dr. Thilo Weichert</h2>
<p>Sehr geehrter Herr Dr. Weichert,</p>
<p>mit wirklich großem Erstaunen habe ich heute Ihr Aufforderungen bezüglich des Facebook Like Buttons gelesen – zuerst habe ich es sogar für einen verspäteten Aprilscherz gehalten.</p>
<p>Mir kamen sofort eine Menge Fragen auf. Wie sollen deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb weiterhin eine innovative Rolle spielen, wenn solche schwer nachvollziehbaren Regularien tatsächlich Substanz haben? Wo macht Datenschutz Sinn, wenn er durchaus nützliche Innovationen bremst, statt tatsächlich einen höheren Schutz zu bewirken? Transparenz ist zwangsläufig eine Münze mit zwei Seiten. Sie kann großen Nutzen stiften und sie kann missbraucht werden.</p>
<p>Bei Ihrer vorgebrachten Bewertung kann ich außerdem keinerlei Abwägung zwischen Kosten (Nachteil) und Nutzen(Vorteil) erkennen. Ich kann keine einfließende Bewertung eines sich global verändernden Kommunikationsverhaltens erkennen. Auch fehlt ein konstruktives Element. Also ein Teil, der konkret benennt, wie man es besser lösen kann, um diese zweifelsfrei sinnvolle Funktionalität zu erhalten? Hier könnte man in Ihrem Hause vielleicht noch mal ansetzen, dann ist Ihre Forderung am Ende vielleicht sogar nicht mehr ganz so – sagen wir mal vorsichtig – Gesichtsverzerrend.</p>
<p>Und damit wir uns richtig verstehen: Datenschutz ist eine wichtige Sache. Jedoch sollte dieser nach meinem Verständnis einen tatsächlichen Nutzen beinhalten und nicht im zwangsläufig zu Superbürokratismus führen. Er sollte auch den Missbrauch erschweren, am besten weltweit in gleichem Maße.</p>
<p>Er sollte in der von Ihnen vorgetragenen Form jedoch auf keinen Fall ein Bild zeichnen, welches in Zukunft als &#8220;typisch Deutsch&#8221; bezeichnet wird – wie es in Teilen leider jetzt schon der Fall ist. Fragen Sie doch mal bei den Betreibern internationaler Netzwerke nach.</p>
<p>Fassen wir zusammen: Schützen ja, aber konstruktiv. Bitte!</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Roland Panter</p>
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		<title>Selbstverständnis</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 16:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Selbstverständnis Kommunikation ist die zentrale Aufgabe in Unternehmen. In einem Wettbewerb gleicher oder ähnlicher Produkte und Leistungen macht die Kommunikation den Unterschied. Derjenige, der besser überzeugt macht das Geschäft. Es geht also um den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunft Ihres Unternehmens. Mehr nicht. Wirtschaftsfaktor Sprache zeichnet sich durch einen ganzheitlichen Kommunikationsansatz und exzellente analytische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Unser Selbstverständnis</h2>
<h4>Kommunikation ist die zentrale Aufgabe in Unternehmen. In einem Wettbewerb gleicher oder ähnlicher Produkte und Leistungen macht die Kommunikation den Unterschied. Derjenige, der besser überzeugt macht das Geschäft. Es geht also um den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunft Ihres Unternehmens. Mehr nicht.</h4>
<p>Wirtschaftsfaktor Sprache zeichnet sich durch einen ganzheitlichen Kommunikationsansatz und exzellente analytische Fähigkeiten aus. Das bedeutet ein eher generalistisch orientiertes Herangehen an alle relevanten Kommunikationsfaktoren. Zugleich bedeutet es ein umfassendes Verständnis und hohe Sensibilität für Wechselwirkungen innerhalb der Unternehmenskommunikation. Dahinter stehen innovative und wissenschaftlich erprobte Methoden. Aber auch große Verständlichkeit, denn wissenschaftliches Kauderwelsch gehört nicht zu unseren Spezialitäten.</p>
<p>Ihr Unternehmen betrachten wir am liebsten aus den Augen Ihrer Kunden. Welche Rolle spielt es in deren Wahrnehmung und wie kann man diesen Wahrnehmungsraum optimieren? Hier greift unser ganzheitlicher Ansatz optimal. Schließlich gilt es das idealisierte Bild der Werbe- und Marketingbotschaften und die Echtzeitkommunikation in Internet und Social Media zu synchronisieren. Die mit dem Ziel ein möglichst glaubwürdiges Gesamtbild in der Wahrnehmung Ihrer Kunden zu etablieren.</p>
<p>Vernetztes Denken ist auch die Basis unserer Arbeitsorganisation. Wir pflegen ein Netzwerk mit Spezialisten verschiedener Kommunikationsdisziplinen. Diese Experten aktivieren wir immer dann, wenn Spezialwissen erforderlich ist. Vom Texter, über Designer und Direktmarketing-Profis bis hin zu Programmierern und Entwicklern für Web-Applikationen.</p>
<p>Als Gründer und Inhaber stehe ich, Roland Panter, für das Selbstverständnis von Wirtschaftsfaktor Sprache. Ich blicke inzwischen auf mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich professioneller Kommunikation zurück. Dazu gehören Tätigkeiten für etablierte Werbe- und Event-Agenturen. Zunächst als Grafik-Designer und Art Director, später mit den Schwerpunkten Konzeption und Kundenberatung.</p>
<p>Heute schätzen mich meine Kunden als kompetenten Ansprechpartner in fast allen Fragen der Kommunikation. Was ist mit Ihnen?</p>
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		<title>Die re:publica 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 14:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die re:publica 2011, eine Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft rief nach Berlin. Rund 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten diesem Ruf und diskutierten, konsumierten oder präsentierten die neusten Erkenntnisse rund um vielfältige Themen der digitalen Gesellschaft. Zu gleich wurde die Veranstaltung Ihrem Ruf als Klassentreffen der Branche gerecht und war, wie bereits im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="re:publica 2011" href="http://re-publica.de/11/">re:publica 2011</a>, eine Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft rief nach Berlin. Rund  3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten diesem Ruf und diskutierten, konsumierten oder präsentierten die neusten Erkenntnisse rund um vielfältige Themen der digitalen Gesellschaft. Zu gleich wurde die Veranstaltung Ihrem Ruf als Klassentreffen der Branche gerecht und war, wie bereits im vergangenen Jahr eine gelungene Veranstaltung, wenn auch mit Schönheitsfehlern.</p>
<p><strong>Das war toll<br />
</strong>Hauptkriterium für einen Besuch bei der re:publica dürfte etwas sein, dass man heute mit Social Relations beschreibt – die Pflege und den Ausbau persönlicher Beziehungen und Netzwerke. Das klappt super und manche Branchengröße war sehr schnell und einfach anzusprechen. Den <a title="Mario Sixtus" href="http://www.elektrischer-reporter.de/">elektrische Reporter Mario Sixtus</a> kann man hier gut anführen, denn er war über die gesamt Dauer der Veranstaltung sehr präsent, ansprechbar und hat zudem einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen.</p>
<p>Toll waren auch die vielen anderen Menschen, mit denen man zu fast jedem Zeitpunkt ein interessantes Gespräch beginnen konnte, dass sich fast immer ums Internet drehte. Was wiederum niemandem wundern dürfte. Zudem waren viele Kollegen zu sehen, die man lange nicht gesehen hat oder bislang nur virtuell via Twitter und Facebook kannte. Hier möchte ich als Beispiel Tapio Liller nennen, der am Rande der Veranstaltung sehr charmant <a title="Tapio Liller: PR im Social Web" href="http://www.amazon.de/PR-Social-Web-Handbuch-Kommunikationsprofis/dp/3897215632">sein neues Buch</a> präsentierte.</p>
<p>Die Leute sind das eine, schließlich geht es am Ende um Inhalte. Und das bedeutet für mich den Wunsch nach Inspiration. Im vergangenen Jahr wurde dieser Wunsch insbesondere von Miriam Meckel und Ihrem tollen Vortrag erfüllt (<a title="Miriam Meckel: This object cannot be liked" href="http://www.youtube.com/watch?v=gDP9sJojkyo">Zum Vortrag</a>). In diesem Jahr habe ich diesen Aha-Moments-behafteten Moment leider verpasst und musste mir ihn später selbst als Videoaufzeichnung ansehen – dazu gleich mehr. Denn zunächst möchte ich noch einige Worte zu dem ebenfalls sehr tollen Vortrag von Branchenprimus Sascha Lobo verlieren. Er zeigt anhand seiner Trollforschung sehr unterhaltsam und unglaublich Kreativ, wie komplex das Thema Community Management teilweise sein kann. Obwohl er als Person oft angeneidet wird, hat aus meiner Sicht in diesem unterhaltsamen Auftritt seine Komepetenz sehr gut aufgezeigt, <a title="Sascha Lobo: Jüngste Erkenntnise der Trollforschung" href="http://www.youtube.com/watch?v=sXSrpGr0wDU">sehen Sie selbst</a>.</p>
<p>Und nun zum Vortrag von Gunter Dück, der meine persönliche Inspirationsquelle der diesjährigen re:publica war. Nehmen Sie sich die 45 Minuten und schauen sich das an. Vermutlich werden Sie danach wissen, was ich vorher meinte:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/MS9554ZoGu8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Die Schattenseiten<br />
</strong>Eine Veranstaltung mit fast 3.000 Besuchern hat natürlich nicht nur gute Seiten und so war es auch diesmal. Zu viele Besucher drängten sich teils in zu kleine Räume. Mit der Folge, dass der Sauerstoffarmut jegliche verbleibende Aufmerksamkeitsfähigkeit zerstörte. Das machte so keinen Sinn. Dazu kamen teils unglückliche Raumbelegungen, da scheinbar die Interessen der Besucher in diesem Jahr nicht so gut gelesen wurden. Die Veranstalter beantworteten dem ersten Aspekt aber bereits mit der Ankündigung eines neuen Veranstaltungsortes für das nächste Jahr. Was die Raum- und Themenaufteilung angeht, war in diesem Jahr eine deutliche Handschrift der Bewertung nach eigenen Interessen seitens der Veranstalter zu erkennen. So fanden besonders viele Veranstaltungen zur Digitalen Gesellschaft im größten Vortragsraum im Friedrichsstadtpalast statt. Hier wäre etwas mehr Sorgsamkeit bei der Relevanzbeurteilung für das nächste Jahr ebenfalls sehr zu wünschen.</p>
<p>Die Zunahme an Besuchern ist zudem nicht unbedingt förderlich für die inhaltliche Qualität der Veranstaltung. Quantität ist nicht gleich Qualität, so twitterte ich bereits während der Veranstaltung. Ein Problem, das sicher dem Wachstum und dem Zuspruch zur Veranstaltung geschuldet ist. Damit einhergehend findet eine gewisse Kommerzialisierung statt, die von vielen Besuchern skeptisch betrachtet wird. Dieser Trend ist aber nicht zu verhindern und auch die öffentliche Wahrnehmung des Events durch die klassischen Medien spricht klar dafür diese Wachstums-Strategie weiter zu verfolgen. Nur eben nicht um jeden Preis. Vergleichend mit dem Vorjahr stehen mehr Redner, mehr Besucher und mehr Programm auf dem Zettel, aber die Qualität und die Summe der Leuchtturm-Beiträge &#8211; wie ich sie nenne &#8211; hat leider nicht zugenommen.</p>
<p>Und dennoch rechtfertigte bereits der Vortrag von Gunter Dück meine Anwesenheit auf dieser Veranstaltung, so, wie es im vergangenen Jahr Miriam Meckel tat. Auf weitere Vorträge dieser Qualität! Ich freue mich auf die re:publica 2012.</p>
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		<title>Die Lehren aus dem Fall zu Guttenberg</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 10:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Medienpräsenz rund um die fehlerhafte Doktorarbeit des Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg ist erdrückend. Selbst renommierte Formate, wie die Tagesschau positionierten das Thema auf Platz 1 der Agenda. In den Zeitungen kein anderes Bild. Das Konterfei des Verteidigungsministers zierte in den vergangenen Tagen nahezu jede Titelseite. Was war passiert? Für die Erlangung der Doktorwürde hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medienpräsenz rund um die fehlerhafte Doktorarbeit des Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg ist erdrückend. Selbst renommierte Formate, wie die Tagesschau positionierten das Thema auf Platz 1 der Agenda. In den Zeitungen kein anderes Bild. Das Konterfei des Verteidigungsministers zierte in den vergangenen Tagen nahezu jede Titelseite.</p>
<p><strong>Was war passiert?</strong><br />
Für die Erlangung der Doktorwürde hatte zu Guttenberg einen über 400 Seiten starke Doktorarbeit verfasst. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte Mitte Februar einen Artikel mit dem Vorwurf des Plagiats (<a title="Süddeutsche Zeitung: Guttenberg soll bei Doktorarbeit abgeschrieben haben" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsvorwurf-gegen-verteidigungsminister-guttenberg-soll-bei-doktorarbeit-abgeschrieben-haben-1.1060774">Zum Artikel</a>). Der Minister stritt diese Vorwürfe zunächst ab. Als in einem durch die die Seite <a title="Guttenplag" href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">Guttenplag</a> initierten Crowdsourcingprozess immer mehr Stellen entdeckt wurden, die fast wortwörtlich abgeschrieben war ruderte der Minister zurück. Er gestand grobe Fehler ein und legte den Doktortitel nieder.</p>
<p>Die moralische und rechtliche Bewertung des Vorgangs, sei es auf der Verhaltensebene oder in Bezug auf das Plagiieren, hat nun massiven Einfluss auf die weitere politische Karriere. Die Koalitionsparteien lassen keine Chance aus nach einem Rücktritt zu rufen und sehen den Minister irreparabel beschädigt. Die Öffentlichkeit bewertet das &#8220;Vergehen&#8221; zwar nicht so drastisch, aber auch hier bleibt ein Nachgeschmack im Raume stehen.</p>
<p><strong>Was kann man daraus lernen?</strong><br />
Die größte Lehre aus diesem Vorgang ist sicherlich, dass es durch zunehmende Transparenz immer schwerer wird langfristig zu schummeln. Dies gilt für den Fall Guttenberg, es gilt aber gleichermaßen für Produkte und Dienstleistungen. Deren vielleicht mangelhafte Qualität wird in Zukunft immer schneller eine öffentliche Sichtbarkeit erzeugen.</p>
<p>Für Unternehmen mit einer Langfrist-Strategie bedeutet es, man muss sich hinsichtlich seiner Angebote immer mehr Mühe in Bezug auf die Kundenzufriedenheit geben. Wer nur auf schnellen Erfolg aus ist, wird dies später vermutlich teuer bezahlen. Strategien sollten heute über viele Jahre geplant werden, damit Jugendsünden nicht später den Erfolg des Unternehmens gefährden.</p>
<p>Also, bleiben Sie wachsam.</p>
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		<title>Die Revolution frisst ihre Kinder</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 11:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die allgemeinverfügbare Form des Internets kann man wohl als eine Revolution bewerten. Gleiches gilt für die Weiterentwicklung in Richtung Web 2.0, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch, wenn manche Marketingexperten gerne bereits von Web 3, 4, oder x sprechen. Tatsächlich sind die Möglichkeiten einer echtzeit-, und dialogorientierten Kommunikation noch lange nicht ausgereizt. Wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die allgemeinverfügbare Form des Internets kann man wohl als eine Revolution bewerten. Gleiches gilt für die Weiterentwicklung in Richtung Web 2.0, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch, wenn manche Marketingexperten gerne bereits von Web 3, 4, oder x sprechen. Tatsächlich sind die Möglichkeiten einer echtzeit-, und dialogorientierten Kommunikation noch lange nicht ausgereizt. Wissen und Fähigkeiten sind derzeit in Unternehmen so unterschiedlich ausgeprägt, dass man im besten Fall von einer Strömung sprechen kann. Einigkeit herrscht bei der Frage, dass es wohl nicht schlecht wäre, würde man sich als Unternehmen in diesem Social Media engagieren. Bloß wie?</p>
<p><strong>Social Media befindet sich in einer Phase der Professionalisierung<br />
</strong>Sucht man die Ursprünge von Social Media, drängen sich verschiedene Gruppen auf. Am aufdringlichsten sicher die Gruppe der Blogger, die bereits sehr früh die Interaktion und Vernetzung von Inhalten entdeckten und nachhaltig lebten. Die Reputation eines Bloggers ist nach wie vor ein wertvoller Bewertungsfaktor für die individuellen Fähigkeiten im Bereich der Meinungsbildung in digitalen Medien.</p>
<p>Eine andere Gruppe ist die der Forenbetreiber, die man als Vorgänger der Sozialen Netzwerke betrachten könnte. Auf Meinungsebene wurde bereits um die Jahrtausendwende diskutiert und Wissen geteilt. Nach meiner Betrachtung ist auch hier das „Fan“-tum begründet, denn viele Foren dienten tatsächlich dem Zusammenführen von Fans, beispielsweise im Sportbereich.</p>
<p>Mit den Sozialen Netzwerken drangen ab 2003/2004 weitere wichtige Spieler in den Bereich der sozialen Medien, die auch heute noch große Relevanz besitzen. Hier treffen sich viele Menschen und ein Austausch auf Augenhöhe ist schnell und unkompliziert möglich.</p>
<p>Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Gruppe der Spiele-Communities, die über Offline-Events (lan-Partys) zu starken Online-Communities heranwuchsen. Ebenso, wie die vielen Bewertungsplattformen, die sich beispielsweise bei der Bewertung von Urlaubshotels etabliert haben.</p>
<p>All diesen Angeboten gemein ist: Wo sich viele Menschen treffen und austauschen ist auch der Gedanke des Marketings nicht weit. Viele Dinge, die bislang im verborgenen passierten, sind auf einmal transparent(er). Meinungsbilder werden zum Beispiel besser sicht-, dokumentier- und auswertbar &#8211; ein Geschenk für jedes Unternehmen. Und mit der zunehmenden professionellen Nutzung dieser ursprünglich eher auf privater Initiative basierenden Angebote wird auch das inhaltliche Geschehen immer professioneller. Das Bewusstsein für die Öffentlichkeit dieser Medien steigt. Damit verbunden nehmen Sorgfalt und bewusste Manipulationen zu (ohne das pauschal schlecht bewerten zu wollen!). Die Medien werden professionell genutzt.</p>
<p><strong>Viele Angebote haben ihren Zenit bereits erreicht</strong></p>
<p>Die rasanten Entwicklungen haben auch einen Preis. Innovationszyklen werden immer kürzer, sowohl bei der Entwicklung neuer Features, als auch bei der Nutzungsdauer eines Mediums. Mit der Folge, dass viele der Sozialen Netzwerke ihren Zenit bereits erreicht haben dürften &#8211; auch, wenn sicher noch ein weiteres Wachstum bei den Mitgliedszahlen in den nächsten Jahren zu erwarten ist.</p>
<p>Wer sich allein auf die Kennzahl der Mitglieder stützt, wird diese Bewertung nicht bestätigen. Nimmt man jedoch weitere Faktoren zu Rate, merkt man schnell, dass im Rahmen der Professionalisierung von Angeboten und Nutzung einige Anbieter auf der Strecke bleiben werden, obwohl diese über Millionen an Mitgliedern verfügen. Beispielsweise ist ein schleichender Verlust an Aktivität innerhalb von Plattformen zu bemerken. Hier sind die deutlichsten Einbrüche bei der VZ-Gruppe (StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ) zu sehen, auch, wenn aktuell der Aktivitäts-Einbruch etwas aufgefangen werden konnte (<a title="IVW-Klickzahlen im Oktober: VZ-Netzwerke stoppen den Verfall" href="http://kress.de/alle/detail/beitrag/107172-ivw-klickzahlen-im-oktober-vz-netzwerke-stoppen-den-verfall.html">Auswertung der IVW-Zahlen | Kress Report</a>). Ähnliche Verluste bemerken auch andere Anbieter, wie man bei Kress lesen kann.</p>
<p>Von diesen Veränderungen bleibt auch das deutsche Business-Netzwerk Xing nicht verschont. Die Nutzerzahlen steigen zwar weiter, jedoch nimmt die Aktivität innerhalb der Gruppenebene der Plattform merklich ab. Wo einst, bei weniger Nutzern, intensiv diskutiert wurde herrscht heute regelrechtes Schweigen. Diese sinkende Aktivität dürfte bald an das (Soziale) Kapital gehen, denn gerade die Wissensebene macht Netzwerke wie Xing wertvoll. Passiert hier nichts mehr, wird der einstige Musterschüler aus Hamburg langfristig zu einem besseren Telefonbuch mit selbstaktualisierenden Daten werden.</p>
<p>Sowohl Xing als auch StudiVZ wird übrigens von der Gründerszene vorhergesagt im Jahr 2015 nicht mehr zu existieren (<a title="Gründerszene: Fünf deutsche Internet-Unternehmen, die es 2015 nicht mehr geben wird…?" href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/funf-deutsche-internet-unternehmen-die-es-2015-nicht-mehr-geben-wird…">Zum Artikel</a>). Ursachen: Mangelnde Innovationsfähigkeit und internationale Konkurrenz.</p>
<p><strong>Unternehmen entdecken Social Media für sich<br />
</strong>Trotz der steten Veränderung entdecken mehr und mehr Unternehmen das Thema Social Media Kommunikation für sich. Allerdings oft mit falschen Rezepten, wie Sachar Kriwoj in seinem Blog bemerkt (<a title="Don’t Call It Social Media" href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1666">Zum Artikel</a>). Natürlich gibt es keine reine Lehre, wie Social Media genutzt zu werden hat. Aber es gibt viele Ideen, die meist auf großer Offenheit und Transparenz beruhen. Dies häufig eng verbunden mit dem Wunsch nach Demokratisierung, einem Mitbringsel der alten Bloggerszene. Jedoch passt dieser Wunsch häufig nicht so gut mit den gewachsenen, starren Hierarchien und Absicherungswünschen von Konzernen zusammen, die zudem auch noch aus gutem Grunde für sich beanspruchen als Unternehmen weiterhin autonom zu handeln.</p>
<p>Hier ist es sicher spannend, in welcher Geschwindigkeit sich Unternehmen der neuen Transparenz öffnen können und ebenfalls sehr spannend, in welcher Zeit die Gesetzgeber (Mehrzahl, weil globales Thema) entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen schaffen. Es bleibt spannend. Lassen Sie sich nicht fressen.</p>
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		<title>Kritikerkritik</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 11:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ab und zu wird bei Twitter, Facebook und Co. die so genannte Sau durchs Dorf gehetzt. Das funktioniert so: Ein Unternehmen wagt sich mit einem Social Media-Angebot auf den Markt und sofort wird quasi als kollaborativer Crowd-Sourcing-Prozess ermittelt an welcher Stelle dieses Engagement doch zwangsläufig in die Hose gehen muss. Ist doch ganz klar, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und zu wird bei Twitter, Facebook und Co. die so genannte Sau durchs Dorf gehetzt. Das funktioniert so: Ein Unternehmen wagt sich mit einem Social Media-Angebot auf den Markt und sofort wird quasi als kollaborativer Crowd-Sourcing-Prozess ermittelt an welcher Stelle dieses Engagement doch zwangsläufig in die Hose gehen muss. Ist doch ganz klar, die haben einfach keine Ahnung. Und schwubs haben wir einen so genannten Shit-Storm, der nicht selten auch den Sprung in die etablierten Medien schafft.</p>
<p>Eins diese Beispiele ist die <a title="Die Bahn" href="http://www.bahn.de">Deutsche Bahn</a> mit dem <a title="Chefticket der Bahn bei Facebook" href="http://www.facebook.com/chefticket?v=app_7146470109" target="_self">Chefticket bei Facebook</a>. Weil das Unternehmen zeitgleich die <a title="K21 - Nein zu S21" href="http://www.kopfbahnhof-21.de">öffentliche Diskussion</a> um den Stuttgarter Hauptbahnhof (#S21) zu ertragen hat, wurde aus einem guten Beispiel für Verkaufsaktivitäten im Social Web eine Generalkritik am Unternehmen. Vorgetragen wurde diese Kritik überwiegend von denen, die sich selbst als Social Media kundig bezeichnen würden, den Beratern dieses Fachs.</p>
<p>Ein ähnliches Erlebnis hatte <a title="Vodafone" href="http://www.vodafone.de" target="_self">Vodafone</a> vor etwa anderthalb Jahren. Das Unternehmen wagt eine Orientierung in Richtung der sozialen Medien und wurde von dafür abgestraft. Allen voran wieder die Social Media Berater. Inzwischen hat sich gezeigt, dass dieses Urteil und alle formulierten und laut vorgetragenen Befürchtungen nicht zutreffend sind. Ganz im Gegenteil, das Unternehmen hat sich durch diese Maßnahme eine gute Situation im Markt erarbeitet.</p>
<p><strong>Beraterfrust als Motor?<br />
</strong>Ich frage mich seit längerem, ob die teils sehr unvorsichtig vorgetragene Kritik nicht eine Art Beraterreflex darstellt: <em>Ich bin doch ein ganz großartiger Berater, warum hast Du nicht mir den Auftrag für dieses tolle Projekt gegeben? Die machen das doch alles total falsch!</em> Nur, dass diese Art des Kompetenzbeweises auf Kundenseite nicht unbedingt positiv bewertet wird, schließlich glauben viele dieser Fachkundigen als einzige die ultimative und reine Wahrheit zu kennen. <em>Nee, nee, nee – so läuft das aber nicht.</em></p>
<p>Optimierte Wege und idealisierte Vorstellungen in Ehren, die Umsetzung von Social Media Maßnahmen verfolgt seitens des agierenden Unternehmens häufig ganz andere Ziele als dass eine vorgetragene „man müsste doch“-Haltung hier aufsetzen könnte. Fragestellungen, an welcher Stelle im Unternehmen das Engagement beheimatet ist, welche Erfolgsziele definiert wurden und viele andere Aspekte werden einfach ignoriert. Statt dessen wird ohne einen eigenen Erhebungszeitraum, der tatsächlich zu einem verwertbaren Ergebnis führen könnte, direkt und aus der Hüfte wild kritisiert. <em>Das können die doch so nicht machen. Wer berät die denn bloß.</em></p>
<p><strong>Social Media Strategien sind lernende Systeme<br />
</strong>Alle Strategien, die in eine Social Media Maßnahme münden, basieren auf Annahmen, wie sich das anzusprechende Zielpublikum theoretisch verhalten wird. Diese Annahmen werden mehr oder weniger präzise herausgearbeitet und vereinzelt durch Testballons gestützt. Dennoch handelt es sich um Annahmen. Allein diese Tatsache beinhaltet die Idee, dass bei einem anders lautenden Resultat eine Veränderung der Maßnahme erfolgen kann. Das System lernt. Es lernt etwas über Relevanz, etwas über die richtige Zielgruppenansprache und über tatsächliche Fragestellungen innerhalb der Zielgruppe. Es lernt auch mit Kritik umzugehen, denn nicht jede vorgetragene Kritik ist berechtigt, schließlich verfolgt das Unternehmen autonome Ziele.</p>
<p>Wichtiger Bestandteil von Social Media Aktivitäten sollte es daher sein, eigene Erfahrungen zu sammeln und möglichst emphatisch auf Ereignisse zu reagieren. Zu lernen und umzusetzen. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Kritik. Primär ist jedoch die Frage, wie realistisch ist die Erreichung meiner eigenen Unternehmens-Ziele. Und genau diesen Punkt verlieren die Kritiker oft aus den Augen, auch, weil sie diese Ziele häufig nicht kennen.</p>
<p>Aus diesen Gründen möchte ich meine Kritikerkritik damit beenden, dass ich etwas mehr Toleranz und Souveränität bei meinen Kollegen einfordere. Denn, wenn hier weiter jedes Engagement von Hauen und Stechen begleitet wird, dann disqualifiziert sich Social Media selbst als untragbares Medium. Danke.</p>
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		<title>Bedeutung des Community Managements nimmt zu</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 19:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Network Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundesverband der Community Manager (BVCM) formuliert es so: „Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes. Unterschieden wird dabei zwischen operativen, den direkten Kontakt mit den Mitgliedern betreffenden, und strategischen, den übergeordneten Rahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband der Community Manager (<a title="Bundesverband Community Management e.V." href="http://www.bvcm.org/" target="_self">BVCM</a>) formuliert es so: <em>„Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes. Unterschieden wird dabei zwischen operativen, den direkten Kontakt mit den Mitgliedern betreffenden, und strategischen, den übergeordneten Rahmen betreffenden, Aufgaben und Fragestellungen.“</em> Dahinter verbirgt sich eine anspruchsvolle und farbenfrohe Tätigkeit, die nicht nur bei den Betreibern Sozialer Netzwerke zur Schaffung neuer Planstellen führt.</p>
<p><strong>Branchen-Know-how beim Community Camp in Berlin</strong><br />
Beim jährlichen Treffen der Community Manager auf dem <a title="Homepage des Community Camp" href="http://communitycamp.mixxt.de/" target="_blank">Community Camp</a> in Berlin ging es auch in diesem Jahr um aktiven Erfahrungsaustausch zwischen den Spezialisten. Dabei immer zu spüren ist die unmittelbare Nähe zum Thema Social Media. In vielen Sessions wurde über Methodik, Technik aber auch aktuellen Entwicklungen gesprochen. Die Themenbandbreite reichte dabei von der Diskussion über Umgang mit Suizid-Ankündigungen innerhalb von Communities, die Integration neuer technische Features bis hin zur Bewertung aktueller Geschehnisse. Diese Bandbreite an Themen auf der Basis fundierter praktischer Kenntnisse lockte in diesem Jahr auch erstmals ein wissenschaftliches Forschungsprojekt der TU Chemnitz nach Berlin.</p>
<p><strong>Community Management wird zunehmend eine Aufgabe von Unternehmen<br />
</strong>Ordnete man in das Berufsbild des Community Managers bisher eher den Online-Communities zu, wird diese Berufsgruppe für Unternehmen mit einem Geschäftskern außerhalb des Web relevanter. Die Anzahl derer die sich im Internet über Produkte und Leistungen von Unternehmen informieren nimmt zu. Nicht erst seit Facebook bekennen sich begeisterte Menschen zu Marken oder stärken Unternehmen durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Diese Freunde eines Unternehmens haben ein gemeinsames Interesse als Basis, die man in einem Community Management organisieren kann. So entstehen neben dem Einzelinteresse Mehrwerte für die begeisterten Personen und das Unternehmen. Im Internet lassen sie diese Interessen zugleich recht einfach identifizieren und verwalten – und das ohne die unbedingte Notwendigkeit einer eigenen technischen Plattform.</p>
<p>Menschen bewegen sich bereits freiwillig auf verschiedenen Online-Plattformen und drücken sich dort aus. Ein unternehmensgetriebenes Community Management kann hier bereits anfangen zu wirken. Gerne zeigt das Team von Network Relations  Ihnen, wie man im Unternehmen so einen Prozess organisieren kann und welche Ergebnisse dort potenziell zu erwarten sind.</p>
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		<title>Social Media vs. Kampagne</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 12:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Network Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer häufiger lese ich davon, dass Unternehmen oder Berater so genannte Social Media Kampagnen durchführen, durchgeführt haben oder durchführen wollen. Immer wieder stimmt mich das verwundert, denn Social Media ist ja primär ein Dialog-Medium und keine Versende-Medium. Sinn und Zweck von Kampagnen ist nach meinem Verständnis jedoch die gezielte Versendung von Informationen, also der monodirektionale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer häufiger lese ich davon, dass Unternehmen oder Berater so genannte Social Media Kampagnen durchführen, durchgeführt haben oder durchführen wollen. Immer wieder stimmt mich das verwundert, denn Social Media ist ja primär ein Dialog-Medium und keine Versende-Medium. Sinn und Zweck von Kampagnen ist nach meinem Verständnis jedoch die gezielte Versendung von Informationen, also der monodirektionale Ansatz.</p>
<p>Ich persönlich glaube nicht an Social Media Kampagnen mit dem Ziel der reinen Informationsverbreitung. Das ist Werbung. Es funktioniert einfach nicht. Zumindest nicht, wenn man sich die eigentlichen Stärken dieser Medien zu Nutze machen möchte. Der Begriff der Kampagne ist dabei vielleicht auch nur missbräuchlich genutzt und passt so wunderbar in das &#8220;alte&#8221; Agenturdeutsch, in dem auch noch mit Pageimpressions und TKP&#8217;s einen Blumentopf gewinnen konnte. In Zeiten von Social Media heißen Blumentöpfe Blumenkübel und die Messgrößen sind wesentlich valider als es ein Seitenaufruf jemals sein kann. Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz von Social Media im Unternehmen. Reines Versenden von Informationen ist out, Dialog und Kundennutzen sind in.</p>
<p><strong>Gute Strategien für Social Media leben vom Fokus auf Dialog<br />
</strong>Anders als es ein Kampagnengedanke vermitteln kann, setzen die meisten funktionierenden Social Media Strategien auf Dialogaspekten auf. Das Unternehmen tritt dabei mit einer interessierten Öffentlichkeit in Kontakt und bietet barrierearme Ansprechpunkte für unterschiedliche Interessen. Wesentlich für den Erfolg dieser neuen Kommunikationskanäle ist die Relevanz für die avisierte Zielgruppe.</p>
<p>Verständlich und nachvollziehbar ist der Wunsch über die neuen Kanäle nicht nur ansprechbar zu werden, sondern zusätzlich eigene wichtige Informationen zu versenden. Hier ist sicher ein Bestandteil enthalten, dem man auch in einem klassischen Campaigning umsetzen würde. Anders jedoch als im bisherigen Ansatz des Broadcastings, bzw. der Multiplikation über reichweitenstarke Medien (One to Many-Strategie), würde man diese Bestandteile in einer strategisch gut geplanten Social Media Maßnahme anders ein- und umsetzen. Hier stehen ganz andere Reichweitengrößen im Vordergrund und es sind auch andere Effekte zu erwarten. Ist Broadcasting perfekt geeignet beispielsweise ein Massenprodukt schnell abzuverkaufen, so wird Social Media mit dieser Aufgabenstellung scheitern.</p>
<p><strong>Die Stärke von Social Media sind Beziehungen<br />
</strong>Wer als Unternehmen den Mut und die Ausdauer hat, über viele One-to-One-Kontakte gute Beziehungen zu seinen Kunden aufzubauen, der verfolgt langfristige Ziele. Und hier ist der wahre Wert von Social Media verborgen. Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Empfehlungen sind viel mehr Wert als die Summe einer durch eine Kampagne bevölkerten Facebook-Unternehmensseite. Gerade das letzte Beispiel ist eine der derzeit am häufigsten praktizierten Maßnahmen, die in Verbindung mit Social Media betrieben wird. Fangenerierung für Fanpages, um dann wiederum an diese teuer erkauften Fans Kampagneninhalte versenden zu können. Vielleicht erkennen Sie es, dieser Ansatz ist so etwas wie eine Self-fullfilling-Prophece: Hab ich erst mal viele, dann kann ich diese gut mit Informationen versorgen. Das war bei Adressdatenbanken und Post-Mailings ungefähr das gleiche Prinzip. Und es gibt Aussicht auf die zukünftig zu erwartende Response-Quote von ungefähr 2 Promille.</p>
<p>Neu ist dabei, dass der Fan, Werbeempfänger, Teilnehmer sich wehren kann. Wenn viele sich wehren oder beschweren, dann wird es für das betroffene Unternehmen ungemütlich – zumindest wird es so empfunden. Interessant ist dabei, dass sich diese öffentlichen Reaktionen viel häufiger auf falsch empfundenes, nicht mediengerechtes Verhalten beziehen, als auf die eigentlichen Werbebotschaften. Es sei denn, diese sind ganz und gar ohne Relevanz für den Empfängerkreis oder sie beinhalten ethisch fragwürdige An- und Absichten.</p>
<p><strong>Menschen wollen ernst genommen werden<br />
</strong>Wer Social Media Kanäle betreibt sollte sich bewusst sein, dass er Kommunikation zwischen einzelnen Menschen ermöglicht. Genauso wenig, wie diese am Telefon oder im persönlichen Gespräch etwas vorgemacht bekommen wollen, wollen Sie es im Bereich der sozialen Medien. Auch hier versagt der Kampagnengedanke. Ich behaupte, Menschen wollen schließlich mit Menschen kommunizieren und nicht mit anonymen Unternehmens-Accounts. Menschen wollen sich mit Menschen über Leistungen, Produkte und Unternehmen austauschen. Das erzeugt Transparenz. Wer hier mitspielen kann, der hat gute Karten noch lange am Markt ein Wort mitzureden. Wer jedoch etwas vorgibt zu sein, was er nicht ist &#8230;</p>
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		<title>Aktives Beziehungsmanagement als Erfolgsfaktor für die PR im Social Web</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 15:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nutzung der sozialen Medien für die Unternehmenskommunikation und die Öffentlichkeitsarbeit steht in vielen Unternehmen noch am Anfang. Die Potentiale und die Wichtigkeit werden vielerorts erkannt, die konkreten Handlungskonzepte sind aber noch immer unklar. Beim vierten PR 2.0 FORUM diskutieren Experten und Projektverantwortliche die erfolgskritische Anforderungen und Gestaltungsparameter für die PR und Unternehmenskommunikation im Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nutzung der sozialen Medien für die Unternehmenskommunikation und die Öffentlichkeitsarbeit steht in vielen Unternehmen noch am Anfang. Die Potentiale und die Wichtigkeit werden vielerorts erkannt, die konkreten Handlungskonzepte sind aber noch immer unklar.</p>
<p>Beim vierten PR 2.0 FORUM diskutieren Experten und Projektverantwortliche die erfolgskritische Anforderungen und Gestaltungsparameter für die PR und Unternehmenskommunikation im Social Web.</p>
<p>1. Die Keynote mit Robin Grant von WeAreSocial diskutiert die neuen Anforderungen im Umgang mit Schlüsselpersonen und Journalisten sowie Ansatzpunkte für die virale Verbreitung von Inhalten im Social Web.</p>
<p>2. Fallbeispiele von Coca-Cola und Asstel  beleuchten zudem die neue Rolle der Unternehmenskommunikation und damit insbesondere die neue Schnittstellen-Funktion zwischen dem Social Web und dem Unternehmen.</p>
<p>3. Eine Diskussionsrunde mit Redaktionsvertretern von Fokus und Internet WORLD erörtert die neuen Anforderungen für die Beziehungspflege zu Journalisten.</p>
<p>4. Im Fallstudien-Workshop sollen die gewonnenen Einsichten anhand von realen Fallbeispielen und Fragestellungen angewendet werden. So stellen Daimler, Books on Demand und relexa Hotels spezifische Projektfragestellungen vor, die im Rahmen einer Arbeitsgruppe gelöst werden sollen</p>
<p>Das interaktive Format der jeweils eintägigen Veranstaltung kombiniert Impulsvorträge, offene Diskussionen und eine Workshop Session zu aktuellen Fallstudien von Books on Demand, Daimler und relexa hotels, die den Teilnehmern viel Gelegenheit zur Diskussion des neu erworbenen Wissens und  zum Erfahrungsaustausch mit Unternehmensvertretern bietet.</p>
<p>Für Hermin Hainlein von Coca-Cola zeigt das FORUM, dass der persönliche Kontakt auch im digitalen Zeitalter seine Bedeutung behält. Beim PR 2.0 Forum trifft man Gleichgesinnte: Der offene Austausch von Wissen und Erfahrungen sowohl mit Referenten als auch mit Teilnehmern ist sehr inspirierend!&#8221;</p>
<p>Mehr Informationen finden Sie unter: <a title="Website des PR 2.0 Forums" href="http://www.pr20forum.de">http://www.pr20forum.de</a></p>
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