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	<title>Wirtschaftsfaktor Sprache &#187; Strategie</title>
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	<description>Unternehmensberatung für erfolgreiche Kommunikation und Social Media</description>
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		<title>Die Lehren aus dem Fall zu Guttenberg</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 10:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Medienpräsenz rund um die fehlerhafte Doktorarbeit des Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg ist erdrückend. Selbst renommierte Formate, wie die Tagesschau positionierten das Thema auf Platz 1 der Agenda. In den Zeitungen kein anderes Bild. Das Konterfei des Verteidigungsministers zierte in den vergangenen Tagen nahezu jede Titelseite. Was war passiert? Für die Erlangung der Doktorwürde hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medienpräsenz rund um die fehlerhafte Doktorarbeit des Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg ist erdrückend. Selbst renommierte Formate, wie die Tagesschau positionierten das Thema auf Platz 1 der Agenda. In den Zeitungen kein anderes Bild. Das Konterfei des Verteidigungsministers zierte in den vergangenen Tagen nahezu jede Titelseite.</p>
<p><strong>Was war passiert?</strong><br />
Für die Erlangung der Doktorwürde hatte zu Guttenberg einen über 400 Seiten starke Doktorarbeit verfasst. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte Mitte Februar einen Artikel mit dem Vorwurf des Plagiats (<a title="Süddeutsche Zeitung: Guttenberg soll bei Doktorarbeit abgeschrieben haben" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsvorwurf-gegen-verteidigungsminister-guttenberg-soll-bei-doktorarbeit-abgeschrieben-haben-1.1060774">Zum Artikel</a>). Der Minister stritt diese Vorwürfe zunächst ab. Als in einem durch die die Seite <a title="Guttenplag" href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">Guttenplag</a> initierten Crowdsourcingprozess immer mehr Stellen entdeckt wurden, die fast wortwörtlich abgeschrieben war ruderte der Minister zurück. Er gestand grobe Fehler ein und legte den Doktortitel nieder.</p>
<p>Die moralische und rechtliche Bewertung des Vorgangs, sei es auf der Verhaltensebene oder in Bezug auf das Plagiieren, hat nun massiven Einfluss auf die weitere politische Karriere. Die Koalitionsparteien lassen keine Chance aus nach einem Rücktritt zu rufen und sehen den Minister irreparabel beschädigt. Die Öffentlichkeit bewertet das &#8220;Vergehen&#8221; zwar nicht so drastisch, aber auch hier bleibt ein Nachgeschmack im Raume stehen.</p>
<p><strong>Was kann man daraus lernen?</strong><br />
Die größte Lehre aus diesem Vorgang ist sicherlich, dass es durch zunehmende Transparenz immer schwerer wird langfristig zu schummeln. Dies gilt für den Fall Guttenberg, es gilt aber gleichermaßen für Produkte und Dienstleistungen. Deren vielleicht mangelhafte Qualität wird in Zukunft immer schneller eine öffentliche Sichtbarkeit erzeugen.</p>
<p>Für Unternehmen mit einer Langfrist-Strategie bedeutet es, man muss sich hinsichtlich seiner Angebote immer mehr Mühe in Bezug auf die Kundenzufriedenheit geben. Wer nur auf schnellen Erfolg aus ist, wird dies später vermutlich teuer bezahlen. Strategien sollten heute über viele Jahre geplant werden, damit Jugendsünden nicht später den Erfolg des Unternehmens gefährden.</p>
<p>Also, bleiben Sie wachsam.</p>
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		<title>Kritikerkritik</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 11:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab und zu wird bei Twitter, Facebook und Co. die so genannte Sau durchs Dorf gehetzt. Das funktioniert so: Ein Unternehmen wagt sich mit einem Social Media-Angebot auf den Markt und sofort wird quasi als kollaborativer Crowd-Sourcing-Prozess ermittelt an welcher Stelle dieses Engagement doch zwangsläufig in die Hose gehen muss. Ist doch ganz klar, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und zu wird bei Twitter, Facebook und Co. die so genannte Sau durchs Dorf gehetzt. Das funktioniert so: Ein Unternehmen wagt sich mit einem Social Media-Angebot auf den Markt und sofort wird quasi als kollaborativer Crowd-Sourcing-Prozess ermittelt an welcher Stelle dieses Engagement doch zwangsläufig in die Hose gehen muss. Ist doch ganz klar, die haben einfach keine Ahnung. Und schwubs haben wir einen so genannten Shit-Storm, der nicht selten auch den Sprung in die etablierten Medien schafft.</p>
<p>Eins diese Beispiele ist die <a title="Die Bahn" href="http://www.bahn.de">Deutsche Bahn</a> mit dem <a title="Chefticket der Bahn bei Facebook" href="http://www.facebook.com/chefticket?v=app_7146470109" target="_self">Chefticket bei Facebook</a>. Weil das Unternehmen zeitgleich die <a title="K21 - Nein zu S21" href="http://www.kopfbahnhof-21.de">öffentliche Diskussion</a> um den Stuttgarter Hauptbahnhof (#S21) zu ertragen hat, wurde aus einem guten Beispiel für Verkaufsaktivitäten im Social Web eine Generalkritik am Unternehmen. Vorgetragen wurde diese Kritik überwiegend von denen, die sich selbst als Social Media kundig bezeichnen würden, den Beratern dieses Fachs.</p>
<p>Ein ähnliches Erlebnis hatte <a title="Vodafone" href="http://www.vodafone.de" target="_self">Vodafone</a> vor etwa anderthalb Jahren. Das Unternehmen wagt eine Orientierung in Richtung der sozialen Medien und wurde von dafür abgestraft. Allen voran wieder die Social Media Berater. Inzwischen hat sich gezeigt, dass dieses Urteil und alle formulierten und laut vorgetragenen Befürchtungen nicht zutreffend sind. Ganz im Gegenteil, das Unternehmen hat sich durch diese Maßnahme eine gute Situation im Markt erarbeitet.</p>
<p><strong>Beraterfrust als Motor?<br />
</strong>Ich frage mich seit längerem, ob die teils sehr unvorsichtig vorgetragene Kritik nicht eine Art Beraterreflex darstellt: <em>Ich bin doch ein ganz großartiger Berater, warum hast Du nicht mir den Auftrag für dieses tolle Projekt gegeben? Die machen das doch alles total falsch!</em> Nur, dass diese Art des Kompetenzbeweises auf Kundenseite nicht unbedingt positiv bewertet wird, schließlich glauben viele dieser Fachkundigen als einzige die ultimative und reine Wahrheit zu kennen. <em>Nee, nee, nee – so läuft das aber nicht.</em></p>
<p>Optimierte Wege und idealisierte Vorstellungen in Ehren, die Umsetzung von Social Media Maßnahmen verfolgt seitens des agierenden Unternehmens häufig ganz andere Ziele als dass eine vorgetragene „man müsste doch“-Haltung hier aufsetzen könnte. Fragestellungen, an welcher Stelle im Unternehmen das Engagement beheimatet ist, welche Erfolgsziele definiert wurden und viele andere Aspekte werden einfach ignoriert. Statt dessen wird ohne einen eigenen Erhebungszeitraum, der tatsächlich zu einem verwertbaren Ergebnis führen könnte, direkt und aus der Hüfte wild kritisiert. <em>Das können die doch so nicht machen. Wer berät die denn bloß.</em></p>
<p><strong>Social Media Strategien sind lernende Systeme<br />
</strong>Alle Strategien, die in eine Social Media Maßnahme münden, basieren auf Annahmen, wie sich das anzusprechende Zielpublikum theoretisch verhalten wird. Diese Annahmen werden mehr oder weniger präzise herausgearbeitet und vereinzelt durch Testballons gestützt. Dennoch handelt es sich um Annahmen. Allein diese Tatsache beinhaltet die Idee, dass bei einem anders lautenden Resultat eine Veränderung der Maßnahme erfolgen kann. Das System lernt. Es lernt etwas über Relevanz, etwas über die richtige Zielgruppenansprache und über tatsächliche Fragestellungen innerhalb der Zielgruppe. Es lernt auch mit Kritik umzugehen, denn nicht jede vorgetragene Kritik ist berechtigt, schließlich verfolgt das Unternehmen autonome Ziele.</p>
<p>Wichtiger Bestandteil von Social Media Aktivitäten sollte es daher sein, eigene Erfahrungen zu sammeln und möglichst emphatisch auf Ereignisse zu reagieren. Zu lernen und umzusetzen. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Kritik. Primär ist jedoch die Frage, wie realistisch ist die Erreichung meiner eigenen Unternehmens-Ziele. Und genau diesen Punkt verlieren die Kritiker oft aus den Augen, auch, weil sie diese Ziele häufig nicht kennen.</p>
<p>Aus diesen Gründen möchte ich meine Kritikerkritik damit beenden, dass ich etwas mehr Toleranz und Souveränität bei meinen Kollegen einfordere. Denn, wenn hier weiter jedes Engagement von Hauen und Stechen begleitet wird, dann disqualifiziert sich Social Media selbst als untragbares Medium. Danke.</p>
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		<title>Bedeutung des Community Managements nimmt zu</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 19:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundesverband der Community Manager (BVCM) formuliert es so: „Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes. Unterschieden wird dabei zwischen operativen, den direkten Kontakt mit den Mitgliedern betreffenden, und strategischen, den übergeordneten Rahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband der Community Manager (<a title="Bundesverband Community Management e.V." href="http://www.bvcm.org/" target="_self">BVCM</a>) formuliert es so: <em>„Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes. Unterschieden wird dabei zwischen operativen, den direkten Kontakt mit den Mitgliedern betreffenden, und strategischen, den übergeordneten Rahmen betreffenden, Aufgaben und Fragestellungen.“</em> Dahinter verbirgt sich eine anspruchsvolle und farbenfrohe Tätigkeit, die nicht nur bei den Betreibern Sozialer Netzwerke zur Schaffung neuer Planstellen führt.</p>
<p><strong>Branchen-Know-how beim Community Camp in Berlin</strong><br />
Beim jährlichen Treffen der Community Manager auf dem <a title="Homepage des Community Camp" href="http://communitycamp.mixxt.de/" target="_blank">Community Camp</a> in Berlin ging es auch in diesem Jahr um aktiven Erfahrungsaustausch zwischen den Spezialisten. Dabei immer zu spüren ist die unmittelbare Nähe zum Thema Social Media. In vielen Sessions wurde über Methodik, Technik aber auch aktuellen Entwicklungen gesprochen. Die Themenbandbreite reichte dabei von der Diskussion über Umgang mit Suizid-Ankündigungen innerhalb von Communities, die Integration neuer technische Features bis hin zur Bewertung aktueller Geschehnisse. Diese Bandbreite an Themen auf der Basis fundierter praktischer Kenntnisse lockte in diesem Jahr auch erstmals ein wissenschaftliches Forschungsprojekt der TU Chemnitz nach Berlin.</p>
<p><strong>Community Management wird zunehmend eine Aufgabe von Unternehmen<br />
</strong>Ordnete man in das Berufsbild des Community Managers bisher eher den Online-Communities zu, wird diese Berufsgruppe für Unternehmen mit einem Geschäftskern außerhalb des Web relevanter. Die Anzahl derer die sich im Internet über Produkte und Leistungen von Unternehmen informieren nimmt zu. Nicht erst seit Facebook bekennen sich begeisterte Menschen zu Marken oder stärken Unternehmen durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Diese Freunde eines Unternehmens haben ein gemeinsames Interesse als Basis, die man in einem Community Management organisieren kann. So entstehen neben dem Einzelinteresse Mehrwerte für die begeisterten Personen und das Unternehmen. Im Internet lassen sie diese Interessen zugleich recht einfach identifizieren und verwalten – und das ohne die unbedingte Notwendigkeit einer eigenen technischen Plattform.</p>
<p>Menschen bewegen sich bereits freiwillig auf verschiedenen Online-Plattformen und drücken sich dort aus. Ein unternehmensgetriebenes Community Management kann hier bereits anfangen zu wirken. Gerne zeigt das Team von Network Relations  Ihnen, wie man im Unternehmen so einen Prozess organisieren kann und welche Ergebnisse dort potenziell zu erwarten sind.</p>
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		<title>Social Media vs. Kampagne</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 12:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer häufiger lese ich davon, dass Unternehmen oder Berater so genannte Social Media Kampagnen durchführen, durchgeführt haben oder durchführen wollen. Immer wieder stimmt mich das verwundert, denn Social Media ist ja primär ein Dialog-Medium und keine Versende-Medium. Sinn und Zweck von Kampagnen ist nach meinem Verständnis jedoch die gezielte Versendung von Informationen, also der monodirektionale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer häufiger lese ich davon, dass Unternehmen oder Berater so genannte Social Media Kampagnen durchführen, durchgeführt haben oder durchführen wollen. Immer wieder stimmt mich das verwundert, denn Social Media ist ja primär ein Dialog-Medium und keine Versende-Medium. Sinn und Zweck von Kampagnen ist nach meinem Verständnis jedoch die gezielte Versendung von Informationen, also der monodirektionale Ansatz.</p>
<p>Ich persönlich glaube nicht an Social Media Kampagnen mit dem Ziel der reinen Informationsverbreitung. Das ist Werbung. Es funktioniert einfach nicht. Zumindest nicht, wenn man sich die eigentlichen Stärken dieser Medien zu Nutze machen möchte. Der Begriff der Kampagne ist dabei vielleicht auch nur missbräuchlich genutzt und passt so wunderbar in das &#8220;alte&#8221; Agenturdeutsch, in dem auch noch mit Pageimpressions und TKP&#8217;s einen Blumentopf gewinnen konnte. In Zeiten von Social Media heißen Blumentöpfe Blumenkübel und die Messgrößen sind wesentlich valider als es ein Seitenaufruf jemals sein kann. Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz von Social Media im Unternehmen. Reines Versenden von Informationen ist out, Dialog und Kundennutzen sind in.</p>
<p><strong>Gute Strategien für Social Media leben vom Fokus auf Dialog<br />
</strong>Anders als es ein Kampagnengedanke vermitteln kann, setzen die meisten funktionierenden Social Media Strategien auf Dialogaspekten auf. Das Unternehmen tritt dabei mit einer interessierten Öffentlichkeit in Kontakt und bietet barrierearme Ansprechpunkte für unterschiedliche Interessen. Wesentlich für den Erfolg dieser neuen Kommunikationskanäle ist die Relevanz für die avisierte Zielgruppe.</p>
<p>Verständlich und nachvollziehbar ist der Wunsch über die neuen Kanäle nicht nur ansprechbar zu werden, sondern zusätzlich eigene wichtige Informationen zu versenden. Hier ist sicher ein Bestandteil enthalten, dem man auch in einem klassischen Campaigning umsetzen würde. Anders jedoch als im bisherigen Ansatz des Broadcastings, bzw. der Multiplikation über reichweitenstarke Medien (One to Many-Strategie), würde man diese Bestandteile in einer strategisch gut geplanten Social Media Maßnahme anders ein- und umsetzen. Hier stehen ganz andere Reichweitengrößen im Vordergrund und es sind auch andere Effekte zu erwarten. Ist Broadcasting perfekt geeignet beispielsweise ein Massenprodukt schnell abzuverkaufen, so wird Social Media mit dieser Aufgabenstellung scheitern.</p>
<p><strong>Die Stärke von Social Media sind Beziehungen<br />
</strong>Wer als Unternehmen den Mut und die Ausdauer hat, über viele One-to-One-Kontakte gute Beziehungen zu seinen Kunden aufzubauen, der verfolgt langfristige Ziele. Und hier ist der wahre Wert von Social Media verborgen. Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Empfehlungen sind viel mehr Wert als die Summe einer durch eine Kampagne bevölkerten Facebook-Unternehmensseite. Gerade das letzte Beispiel ist eine der derzeit am häufigsten praktizierten Maßnahmen, die in Verbindung mit Social Media betrieben wird. Fangenerierung für Fanpages, um dann wiederum an diese teuer erkauften Fans Kampagneninhalte versenden zu können. Vielleicht erkennen Sie es, dieser Ansatz ist so etwas wie eine Self-fullfilling-Prophece: Hab ich erst mal viele, dann kann ich diese gut mit Informationen versorgen. Das war bei Adressdatenbanken und Post-Mailings ungefähr das gleiche Prinzip. Und es gibt Aussicht auf die zukünftig zu erwartende Response-Quote von ungefähr 2 Promille.</p>
<p>Neu ist dabei, dass der Fan, Werbeempfänger, Teilnehmer sich wehren kann. Wenn viele sich wehren oder beschweren, dann wird es für das betroffene Unternehmen ungemütlich – zumindest wird es so empfunden. Interessant ist dabei, dass sich diese öffentlichen Reaktionen viel häufiger auf falsch empfundenes, nicht mediengerechtes Verhalten beziehen, als auf die eigentlichen Werbebotschaften. Es sei denn, diese sind ganz und gar ohne Relevanz für den Empfängerkreis oder sie beinhalten ethisch fragwürdige An- und Absichten.</p>
<p><strong>Menschen wollen ernst genommen werden<br />
</strong>Wer Social Media Kanäle betreibt sollte sich bewusst sein, dass er Kommunikation zwischen einzelnen Menschen ermöglicht. Genauso wenig, wie diese am Telefon oder im persönlichen Gespräch etwas vorgemacht bekommen wollen, wollen Sie es im Bereich der sozialen Medien. Auch hier versagt der Kampagnengedanke. Ich behaupte, Menschen wollen schließlich mit Menschen kommunizieren und nicht mit anonymen Unternehmens-Accounts. Menschen wollen sich mit Menschen über Leistungen, Produkte und Unternehmen austauschen. Das erzeugt Transparenz. Wer hier mitspielen kann, der hat gute Karten noch lange am Markt ein Wort mitzureden. Wer jedoch etwas vorgibt zu sein, was er nicht ist &#8230;</p>
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		<title>Aktives Beziehungsmanagement als Erfolgsfaktor für die PR im Social Web</title>
		<link>http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/aktives-beziehungsmanagement-als-erfolgsfaktor-fur-die-pr-im-social-web/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 15:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Nutzung der sozialen Medien für die Unternehmenskommunikation und die Öffentlichkeitsarbeit steht in vielen Unternehmen noch am Anfang. Die Potentiale und die Wichtigkeit werden vielerorts erkannt, die konkreten Handlungskonzepte sind aber noch immer unklar. Beim vierten PR 2.0 FORUM diskutieren Experten und Projektverantwortliche die erfolgskritische Anforderungen und Gestaltungsparameter für die PR und Unternehmenskommunikation im Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nutzung der sozialen Medien für die Unternehmenskommunikation und die Öffentlichkeitsarbeit steht in vielen Unternehmen noch am Anfang. Die Potentiale und die Wichtigkeit werden vielerorts erkannt, die konkreten Handlungskonzepte sind aber noch immer unklar.</p>
<p>Beim vierten PR 2.0 FORUM diskutieren Experten und Projektverantwortliche die erfolgskritische Anforderungen und Gestaltungsparameter für die PR und Unternehmenskommunikation im Social Web.</p>
<p>1. Die Keynote mit Robin Grant von WeAreSocial diskutiert die neuen Anforderungen im Umgang mit Schlüsselpersonen und Journalisten sowie Ansatzpunkte für die virale Verbreitung von Inhalten im Social Web.</p>
<p>2. Fallbeispiele von Coca-Cola und Asstel  beleuchten zudem die neue Rolle der Unternehmenskommunikation und damit insbesondere die neue Schnittstellen-Funktion zwischen dem Social Web und dem Unternehmen.</p>
<p>3. Eine Diskussionsrunde mit Redaktionsvertretern von Fokus und Internet WORLD erörtert die neuen Anforderungen für die Beziehungspflege zu Journalisten.</p>
<p>4. Im Fallstudien-Workshop sollen die gewonnenen Einsichten anhand von realen Fallbeispielen und Fragestellungen angewendet werden. So stellen Daimler, Books on Demand und relexa Hotels spezifische Projektfragestellungen vor, die im Rahmen einer Arbeitsgruppe gelöst werden sollen</p>
<p>Das interaktive Format der jeweils eintägigen Veranstaltung kombiniert Impulsvorträge, offene Diskussionen und eine Workshop Session zu aktuellen Fallstudien von Books on Demand, Daimler und relexa hotels, die den Teilnehmern viel Gelegenheit zur Diskussion des neu erworbenen Wissens und  zum Erfahrungsaustausch mit Unternehmensvertretern bietet.</p>
<p>Für Hermin Hainlein von Coca-Cola zeigt das FORUM, dass der persönliche Kontakt auch im digitalen Zeitalter seine Bedeutung behält. Beim PR 2.0 Forum trifft man Gleichgesinnte: Der offene Austausch von Wissen und Erfahrungen sowohl mit Referenten als auch mit Teilnehmern ist sehr inspirierend!&#8221;</p>
<p>Mehr Informationen finden Sie unter: <a title="Website des PR 2.0 Forums" href="http://www.pr20forum.de">http://www.pr20forum.de</a></p>
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		<title>Social-Media-Guru Stowe Boyd kommt zum ConventionCamp nach Hannover</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 15:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits wenige Tage nach Anmeldestart zum ConventionCamp Hannover 2009 haben wichtige Persönlichkeiten aus Deutschland und den USA ihre Teilnahme angekündigt. So wird unter anderem Stowe Boyd, internationaler Experte für Social Media, am 26. November 2009 nach Hannover kommen. Die Anmeldung zum ConventionCamp ist unter http://www.conventioncamp.de/anmeldung möglich. Als Crossover aus Fachkongress und sogenannter „Un-Konferenz“ integriert das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="cch09_logo_72dpi_rgb" src="http://www.network-relations.de/wp-content/uploads/2009/10/cch09_logo_72dpi_rgb-300x151.gif" alt="cch09_logo_72dpi_rgb" width="218" height="111" /></p>
<p>Bereits wenige Tage nach Anmeldestart zum ConventionCamp Hannover 2009 haben wichtige Persönlichkeiten aus Deutschland und den USA ihre Teilnahme angekündigt. So wird unter anderem Stowe Boyd, internationaler Experte für Social Media, am 26. November 2009 nach Hannover kommen. Die Anmeldung zum ConventionCamp ist unter  <a title="http://www.conventioncamp.de/anmeldung" href="http://www.conventioncamp.de/anmeldung">http://www.conventioncamp.de/anmeldung</a> möglich.</p>
<p>Als Crossover aus Fachkongress und sogenannter „Un-Konferenz“ integriert das ConventionCamp Hannover 2009 Wissenschaft, Wirtschaft und Web 2.0-Szene auf einem gemeinsamen Zukunftskongress. So soll auch der Auftritt der Keynote-Speaker und weiteren Referenten das gesamte Spektrum von Vertretern aus E-Business und E-Commerce, Medienschaffenden und der Web 2.0-Szene in seiner Bandbreite abdecken und zum branchenübergreifenden Dialog anregen.</p>
<p>Die Zusage bekannter Persönlichkeiten aus den verschiedenen Bereichen belegt die Relevanz einer Veranstaltung wie dem ConventionCamp unter dem Kernthema „Trends, Entwicklungen und Relevanz für das Internet der Zukunft“. So wurde beispielsweise Stowe Boyd als Speaker für das Schwerpunktthema „Social Media“ gewonnen. Der Amerikaner ist international anerkannt für seine Arbeit mit Social Tools und deren Einfluss in der Geschäftswelt, den Medien und der Gesellschaft. In den letzten Jahren arbeitete Boyd mit zahlreichen Unternehmern und Nutzern von sozialen Technologien zusammen, darunter Xing (Hamburg), SchoolOfEverything (London) und My6Sense (Tel Aviv).</p>
<p>Neben Stowe Boyd haben sich unter anderem bereits Grimme-Award-Preisträger Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Jochen Krisch (E-Commerce-Experte, Director E-Business Optaros), Dirk Rockendorf (Leiter E-Business Continental AG), Handelsblatt-Journalist Thomas Knüwer, Sascha Lobo (prominenter Werber, Blogger und Buchautor) sowie Management-Coach und Blogger Oliver Gassner angekündigt. Bis zu 1.000 Teilnehmer werden zum ConventionCamp Hannover 2009 erwartet.</p>
<p><strong>Zielgruppen des ConventionCamp Hannover 2009</strong></p>
<p>Das ConventionCamp wendet sich an E-Business- und E-Commerce-Verantwortliche aus Unternehmen, Internet-Dienstleister, Medienschaffende, Unternehmensgründer und Startups, Vertreter der Web-2.0-Szene, Studenten verschiedener Fachbereiche sowie interessierte Schüler in Informatikprojekten aus dem n-21-Verbund (Schulen ans Netz).</p>
<p><strong>Wichtige Eckdaten:</strong></p>
<p>Veranstaltungstag: Donnerstag, 26. November 2009, 9.00 bis 19.00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Hannover, Conventioncenter auf dem Messegelände<br />
Kosten: 199 Euro (99 Euro für begrenztes Kontingent. Studenten, Freiberufler und Teilnehmer aus Kleinstunternehmen können kostenlos teilnehmen: ‚Sponsored-by-Tickets’)</p>
<p>Mehr Infos: <a title="ConventionCamp 2009" href="http://www.conventioncamp.de">www.conventioncamp.de</a></p>
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		<title>Netzwerke mit Nebenwirkungen</title>
		<link>http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/netzwerke-mit-nebenwirkungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 13:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nie war Kommunikation schneller als heute – und nie haben Menschen anderen so viele Informationen anvertraut wie im Zeitalter von Internet und sozialen Netzwerken. Die Kehrseite der unbegrenzten Möglichkeiten zur ständigen Pflege sozialer Kontakte: Es lässt sich kaum mehr steuern und verfolgen, wer, was, wann und von wem erfährt. Mit Hilfe der Online-Plattformen kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nie war Kommunikation schneller als heute – und nie haben Menschen anderen so viele Informationen anvertraut wie im Zeitalter von Internet und sozialen Netzwerken. Die Kehrseite der unbegrenzten Möglichkeiten zur ständigen Pflege sozialer Kontakte: Es lässt sich kaum mehr steuern und verfolgen, wer, was, wann und von wem erfährt. Mit Hilfe der Online-Plattformen kann man heruasfinden, was das Web wirklich weiß, kann allzu private Funde entfernen lassen und gezielt ein professionelles Online-Image aufbauen.</p>
<p>Das Internet verbindet die ganze Welt – und fördert weltweite Trends wie die Beteiligung an Wikis, sozialen Netzwerken und Bewertungsportalen. In den USA sind schon zwei von drei Internetnutzern in sozialen Netzwerken aktiv, auch in Deutschland kommunizieren bereits die Hälfte der Internetnutzer über Kontaktbörsen wie Xing, StudiVZ oder Facebook – seit 2005 hat sich die Zahl der Netzwerk-Nutzer vervierfacht. Aktuelle Trend-Plattform Nummer eins ist Facebook mit etwa 3,7 Millionen deutschen Nutzern im August dieses Jahres. Auch der Mikro-Blog Twitter wächst zügig: Die Zahl der „Twitterer“ in Deutschland stieg allein im Juni um 34 Prozent auf 105.000.</p>
<p>„Kein Zweifel: Schnelle Online-Kommunikationskanäle und -Netzwerke werden weiter an Bedeutung gewinnen“, sagt Susanne Krian, Geschäftsführerin der Online-Plattform <a title="MyImageControl" href="http://www.myimgagecontrol.com">MyImageControl</a>. „Das Problem: Vielen sind die Risiken, die mit der Verbreitung privater Informationen und Fotos im Internet verbunden sind, nicht bewusst. Dabei lauern im Web eine Menge Risiken für das eigene Online-Image.“</p>
<p>Ein aktuelles Beispiel für die Dynamik, die Social Media-Kanäle entfalten, liefert der Fall „Hans-Martin“: Lange bevor der 24-jährige Praktikant sein live ausgetragenes TV-Duell gegen Showmaster Stefan Raab gewann, begann auf Twitter schon das mediale Gewitter: In hunderten Beiträgen kommentierten Nutzer den Auftritt des Kandidaten – zunächst belustigt, dann immer empörter. Kurz darauf gab es einen „Hass-Martin“ Twitter-Account und „Anti-HAMA“-Gruppen auf StudiVZ und Facebook. „Das Beispiel belegt die Spontaneität und Breitenwirkung neuer Medien – und die Risiken, die mit ihrer Nutzung verbunden sind“, sagt Susanne Krian. Während sich der TV-Kandidat freiwillig in die Öffentlichkeit begab, werden andere ahnungslos zur Zielscheibe im Internet. „Das gezielte Diffamieren im Netz beginnt schon im Schüleralter. Allein in Deutschland sind fast zwei Millionen Kinder und Jugendliche von Cybermobbing betroffen[2]“, weiß Susanne Krian. „Nicht umsonst hat US-Präsident Barack Obama vor kurzem Schüler dazu aufgerufen, sich gut zu überlegen, was sie in sozialen Netzwerken veröffentlichen, weil es negative Auswirkungen haben kann – zum Beispiel, wenn sich potenzielle Arbeitgeber im Internet über ihre Kandidaten informieren“.</p>
<p><strong>Immer den Überblick behalten – und das Web intelligent nutzen</strong><br />
Gegen diffamierende Web-Inhalte, die Bewerbern ebenso schaden können wie Lehrern, die öffentlich schlechte Noten von ihren Schülern erhalten oder Ärzten, deren Patienten sich über die Behandlung beschweren, helfen nur professionelle Methoden. „Wer seinen Namen in eine normale Suchmaschine eingibt, wird nur redundante und oberflächliche Ergebnisse erzielen“, betont Susanne Krian. „Man braucht professionelle Instrumente und Experten, um die relevanten Web-Inhalte identifizieren, analysieren und entfernen zu können.“<br />
Genau das leistet MyImageControl. Eine spezielle Tiefensuche fördert zutage, was das Web wirklich weiß. Darüber hinaus bewertet MyImageControl die Funde und bemüht sich bei imageschädigenden Inhalten systematisch um das Löschen der Einträge. „Wenn Kunden nicht nur reagieren, sondern selber agieren wollen, helfen ihnen erfahrene Personal Coaches auch beim Aufbau einer Website, die als Online-Visitenkarte dient“, sagt Susanne Krian. Die Transparenz, die das Hinterlassen persönlicher Daten und Dokumente im Internet erzeugt, ist in diesem Fall kein Risiko, sondern eine einmalige Chance zum Aufbau positiven Online-Images.</p>
<p>Quelle: MyImageControl</p>
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		<title>Rückblick auf das Community &amp; Marketing 2.0 Summit</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 11:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die zwei Veranstaltungstage des Community &#38; Marketing 2.0 Summit im Hamburger East Hotel standen für umfangreiche interessante Informationen rund um Marketing, Communities und Social Media. Anhand vieler Fallbeispiele wurden wertvolle Erfahrungen geteilt und Einschätzungen über gute Strategien und Entwicklungen in der Zukunft vermittelt. Schwerpunkte lagen dabei insbesondere auf folgenden Fragen: Welchen Nutzen hat Social Media [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zwei Veranstaltungstage des <strong>Community &amp; Marketing 2.0 Summit</strong> im Hamburger East Hotel standen für umfangreiche interessante Informationen rund um Marketing, Communities und Social Media. Anhand vieler Fallbeispiele wurden wertvolle Erfahrungen geteilt und Einschätzungen über gute Strategien und Entwicklungen in der Zukunft vermittelt. Schwerpunkte lagen dabei insbesondere auf folgenden Fragen:</p>
<ul>
<li>Welchen Nutzen hat Social Media für das Marketing?</li>
<li>Wie wichtig sind Communities für Unternehmen, bzw. welche Stellung können diese Einnehmen?</li>
<li>Welche Strategien können funktionieren?</li>
<li>Und wie kann man Erfolge messen?</li>
</ul>
<p><strong>Der Nutzen von Social Media für das Marketing</strong></p>
<p>Um es gleich vorweg zu nehmen: Social Media ist keine Marketing-Wundertüte aus der sich automatisch Unternehmenserfolge ableiten lassen. Vielmehr ist Social Media eine Maßnahme, die das Unternehmen im Kern verändern kann. Warum ist das so? Alle bisherigen Werbemaßnahmen zielen darauf mit einer möglichst hohen Reichweite innerhalb der Zielgruppe ein Produkt zu vermarkten. Social Media bedeutet zwar auch Reichweite, aber vor allem Transparenz. Denn Empfehlungen in Social Media sind meistens angereichert mit vielen Zusatzinformationen: Wie verhält sich das Unternehmen, welche Qualität haben Produkte und Leistungen, welche Erfahrungen wurden mit dem Unternehmen gemacht? Und vieles andere mehr.</p>
<p>Waren diese Fragen in klassischen Werbekanälen nicht so relevant, gewinnen sie in Social Media an Bedeutung. Schlechte Produkte werden als schlechte Produkte erkannt und es wird darüber berichtet. Das wiederum bedeutet vielleicht einen unmittelbaren Einbruch beim Absatz für den Anbieter. Sehr gut kann man das auf Hotelbewertungsseiten im Internet erkennen (z.B. HolidayCheck). Hotels mit einer schlechten Bewertung werden deutlich weniger gebucht. Nur, wer dann an seinem Produkt arbeitet hat eine Chance weiter gutes Geschäft zu machen. Und auch die Unternehmen müssen erkennen, dass nicht die schlechte Bewertung der Ausgangspunkt für rückläufige Umsätze ist, sondern eben sein eigenes unzureichendes und kritikwürdiges Angebot.</p>
<p>Social Media bietet viele Chancen. Kundengruppen lassen sich hervorragend identifizieren und präzise mit Informationen versorgen. Streuverluste, wie bei Print oder TV, lassen sich dadurch deutlich reduzieren. Das bedeutet zwar unter Umständen weniger Gesamtreichweite, aber eben eine viel höhere Präzision. Daher lohnt es sich in Social Media manchmal, mit sehr kleinen Nutzergruppen zu kommunizieren und dafür vielleicht das selbe finanzielle Engagement zu tätigen, wie bei einer (teuren) Publikumswerbung. Identifiziert man die richtigen Multiplikatoren (Influenzer), kann das sehr nachhaltige Effekte auslösen.</p>
<p><strong>Unternehmen und Communities</strong></p>
<p>Nachdem wir eben bereits den Begriff des Influenzers hatten, gibt es in der Ebene Communities einen weiteren wichtigen Faktor. Das Engagement. Oder auf Deutsch, das nutzbringende Engagement (Verhalten) verschiedener relevanter Teilnehmer einer Community. Diese Personen verantworten die zielgerichtete Aktivität und die Inhalte in einer Community und sind damit für das Unternehmen wichtige Steuerungshilfen.</p>
<p>Der Begriff Community beschreibt zuerst einmal die Summe von interessengleichen Menschen, die sich an einer oder mehreren bestimmten Stellen im Internet treffen. Das kann eine Unternehmens-Community sein, aber auch eine, bzw. mehrere verschiedene Gruppen in Sozialen Netzwerken. Hier wird zu einem globalen Thema diskutiert, beraten, gefachsimpelt und Erfahrungen vermittelt. Und damit sind wir wieder beim Faktor Transparenz. Beschiss am Einzelnen multipliziert sich unmittelbar. Nur über nachhaltige Qualität kann man in dieser meinungstransparenten Umgebung bestehen. Und das muss organisiert werden. Das Unternehmen muss wahrnehmen, an welchen Stellen im Internet über das Unternehmen, seine Produkte und Leistungen „gesprochen“ wird. Und dann muss der abgebildete Inhalt bewertet und ggf. gesteuert werden, den Ursachen für „schlechte Stimmung“ können auch andere sein als Fehler des Unternehmens. Fremde Einflüsse, wie zum Beispiel Wettbewerber, können zu Schäden für das Unternehmen führen. Deshalb ist es ratsam mit einem organisierten Community Management ein Auge darauf zu haben, was im Internet berichtet wird. Nur so kann man zeitnah und vor allem sensibel reagieren. Dabei kommt es insbesondere auf das Fingerspitzengefühl des Community Managers an , denn es ist z. B. nicht immer Ratsam sein Recht tatsächlich durchzusetzen. Das beweisen viele Fehler aus der Vergangenheit, über die wir hier ja auch schon vereinzelt berichtet haben.</p>
<p><strong>Strategien orientieren sich am Unternehmen</strong></p>
<p>Es gibt keine Generalstrategie, wie Unternehmen mit Social Media umgehen sollten. Jede Strategie sollte aber berücksichtigen, mit wie viel Transparenz ein Unternehmen tatsächlich umgehen kann. Es kann nur nach hinten losgehen, wenn Unternehmen nicht authentisch agieren. Wer große Transparenz suggeriert und tatsächlich lieber im Verborgenen agiert, wird schnell negative Erfahrungen machen. Auch die Struktur der Unternehmensorganisation spielt dabei eine elementare Rolle. Darf zum Beispiel jeder Mitarbeiter eines Unternehmens, der erkennbar und damit ansprechbar ist, auch etwas zu einem Thema sagen? Hier entstehen also sofort neue Fragen. Braucht das Unternehmen zum Beispiel eine Social Media Policy, in der das Verhalten von Mitarbeitern geregelt wird?</p>
<p>Grundsätzlich kann man sagen, dass das ein Engagement von Unternehmen im Bereich Social Media strategisch angegangen werden sollte. Die Entscheidung für Social Media und auch die damit verbundenen Konsequenzen sollten auch von der Verantwortung her möglichst weit oben im Unternehmen angesiedelt sein. Eine Empfehlung könnte in Richtung sich strategisch entwickelnder langfristige Szenarien lauten. Dabei sollten auch Reaktionsmuster für negative Fälle abgestimmt und vorbereitet sein (Worst-Case-Szenarien). In jedem Fall sollte man aber schnell – und das heißt in diesem Fall wirklich schnell – auf aktuelle Geschehnisse reagieren können.</p>
<p><strong>Erfolge messen und Märkte besser kennen lernen</strong></p>
<p>Fragt man heute Unternehmer, warum sie einzelne Aktionen im Bereich Social Media umsetzen, hört man immer wieder, das diese das Gefühl haben, ein Engagement in Social Media würden etwas bringen. Dabei beruft man sich auf Zeitgeist, Mode und vielleicht die eigene Position als innovationsgetriebenes Unternehmen (Early Adaptor). </p>
<p>Gerade Social Media bietet ein hohes Maß an Verfolgbarkeit. Man kann zwar nicht für alles Kennzahlen oder KPI&#8217;s (Key Performance Indicators) entwickeln, aber grundsätzlich lässt sich der Erfolg einer Maßnahme relativ gut bewerten und mit Zahlen hinterlegen. Aktionen lassen sich hervorragend auswerten und bereits im Vorfeld über die Erhebung marktrelevanter Daten optimal vorbereiten.</p>
<p><strong>Social Media erfordert anderes Denken</strong></p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, Social Media erfordert ein anderes Denken. Anders als bei klassischen Kampagnen funktioniert die Verbreitung von Informationen über Social Media nicht nur über steuerbare Absender und Zeiträume. Menschen verhalten sich irrational, genauso verbreiten sich Informationen in Sozialen Medien nicht unbedingt auf vorhersagbaren Wegen. Man muss stets monitoren und im Bedarfsfall geschickt reagieren. Der zeitliche Zyklus orientiert sich dabei nicht an dem Start und dem Ende einer Kampagne, sondern eher am Lebenszyklus eines Produktes. Solange man darüber spricht, ist ein Thema präsent – haben Sie das vor Augen?</p>
<p>Social Media macht man eben nicht nur so nebenbei &#8211; man sollte sich intensiv damit beschäftigen. Unbedingt. Wir beraten Sie gerne.</p>
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		<title>Community &amp; Marketing Summit 2.0 steht vor der Tür</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 16:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie wir bereits berichtet haben, findet am 16.9. und 17.9.2009 im Hamburger East Hotel das Community &#38; Marketing 2.0 SUMMIT statt. Beide Tage locken mit einem interessanten Kongress-Programm rund um die Erfolgsfaktoren für das Community Management und das Engagement Marketing. Hier ein Auszug: Konferenztag 1 &#8211; Das Programm Der erste Konferenztag beschäftigt sich mit grundlegenden Themen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir bereits berichtet haben, findet am 16.9. und 17.9.2009 im Hamburger East Hotel das <a title="Community &amp; Marketing 2.0 SUMMIT" href="http://www.community-summit.de/index.html">Community &amp; Marketing 2.0 SUMMIT</a> statt. Beide Tage locken mit einem interessanten Kongress-Programm rund um die Erfolgsfaktoren für das Community Management und das Engagement Marketing. Hier ein Auszug:</p>
<p><strong>Konferenztag 1 &#8211; Das Programm</strong></p>
<p>Der erste Konferenztag beschäftigt sich mit grundlegenden Themen &#8211; wie z.B. &#8220;Was sind die neuen Herausforderungen im Social Web?&#8221;, &#8220;Wie baut man erfolgreiche Communitys auf?&#8221;, &#8220;Was sind die Erfolgskonzepte für die Markenkommunikation im Social Web?&#8221; und &#8220;Wie organisiert man Communitys und das Engagement Marketing?&#8221; <a title="Programm / Konferenztag 1 / 16.09.09" href="http://www.community-summit.de/programm/konferenztag-1.html">[Zur Übersicht des gesamten Programms Tag 1]</a></p>
<p><strong>Konferenztag 2 &#8211; Das Programm</strong></p>
<p>Am zweiten Konferenztag diskutieren Experten und Projektverantwortliche weitergehende Fragestellungen &#8211; wie z.B. &#8220;Wie lässt sich der Erfolg von Social Media messen?&#8221;, &#8220;Was ist bei der Community-Moderation zu beachten?&#8221;, &#8220;Wie funktioniert das Empfehlungsmarketing?&#8221; und &#8220;Was sind die Zukunftsentwicklungen für das Social Web Marketing?&#8221; <a title="Programm / Konferenztag 2 / 17.09.09" href="http://www.community-summit.de/programm/konferenztag-2.html">[Zur Übersicht des gesamten Programms Tag 2]</a></p>
<p><strong>Zwei Vorkonferenzen</strong></p>
<p>Am Vortag des eigentlichen Kongresses finden zudem zwei spannende Pre-Conferences statt:</p>
<p>Beim ersten <a title="PR 2.0 FORUM am 15. September" href="http://www.pr20forum.de/">PR 2.0 FORUM</a> am 15. September diskutieren Experten die Grundideen und Herausforderungen für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0. Die Tagung richtet sich gleichermaßen an Einsteiger und Fortgeschrittene aus der Unternehmenskommunikation und der PR-Beratungsbranche.</p>
<p>Das fünfte <a title="Das fünfte Social Media FORUM am 15. September 2009 in Hamburg" href="http://www.socialmediaforum.de/">Social Media FORUM</a> am 15. September 2009 in Hamburg diskutiert Monetarisierungs- und Integrationskonzepte von Medienkonzepten im Social Web. Fachbeiträge und Best-Practices zeigen aktuelle Projektansätze.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-588" title="Community &amp; Marketing 2.0 SUMMIT" src="http://www.network-relations.de/wp-content/uploads/2009/09/3863849147_976716390f_m.jpg" alt="Community &amp; Marketing 2.0 SUMMIT" width="125" height="125" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media Experten treffen sich in Hamburg</title>
		<link>http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/social-media-experten-treffen-sich-in-hamburg/</link>
		<comments>http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/social-media-experten-treffen-sich-in-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 13:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Community &#38; Marketing Summit 2.0 Das Social Web wird langsam massenkompatibel &#8211; immer mehr Menschen nehmen weltweit an der Kommunikation und sozialen Interaktion über Blogs, Microblogs, Wikis, Social Networks und anderen Web 2.0 Diensten teil. Ob als Kern der Geschäftsaktivität oder im Rahmen von kommunikativen bzw. marktgerichteten Maßnahmen findet das Social Web nun auch Einzug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Community &amp; Marketing Summit 2.0</strong></p>
<p>Das Social Web wird langsam massenkompatibel &#8211; immer mehr Menschen nehmen weltweit an der Kommunikation und sozialen Interaktion über Blogs, Microblogs, Wikis, Social Networks und anderen Web 2.0 Diensten teil. Ob als Kern der Geschäftsaktivität oder im Rahmen von kommunikativen bzw. marktgerichteten Maßnahmen findet das Social Web nun auch Einzug in die unternehmerischen Aktivitäten, was einmal mehr die Diskussion zu den Herausforderungen und Erfolgsfaktoren aufwirft.</p>
<p>Als zentrale Zielgröße für die Messung des Erfolges gilt dabei das realisierte &#8220;Engagement&#8221; der adressierten Interessensgruppen. &#8220;Engagement&#8221; ist dabei als eine über das &#8220;emotionale Involvement&#8221; hinausgehende Anteilnahme zu verstehen, die im besten Fall in einer aktiven Partizipation und Interaktion mit dem Unternehmen bzw. Anbieter resultiert. Communitys und Social Networks sind dabei wichtige Kernelemente für diese Engagement-Konzepte.</p>
<p>Was sind die Hebel für das Engagement? Wie lassen sich Communitys und Social Networks aufbauen und aussteuern? Wie sind Aktivitäten und Kampagnen in diesem Umfeld zu konzipieren? Diese und weitere Fragen diskutieren Fachexperten und Praktiker beim Community &amp; Marketing 2.0 SUMMIT am 16. &amp; 17. September in Hamburg.</p>
<p><a title="Community &amp; Marketing Summit 2.0" href="http://www.community-summit.de">Hier finden Sie mehr Informationen zu der Veranstaltung</a><br/><a title="Das Programm" href="http://www.community-summit.de/programm.html">Hier geht es zum Veranstaltungsprogramm</a></p>
<p>PS. Es gibt ein Special für Facebook-Nutzer: <a title="Anmeldung für das Community-Summit via Facebook" href="http://www.facebook.com/l/;http://www.community-summit.de/anmeldung">HIER</a> den Code &#8220;FBFan290&#8243; eingeben. Es warten 10 Tickets für 290 Euro (statt 690 Euro) für den Community und Marketing 2.0 SUMMIT (für die Teilnahme an beiden Tagen: 16. und 17.9.). Dabei gilt &#8220;First come first serve&#8221;. Diese Aktion endet spätestens am 5.8.2009.</p>
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