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	<title>Wirtschaftsfaktor Sprache &#187; Vertrauensbildung</title>
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	<description>Unternehmensberatung für erfolgreiche Kommunikation und Social Media</description>
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		<title>14 Tage Google+</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 10:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit 14 Tage wird das Angebot des Facebook-Konkurrenten Google+ ausgerollt. Bereits nach 12 Tagen war die 10 Millionen-Mitglieder-Grenze überschritten. Als nächstes hat das Netzwerk Markenseiten angekündigt, die eine ähnliche Funktionalität, wie die Unternehmensseiten, bzw. Fanpages bei Facebook haben dürften. Betrachten wir das Netzwerk mal genauer. Als Nutzer hat man die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 14 Tage wird das Angebot des Facebook-Konkurrenten Google+ ausgerollt. Bereits nach 12 Tagen war die 10 Millionen-Mitglieder-Grenze überschritten. Als nächstes hat das Netzwerk Markenseiten angekündigt, die eine ähnliche Funktionalität, wie die Unternehmensseiten, bzw. Fanpages bei Facebook haben dürften.</p>
<p>Betrachten wir das Netzwerk mal genauer. Als Nutzer hat man die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen. Sie finden mein Profil beispielsweise <a title="Roland Panter bei Google+" href="http://profiles.google.com/kommunikationsexperte">hier</a>. In diesem Profil können nun diverse Information zu einem selbst hinterlegt werden (Siehe auch Screenshot).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das alles ähnelt sehr stark dem Branchenprimus Facebook. Natürlich auch was die Darstellung der eingebrachten Informationen angeht. Neu ist die Einteilung der Kontakte in Circles, die es erlauben Informationen selektiv nur an spezielle &#8220;Kreise&#8221; zu versenden.</p>
<p>Anders als bei Facebook müssen die in den Kreisen befindlichen Personen die Empfangsbereitschaft jedoch nicht bestätigen. So kann es schnell passieren, dass man seine Informationen ins digitale Nirvana versendet, denn der gedachte Empfängerkreis sieht Ihren Beitrag nicht in der Timeline, wenn er sie nicht ebenfalls in einen entsprechende Circle sortiert hat.</p>
<p>Dies ähnelt etwas dem Verhalten auf Twitter, wo auch das eigene Abonnement (Followen) darüber entscheidet, ob man eine Information in seiner Timeline sieht. Dies Prinzip der Circles macht auf mich im Moment noch einen sehr unausgewogenen Eindruck, da Sende- und Empfangsmodalitäten einfach nicht klar sind und unwahrscheinlich viel Informationen nicht beim gedachten Empfänger ankommen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-866" title="Screenshot: Das Google+ Profil von Roland Panter" src="http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/wp-content/uploads/2011/07/Bild-1-300x239.png" alt="Screenshot: Das Google+ Profil von Roland Panter" width="300" height="239" /></p>
<h3></h3>
<h3>Steht Google+ nur für Redundanz?</h3>
<p>Der Versuch von Google mit dem Plus-Netzwerk einen großen Wurf zu landen ist in meiner Bewertung nicht gelungen. Bislang erhalte ich dort ausschließlich redundante Informationen. Also Informationen, die ich bereits auf anderen Kanälen erhalte. Insgesamt schuldet das Netzwerk einen höheren Nutzen, denn es kann im Prinzip nichts, was andere nicht auch bereits können. Es aggregiert einige sinnvolle Funktionen und bietet mit den Circles eine schlüssige Innovation, die jedoch nicht vollkommen zu Ende gedacht wurde. Hier muss noch viel an der Methodik gearbeitet werden. Insgesamt wirkt das Angebot von Google+ auf mich zu verkopft, zu steril und hat den Beigeschmack einer Copycat – der Kopie des Originals.</p>
<p>Ohne höheren Nutzen schuldet es zudem die Existenzberechtigung, denn ein weiterer Zeitfresser ohne Perspektive auf Return of Invest wird sich im Markt nicht behaupten können. Sollte da also keine wirkliche Innovation mehr kommen, sehe ich schwarz. Die halbgare Innovation der Circles und eine Gruppenvideochat-Funktion sind es auf jeden Fall noch nicht. Wir dürfen also gespannt bleiben.</p>
<h3>Was bedeutet Google+ für das Internet?</h3>
<p>Die Bedeutung von Google+ ist zunächst nicht so offensichtlich. Zuerst einmal ist Google ein mächtige Player, der versucht ins lukrative Geschäft der sozialen Netze vorzudringen. Das Unternehmen dominiert bereits die Websuche und hat erkannt, das der Faktor Social Search (<a title="http://en.wikipedia.org/wiki/Social_search" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Social_search">Begriffsdefinition</a>) an Bedeutung gewinnt. Nur war dem Unternehmen bislang der Zugang zu diesen beziehungsbasierten Suchtreffern verwährt, da es nicht über eine eigene Datenbasis beziehungsorientierter, sozialer Informationsweitergabe verfügt. Hier ist Facebook weit vorn und macht das Geschäft. Schließlich ist Facebook DAS Netz im Netz, mit inzwischen über 750 Millionen Mitgliedern. Logisch, das Google da auch mitmischen will und dazu eben ein eigenes Netz im Netz begründet: Google+.</p>
<p>Der Weg zum Erfolg geht sogar soweit, dass das Unternehmen für Google+ die eigene Suche manipuliert. Googelt man beispielsweise als Google+-Nutzer nach sich selbst, zeigt Google zuerst den Treffer im Google+-Netzwerk an. Dies, obwohl das Profil dort ja noch gar keine Relevanz besitzen kann. Die Google-Suche hat aber den häufig kommunizierten Anspruch eine relevanzorientierte Sortierung anzubieten. Hier wird Google aus meiner Sicht unglaubwürdig und läuft sogar Gefahr sein Brot und Butter-Produkt zu gefährden.</p>
<p>Eine weitere Gefahr ist die zunehmende Monopolisierung der Suche. Als deutlicher Marktführer bei der Suche besitzt Google bereits ein quasi-Monopol. Gelänge es nun dieses Monopol auch im Bereich Social Search zu erlangen würde das Unternehmen die Möglichkeit erhalten massiv in die Meinungsbildung einzugreifen. Eine Gefahr für die Freiheit, wenn auch sehr weit weg im Moment. So könnte Google zum Beispiel diesen Artikel nicht in der Suche listen, weil er nicht der eigenen Erwartungshaltung entspricht und aus Unternehmenssicht vielleicht sogar schädlich ist. Könnte.</p>
<p>Neben diesem Szenario kann ein Erfolg von Google+ auch die Funktion eines Netzes im Netz schädigen. Ein solches Netz macht Sinn, wenn möglichst viele Personen sich im selben Netz bewegen. Das hat facebook bereits ganz gut geschafft und damit auch eine nicht ganz ungefährliche &#8220;Privatisierung&#8221; des globalen Informationsflusses umgesetzt. Ein weiteres Netz im Netz würde diese Idee und damit den Nutzen jedoch stören. Allein aus diesem Grunde gehe ich langfristig nicht davon aus, das 2 starke Wettbewerber im Markt eine Koexistenz haben werden.</p>
<p>Es wird immer nur einen Mega-Player geben, der tatsächlich Relevanz besitzt. Ich persönlich glaube nicht, dass Google+ dieser Megaplayer werden wird, bin aber sehr neugierig auf die weiteren Entwicklungen. Schließlich hat Google ja noch die Chance tatsächlich den höheren Nutzen zu liefern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Social Media vs. Kampagne</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 12:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Network Relations]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer häufiger lese ich davon, dass Unternehmen oder Berater so genannte Social Media Kampagnen durchführen, durchgeführt haben oder durchführen wollen. Immer wieder stimmt mich das verwundert, denn Social Media ist ja primär ein Dialog-Medium und keine Versende-Medium. Sinn und Zweck von Kampagnen ist nach meinem Verständnis jedoch die gezielte Versendung von Informationen, also der monodirektionale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer häufiger lese ich davon, dass Unternehmen oder Berater so genannte Social Media Kampagnen durchführen, durchgeführt haben oder durchführen wollen. Immer wieder stimmt mich das verwundert, denn Social Media ist ja primär ein Dialog-Medium und keine Versende-Medium. Sinn und Zweck von Kampagnen ist nach meinem Verständnis jedoch die gezielte Versendung von Informationen, also der monodirektionale Ansatz.</p>
<p>Ich persönlich glaube nicht an Social Media Kampagnen mit dem Ziel der reinen Informationsverbreitung. Das ist Werbung. Es funktioniert einfach nicht. Zumindest nicht, wenn man sich die eigentlichen Stärken dieser Medien zu Nutze machen möchte. Der Begriff der Kampagne ist dabei vielleicht auch nur missbräuchlich genutzt und passt so wunderbar in das &#8220;alte&#8221; Agenturdeutsch, in dem auch noch mit Pageimpressions und TKP&#8217;s einen Blumentopf gewinnen konnte. In Zeiten von Social Media heißen Blumentöpfe Blumenkübel und die Messgrößen sind wesentlich valider als es ein Seitenaufruf jemals sein kann. Ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz von Social Media im Unternehmen. Reines Versenden von Informationen ist out, Dialog und Kundennutzen sind in.</p>
<p><strong>Gute Strategien für Social Media leben vom Fokus auf Dialog<br />
</strong>Anders als es ein Kampagnengedanke vermitteln kann, setzen die meisten funktionierenden Social Media Strategien auf Dialogaspekten auf. Das Unternehmen tritt dabei mit einer interessierten Öffentlichkeit in Kontakt und bietet barrierearme Ansprechpunkte für unterschiedliche Interessen. Wesentlich für den Erfolg dieser neuen Kommunikationskanäle ist die Relevanz für die avisierte Zielgruppe.</p>
<p>Verständlich und nachvollziehbar ist der Wunsch über die neuen Kanäle nicht nur ansprechbar zu werden, sondern zusätzlich eigene wichtige Informationen zu versenden. Hier ist sicher ein Bestandteil enthalten, dem man auch in einem klassischen Campaigning umsetzen würde. Anders jedoch als im bisherigen Ansatz des Broadcastings, bzw. der Multiplikation über reichweitenstarke Medien (One to Many-Strategie), würde man diese Bestandteile in einer strategisch gut geplanten Social Media Maßnahme anders ein- und umsetzen. Hier stehen ganz andere Reichweitengrößen im Vordergrund und es sind auch andere Effekte zu erwarten. Ist Broadcasting perfekt geeignet beispielsweise ein Massenprodukt schnell abzuverkaufen, so wird Social Media mit dieser Aufgabenstellung scheitern.</p>
<p><strong>Die Stärke von Social Media sind Beziehungen<br />
</strong>Wer als Unternehmen den Mut und die Ausdauer hat, über viele One-to-One-Kontakte gute Beziehungen zu seinen Kunden aufzubauen, der verfolgt langfristige Ziele. Und hier ist der wahre Wert von Social Media verborgen. Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Empfehlungen sind viel mehr Wert als die Summe einer durch eine Kampagne bevölkerten Facebook-Unternehmensseite. Gerade das letzte Beispiel ist eine der derzeit am häufigsten praktizierten Maßnahmen, die in Verbindung mit Social Media betrieben wird. Fangenerierung für Fanpages, um dann wiederum an diese teuer erkauften Fans Kampagneninhalte versenden zu können. Vielleicht erkennen Sie es, dieser Ansatz ist so etwas wie eine Self-fullfilling-Prophece: Hab ich erst mal viele, dann kann ich diese gut mit Informationen versorgen. Das war bei Adressdatenbanken und Post-Mailings ungefähr das gleiche Prinzip. Und es gibt Aussicht auf die zukünftig zu erwartende Response-Quote von ungefähr 2 Promille.</p>
<p>Neu ist dabei, dass der Fan, Werbeempfänger, Teilnehmer sich wehren kann. Wenn viele sich wehren oder beschweren, dann wird es für das betroffene Unternehmen ungemütlich – zumindest wird es so empfunden. Interessant ist dabei, dass sich diese öffentlichen Reaktionen viel häufiger auf falsch empfundenes, nicht mediengerechtes Verhalten beziehen, als auf die eigentlichen Werbebotschaften. Es sei denn, diese sind ganz und gar ohne Relevanz für den Empfängerkreis oder sie beinhalten ethisch fragwürdige An- und Absichten.</p>
<p><strong>Menschen wollen ernst genommen werden<br />
</strong>Wer Social Media Kanäle betreibt sollte sich bewusst sein, dass er Kommunikation zwischen einzelnen Menschen ermöglicht. Genauso wenig, wie diese am Telefon oder im persönlichen Gespräch etwas vorgemacht bekommen wollen, wollen Sie es im Bereich der sozialen Medien. Auch hier versagt der Kampagnengedanke. Ich behaupte, Menschen wollen schließlich mit Menschen kommunizieren und nicht mit anonymen Unternehmens-Accounts. Menschen wollen sich mit Menschen über Leistungen, Produkte und Unternehmen austauschen. Das erzeugt Transparenz. Wer hier mitspielen kann, der hat gute Karten noch lange am Markt ein Wort mitzureden. Wer jedoch etwas vorgibt zu sein, was er nicht ist &#8230;</p>
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		<title>Wissen teilen oder doch lieber abgrenzen?</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine wesentliche Funktionalität von Social Media ist der Zugriff auf Wissen und die Verbreitung von Wissen nach dem Prinzip &#8220;Was für mich interessant ist, könnte auch für Dich interessant sein&#8221;. Der Fachmann nennt das Social Search und beschreibt damit den Wissenstransfer, der durch die unmittelbare Umgebung stattfindet. Es werden unglaublich viele Informationen an einen herangetragen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine wesentliche Funktionalität von Social Media ist der Zugriff auf Wissen und die Verbreitung von Wissen nach dem Prinzip &#8220;Was für mich interessant ist, könnte auch für Dich interessant sein&#8221;. Der Fachmann nennt das Social Search und beschreibt damit den Wissenstransfer, der durch die unmittelbare Umgebung stattfindet. Es werden unglaublich viele Informationen an einen herangetragen, die im täglichen Leben bereits auf diese Art und Weise gefiltert werden. Das kennen wir unter Stille Post, Tratsch und auf professionellem Niveau unter dem Transfer wichtiger Informationen &#8220;Ich habe dort etwas mitbekommen, das für Dich evtl. Relevanz besitzen könnte&#8221;.</p>
<p>Im Social Web wird nun ebenfalls eifrig Wissen geteilt, nicht erst seit der Share-Funktion bei Facebook. Bei Twitter wird retweetet und die Social Bookmarking Dienste bieten im Prinzip eine identische Funktionalität.</p>
<p><strong>Weiter &#8220;sharen&#8221; oder doch lieber für sich behalten?<br />
</strong>Vor Social Media haben Unternehmen Wissensvorsprung exclusiv für sich genutzt. Und dies geschieht mit großer Sicherheit auch noch heute. Dennoch sind die so genannten Walled Gardens innerhalb der Social media Szene etwas in Verruf geraten. Das Thema lautet Open Source. Wissen wird geteilt und dadurch einer breiteren Entwicklungsmasse zugeführt. So kommen bessere Ideen heraus, als würde man weiter hinter geschlossenen Türen werkeln. Wertschöpfung ergibt sich ebenfalls durch diese neu entstehenden Innovationen. Linux zeigt, dass dieses Prinzip funktionieren kann.</p>
<p>Offen ist die Frage, ob man diese Methodik zum Prinzip ernennen kann. Sind alle Inhalte und Entwicklung geeignet, um durch Sharing, Crowdsourcing und Co. höhere Ziele zu erreichen? Oder ist es vielleicht sogar mitunter sehr schädlich alles zu teilen?</p>
<p><strong>Ist es ein Generationskonflikt?</strong><br />
Im Social web macht man die neue Offenheit gerne am Geburtsjahrgang fest. Der Digital Native (= nach 1980 Geborene) teilt gerne und weiß mit den verschiedenen Informationen effektiv zu jonglieren. Ältere Generationen dagegen haben gelernt gutes Wissen für sich zu behalten und haben große Probleme mit dieser Offenheit. Ist es nun ein gelerntes Verhalten? Oder ein Gesellschaftlicher Wandel, der in der Abwägung von Für und Wider errechnet hat, dass Offenheit mehr positive Aspekte hat als ein geschlossener Kreis an Wissensträgern? Vielleicht kann man es so beschreiben: Wer Wissen teilt, schenkt vertrauen, kann dafür aber auch bitter enttäuscht werden. Wo ist die Grenze?</p>
<p><strong>Wo fängt man an zu teilen und wo hört man auf?</strong><br />
Alles zu teilen ist fast ein biblischer Ansatz, der nach meiner Betrachtung nicht gelebt wird und auch nicht vollumfänglich lebensfähig ist. Es wird selektiv geteilt und verheimlicht. Ein Aspekt, der sich auch in der Datenschutzdiskussion der Sozialen Netzwerke wiederfindet. Klar möchte man sein Wissen und seine Erlebnisse teilen, aber eben nur mit einem klar definierten Empfängerkreis. Die Grundidee von Facebook war da viel offener. Wer hier Wissen einstellte, teilt es gerne mit allen. Eine tolle Idee, die inzwischen von Datenschützern ausgehebelt wurde. Nicht ganz unberechtigt, denn bei totaler Offenheit droht auch Ungemach durch Missbrauch. Und wenn es sich um wertvolles Unternehmenswissen handelt, geht es schnell um viele Arbeitsplätze.</p>
<p>Deshalb meine Abschließende Frage: Wo fängt das teilen an und wo hört es auf? Gibt es eine Faustformel?</p>
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		<title>Marco Ripanti: Das Netz lebt seit jeher von Offenheit</title>
		<link>http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/marco-ripanti-das-netz-lebt-seit-jeher-von-offenheit-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Network Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[YIID]]></category>

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		<description><![CDATA[In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit Marco Ripanti, Inhaber der Agentur Ekaboo und Chef der Internetplattform YIID über das Thema Offenheit, Schutz der Privatsphäre und Datenschutz in Sozialen Netzwerken. YIID wurde übrigens für die INTERNET WORLD Business-Idee 2010 nominiert. Network Relations: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media.</p>
<p>Diesmal sprechen wir mit <strong>Marco Ripanti</strong>, Inhaber der Agentur Ekaboo und Chef der Internetplattform YIID über das Thema Offenheit, Schutz der Privatsphäre und Datenschutz in Sozialen Netzwerken. YIID wurde übrigens für die  <a title="Internet World Business Idee 2010" href="http://www.internetworld.de/business-idee/ansicht/19/Yiid">INTERNET WORLD Business-Idee 2010</a> nominiert.</p>
<p><strong>Network Relations: Herr Ripanti, der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, sorgte Anfang dieses Jahres für Wirbel, als er das Ende des Datenschutzes ausrief (<a title="SPON: Facebook-Boss nennt weniger Datenschutz zeitgemäß  " href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,671083,00.html">Quelle</a></strong><strong>). Wie haben Sie diese Diskussion erlebt?</strong></p>
<p>Marco Ripanti: Zuckerberg hat sich sicherlich keinen Gefallen getan mit seinen Äußerungen. Die Kontroverse um Facebooks veränderte Privatsphäreneinstellungen kochte ja bereits seit Ende des vergangenen Jahres hoch und erzeugte ein überaus negatives Echo, sowohl bei den Usern, als auch in den Medien. Dass sich Zuckerberg dann in einem Interview so aus der Reserve locken lässt und eine, in meinen Augen mehr als lapidare Begründung für die Offenlegung von ungeheuren Mengen an  User-Informationen abliefert, zeugt nicht gerade von Feinfühligkeit für das aktuelle öffentliche Meinungsbild. Natürlich muss man auf der anderen Seite berücksichtigen, dass Facebook niemanden dazu zwingt, den Suchmaschinen Einblick in sein Profil zu gewähren. Dies lässt sich über die Einstellungsmenüs ja wieder korrigieren. Was die Sache wirklich problematisch macht und einen längeren Nachhall erzeugt, ist der vermittelte Eindruck, Zuckerberg und Facebook wüssten, wohin sich soziale Normen bewegen. Das wirkt anmaßend und spricht dem Netzwerk bzw. seinen Betreibern eine Bedeutung zu, die ich für übertrieben halte. Die Bedürfnisse und durchaus vorhandenen Befürchtungen und Ängste vieler User dürfen nicht mit dem Glauben an einen „allgemeinen Trend“ einfach abgebügelt werden. Anders ausgedrückt: Die Änderung der Privatsphäreeinstellungen auf Facebook hätte „demokratischer“ durchgeführt und der Öffentlichkeit mit einer fundierteren Begründung präsentiert werden müssen. Getreu dem Motto: “You don&#8217;t own a community“.</p>
<p><strong>Wie betrachten Sie die Problematik mit der neuen Offenheit im Netz? Bzw. ist es überhaupt eine Problematik?</strong></p>
<p>Zunächst stellt sich die Frage, was ist die neue Offenheit überhaupt? Das Netz lebt seit jeher von Offenheit, kreativen Synergien, Wissensaustausch und der Überwindung von Grenzen. Der daraus entstandene Nutzen für die Menschen ist zweifelsohne gewaltig, im beruflichen wie privaten Sektor. Was wir aktuell erleben und sich am ehesten als neue Offenheit beschreiben lässt, ist für mich die zunehmende Möglichkeit, zwischen Plattformen zu interagieren und diese miteinander zu vernetzen. Mit wenigen Klicks ist es mir nun möglich, mehrere Netzwerke mit meinen Statusupdates zu füttern, Kontakte zu importieren oder Bekannte in weiteren Netzwerken zu finden. Der Zugang zu Einzelpersonen ist darüber hinaus so leicht wie nie zuvor. Bestes Beispiel dafür ist sicherlich die Flut an Prominenten, an deren Leben man jetzt bei Twitter fast aus nächster Nähe teilhaben kann.</p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie in diesem Zusammenhang den Wunsch nach Abgrenzung – heißt, im realen Leben teilt man auch nicht alle Informationen mit jedem – wie organisiert man das im Web?</strong></p>
<p>Jedem Skeptiker sei gesagt, dass das Internet einen nicht zwingt, Informationen mit Dritten zu teilen. Das scheint momentan gerne in Vergessenheit zu geraten. Es bleibt immer noch meine eigene Entscheidung, ob und wie aktiv ich mich im Netz präsentiere und wie ich Privatsphäre persönlich definiere. Wer ein starkes Mitteilungsbedürfnis hat, kann seine Präferenzen genauso ausleben, wie jemand, der eher zurückhaltend ist und lieber eine Beobachterperspektive einnehmen möchte. Es gilt also, für sich die richtige Art der Teilnahme festzulegen. Was möchte ich eigentlich im Netz erreichen, wie möchte ich mich präsentieren, wo liegen meine Interessensschwerpunkte? Diese Fragen sollten beantwortet sein, dann steht einer angenehmen „Netzexistenz“ nichts im Wege. Zusätzlich sollte man über die Netzwerke, an denen man teilnimmt im Bilde sein, sich mit den Privatsphäreeinstellungen vertraut gemacht haben und diese nach eigenem Ermessen nutzen. Um noch einmal auf Facebook und Twitter zurückzukommen: Gerade in diesen beiden, teils heftig für ihre Offenheit kritisierten Social Networks zeichnet sich eine prägnante Veränderung der Netzwerk-Kultur ab, nämlich der Austausch von Nachrichten und Ereignissen aus dem globalen Rahmen. Die persönliche Statusmeldung wird oftmals als Nachrichtenmedium mit Verweis auf andere Quellen genutzt und weniger zur direkten Interaktion mit Bekannten und Freunden. Die preisgegebene Information enthält also oftmals weit weniger Erkenntnisse über den Veröffentlichenden selbst, als man vermuten würde.</p>
<p><strong>Sie bieten selbst mit YIID ein Produkt an, was im weiteren Sinne diese Problematik bedient. Welche Philosophie verfolgen Sie dabei?</strong></p>
<p>YIID ist ein sehr vielschichtiges Projekt, das in der Tat mit den gerade diskutierten Problemen zu tun hat. Die Idee hinter YIID ist im Grunde jedoch denkbar einfach: Wir bewegen uns im Netz meist auf einer Vielzahl von Plattformen und stellen uns dementsprechend passend zu dem im jeweiligen Netzwerk herrschenden „Kodex“ dar.  Wie wäre es, alle Online-Identitäten eine Users auf einer einzigen Seite zusammenzubringen? Auf <a title="YIID – YourInternetID" href="http://www.yiid.com">www.yiid.com</a> bekommt der Besucher ein Profil mit einer festen Internetadresse zugewiesen, die gleichzeitig über die sogenannte OpenID Authentifizierung auf anderen Seiten zur Anmeldung verwendet werden kann. Dieses Profil funktioniert wie eine elektronische Visitenkarte. Ich gebe Informationen über mich an und kann auf dieser Visitenkarte sämtliche von mir genutzte Internet Communities anzeigen lassen. YIID bündelt also  zahlreiche Onlineprofile und ermöglicht mir gleichzeitig, mich barrierenfrei im Netz zu bewegen, ohne ständig neu Profildaten eingeben zu müssen. Zusätzlich bieten wir dem Nutzer ein Archiv von mittlerweile über 1000 Social Networks, die man passend zu den eigenen Interessen durchforsten und nutzen kann.</p>
<p><strong>Was meinen Sie, wie sollte man die Datenschutzproblemtik lösen und wie wird sie vermutlich tatsächlich durch die Politik gelöst?</strong></p>
<p>Die Datenschutzproblematik ist von einer solchen Komplexität, dass man als Einzelperson unmöglich eine umfassende Bewertung dazu abgeben kann. Sicherlich sollte jeder die  Möglichkeit bekommen, Herr über seine Daten zu sein. Wie das letztlich technisch umgesetzt wird, obliegt den jeweiligen Anbietern der Dienste. Ich persönlich befürchten allerdings, dass die Politik gerade in Deutschland versuchen wird, den Anbietern vorzuschreiben, wie eine solche Realisierung von Maßnahmen auszusehen hat, was  im Gegensatz zu meiner Vorstellung von einem offenen Web steht. Statische Mechanismen und Richtlinien sind &#8211;  bei allem Respekt vor dem Datenschutz – immer auch eine Gefahr für die freie Entwicklung im Internet. Wir stehen also vor einem sehr schwierigen Grenzgang zwischen dem notwendigen Schutz von personenbezogenen Daten und einer möglichen Einschränkung der Entwicklungsfreiheit.</p>
<p><strong>Vielen Dank für Ihre Gedanken, wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ekaabo und YIID!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Weitere Informationen über Marco Ripanti finden Sie hier:</p>
<p><a title="Marco Ripanti bei Xing" href="https://www.xing.com/profile/Marco_Ripanti">https://www.xing.com/profile/Marco_Ripanti</a><br />
<a title="Marco Ripanti bei LinkedIn" href="http://de.linkedin.com/in/ripanti"> http://de.linkedin.com/in/ripanti</a></p>
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		<title>Schleichwerbung im Web2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 10:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Fernsehen kennen wir das Thema Schleichwerbung seit vielen Jahren. Nun soll es auch im Web2.0 stattfinden, behauptet zumindest aktuelle Berichterstattung (z. B. ZDF und Wirtschaftswoche). Danach muss man zu dem Schluss kommen, im Web2.0 würde ohne Sinn und Verstand mit der Absicht arglistiger Täuschung durch Schleichwerbung Schaden angerichtet. Ursache der kritischen Betrachtung des Themas Schleichwerbung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Fernsehen kennen wir das Thema Schleichwerbung seit vielen Jahren. Nun soll es auch im Web2.0 stattfinden, behauptet zumindest aktuelle Berichterstattung (z. B. <a title="heute.de: Kampf gegen Schleichwerbung in Blogs" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/11/0,3672,7911147,00.html">ZDF</a> und <a title="Wirtschaftswoche: Schleichwerbung in Blogs soll öffentlich angeprangert werden" href="http://www.wiwo.de/technik/schleichwerbung-in-blogs-soll-oeffentlich-angeprangert-werden-410460/">Wirtschaftswoche</a>). Danach muss man zu dem Schluss kommen, im Web2.0 würde ohne Sinn und Verstand mit der Absicht arglistiger Täuschung durch Schleichwerbung Schaden angerichtet. Ursache der kritischen Betrachtung des Themas Schleichwerbung im Web2.0 ist ein neues Gesetz in den USA. Danach müssen Blogger bei einem Bericht über ein Produkt offenlegen, ich welcher materiellen Beziehung sie zu dem Produkt stehen. So soll vermeiden werden, dass vermeintlich neutrale Berichterstattung in Wirklichkeit gekaufte PR ist.</p>
<p><strong>Schleichwerbung ist ein bekanntes Problem</strong></p>
<p>In Deutschland kennen wir den Missbrauch durch Schleichwerbung ebenfalls. Meist aus dem Umfeld der öffentlich-rechtlichen Medien. Gerade bei diesen Medien wird ganz im Sinne des Presserates, auf neutrale und unabhängige Berichterstattung Wert gelegt. Aber ist das in der Bloglandschaft tatsächlich ein Problem? Die meisten Berichte in privaten Blogs kommen von der Grundanlage eher einem Kommentar als einem neutralen Bericht nahe. Daher wird der Leser so einen Beitrag vermutlich auch entsprechend bewerten – eine persönliche Empfehlung, kein vailder Test.</p>
<p>Ungeachtet dessen hat die Werbeindustrie natürlich längst erkannt, dass es durchaus positive Effekte haben kann, wenn bestimmte Blogger sich wohlgesonnen zu Produkten äußern. Hier werden sicher auch Anstrengungen unternommen, dass entsprechende Berichte wunschgemäß publiziert werden. Sei es durch Produktgaben oder andere Entlohnungen, die diesen Schritt unterstützen. Bleibt die Frage, ob diese Art der Werbung in Blogs wirklich langfristige Erfolge bringt?</p>
<p><strong>Web2.0 lebt von großer Transparenz</strong></p>
<p>Die Transparenz im Web2.0 widerspricht eigentlich dem langfristigen Missbrauch durch Schleichwerbung. Unternehmen, die Schleichwerbung initiieren haben das Prinzip des Social Web nicht verstanden, denn ein realistisches Meinungsbild kann man sich nicht kaufen. Nur, wenn Produkte wirklich Zufriedenheit bei den Kunden auslösen, wird sich langfristig auch eine Basis positiver Empfehlungen im Bereich der Sozialen Medien aufbauen lassen. Schlechte Produkte werden durch Schleichwerbung nicht zu besseren Produkten und so werden schlechte Produkte auch weiterhin für kritische Stimmen sorgen, die eben auch gefunden werden und eine falsche Lobhudelei schnell enttarnen.</p>
<p>Dazu merkt man schnell, wenn ein Blogger auf der Payroll eines bestimmten Unternehmens steht. Auch das wird innerhalb der Communities bei Auffälligkeiten sicher diskutiert und dadurch transparent. Hier findet also schon eine hervorragende Selbstregulierung statt, die die Möglichkeiten von Schleichwerbung stark reduziert.</p>
<p><strong>Leser dürfen das Hirn nicht abschalten</strong></p>
<p><strong></strong>Die Anwendung des Presserechts auch für Blogger (egal ob kommerziell oder privat publizierend) würde eigentlich reichen, dem Missbrauch einen Riegel vorzuschieben. Der Leser darf dann erwarten, neutral informiert zu werden. Und er darf genauso erwarten, das dank wirtschaftlichen Zwängen manche Meinung stärker im Vordergrund steht als andere. So wie immer – Medienkonsum erfordert Wachsamkeit und eigene Medienkompetenz.</p>
<p>Interessant dazu ist auch dieser <a title="Meedia.de:PR-Verband will Blog-Schleichwerbung einschränken" href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/alexander-becker/alexander-becker-post/article/pr-verband-will-blog-schleichwerbung-einschrnken_100023864.html">Beitrag</a>.</p>
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		<title>Studie von Forschungswerk: Geld verdienen im Internet?</title>
		<link>http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/studie-von-forschungswerk-geld-verdienen-im-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 15:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauensbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Geld verdienen im Internet? Soziale Netzwerke wie meinVZ, studiVZ oder facebook boomen. Doch wie können die Anbieter daraus Gewinn schlagen? Zu dieser Frage hat ForschungsWerk die Einstellungen der Nutzer näher untersucht. Abgesehen von XING und StayFriends gibt es unter den großen sozialen Netzwerken keinen Anbieter, der für seine Dienste Geld verlangt. Doch die steigenden Server-, Support- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geld verdienen im Internet? </strong><br />
Soziale Netzwerke wie meinVZ, studiVZ oder facebook boomen. Doch wie können die Anbieter daraus Gewinn schlagen? Zu dieser Frage hat ForschungsWerk die Einstellungen der Nutzer näher untersucht. Abgesehen von XING und StayFriends gibt es unter den großen sozialen Netzwerken keinen Anbieter, der für seine Dienste Geld verlangt. Doch die steigenden Server-, Support- und Organisationskosten müssen finanziert werden und auch bei den Investoren sind die finanziellen Erwartungen hoch.</p>
<p>Bei der Finanzierung ist daher Kreativität gefragt, denn den meisten untersuchten Anbietern würde bei einer Gebührenfinanzierung die Abwanderung der Mitglieder zu anderen Diensten drohen: Die große Mehrheit der Kostenlos-Nutzer würde bei einer Einführung von Gebühren grundsätzlich kündigen. Nur rund jeder fünfte Nutzer würde erst ab einem bestimmten Betrag kündigen – bei den meisten davon wäre die Schmerzgrenze bei maximal 5.- Euro pro Monat erreicht. Dabei zeigen sich bei den verschiedenen Diensten nur geringe Unterschiede. Lediglich bei den Kostenlos-Nutzern von XING könnten die Betreiber bei einer generellen Einführung von Gebühren mit einer etwas höheren Akzeptanz rechnen (38 %).</p>
<p>Dabei folgen viele Internetnutzer der Logik, dass alle kostenpflichtigen Angebote auch irgendwo kostenlos im Internet angeboten werden – etwa die Hälfte der Internetnutzer stimmt dieser Aussage (zumindest teilweise) zu. Die Mehrheit glaubt auch nicht, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird.</p>
<p><strong>Viele Nutzer befürchten bei kostenpflichtigen Angeboten versteckte Kosten.</strong><br />
Auch über das Argument „Qualität“ lassen sich die Nutzer kaum erreichen: 2/3 der Befragten glauben nicht, dass die kostenpflichtigen Angebote eine höhere Qualität hätten als die kostenlosen. Gleichzeitig wird Werbung bei kostenlosen Angeboten akzeptiert: 59% stimmen der Aussage zu, dass &#8211; wenn etwas kostenlos genutzt werden darf &#8211; man auch gerne bereit ist, dafür etwas mehr Werbung angezeigt zu bekommen. Den Tausch „Gebühren statt Werbung“ würde so gut wie kein Nutzer eingehen.</p>
<p>Dies spricht für eine allgemeine Akzeptanz von Werbung zur Finanzierung von Kostenlosangeboten. Wie dies für Anbieter und Werbetreibende optimal ausgenutzt werden kann, bedarf weiterer Kreativität und marktforscherischer Untersuchungen.</p>
<p>Quelle: Forschungswerk</p>
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		<title>Xing unterstützt Initiative des Verbraucherschutzes</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 10:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauensbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Xing AG bekannt gegeben hat, unterstützt sie die geforderten Veränderungen hinsichtliches des Verbraucherschutzes. Ein Auszug aus der Pressemitteilung des Unternehmens: &#8230;„Wir begrüßen die Initiative für mehr Verbraucherschutz bei sozialen Netzwerken. Bei Themen wie Datenschutz und Schutz der Privatsphäre sehen wir uns bereits als führend und wir freuen uns, dass auch der Verbraucherschutz bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Xing AG bekannt gegeben hat, unterstützt sie die geforderten Veränderungen hinsichtliches des Verbraucherschutzes.</p>
<p>Ein Auszug aus der Pressemitteilung des Unternehmens:</p>
<blockquote><p>&#8230;„Wir begrüßen die Initiative für mehr Verbraucherschutz bei sozialen Netzwerken. Bei Themen wie Datenschutz und Schutz der Privatsphäre sehen wir uns bereits als führend und wir freuen uns, dass auch der Verbraucherschutz bei sozialen Netzwerken nun stärker im Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit steht. Wir unterstützen alle Änderungsvorschläge und werden unsere AGB jetzt bei den Punkten aktualisieren, die aus Sicht des vzbv eine Verbesserung des Verbraucherschutzes darstellen. Dafür sind nur kleinere Anpassungen notwendig“, erklärt Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender der Hamburger XING AG.</p>
<p>&#8230; Der Schutz der Mitgliederdaten und klare Regelungen zur Privatsphäre spielten von Anfang an eine zentrale Rolle. So liegen die Kundendaten beispielsweise getrennt vom Firmensitz verteilt auf mehreren Servern. XING ist darüber hinaus als einziger Anbieter im Markt voll verschlüsselt und damit in puncto Sicherheit richtungsweisend: Alles, was bei XING an Datenströmen ein- und ausgeht, ist per SSL verschlüsselt, eine Verschlüsselungstechnik, die auch Banken für die Kontodaten ihrer Kunden beim Onlinebanking nutzen.</p>
<p>Wie von Verbraucherschützern erwartet, haben XING-Mitglieder stets die Kontrolle über ihre Daten und Privatsphäre. Sie können per Einstellung festlegen, wem sie welche Daten zugänglich machen und sie können diese Rechte auch wieder entziehen. Zudem unterliegt XING als ein  Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland den deutschen und europäischen Datenschutzbestimmungen.</p>
<p>XING wird eine Klausel zur Übertragung von Nutzungsrechten für Forenbeiträge, eine salvatorische Klausel und die Regelung zur Vorgehensweise bei Änderung der Datenschutzbestimmungen streichen, die Widerspruchsfrist bei AGB-Änderung auf 6 Wochen verlängern und damit allen Anforderungen der Verbraucherschutzzentrale gerecht werden.</p></blockquote>
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		<title>Das Social Media Gedächtnis</title>
		<link>http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/das-social-media-gedaechtnis/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Informationstransfer]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[social web]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[transparenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Social Media, das sind dokumentierte Gedanken, Beiträge und Dialoge vieler Menschen. Selbst die wichtige Einheit Unternehmen ist im Bereich Social Media eine Anzahl verschiedener Menschen. Den von der Justiz gerne bemühten Begriff der juristischen Person, gibt es den wirklich im Social Web? Ja, werden die einen sagen, ich nehme ein Unternehmen als Unternehmen war und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media, das sind dokumentierte Gedanken, Beiträge und Dialoge vieler Menschen. Selbst die wichtige Einheit Unternehmen ist im Bereich Social Media eine Anzahl verschiedener Menschen. Den von der Justiz gerne bemühten Begriff der juristischen Person, gibt es den wirklich im Social Web?</p>
<p>Ja, werden die einen sagen, ich nehme ein Unternehmen als Unternehmen war und kann auch klar die Interessen des Unternehmens erkennen. Nein, sagen andere, die erkennen, dass all diese Leute da draußen eine professionelle, aber auch eine private Identität besitzen. Im Social Media vermischen sich diese beiden Identitäten zunehmend. Es ist nicht mehr unbedingt klar, was der private Mensch sagt und was er als Mitarbeiter einer Firma sagt. Und das ist vielleicht ein großes Problem.</p>
<p><strong>Eine Social Media Policy gehört heute in jedes Unternehmen</strong></p>
<p>In einer Social Media Policy regeln Unternehmen wesentliche Faktoren für den Umgang mit Social Media. Mitarbeiter von Unternehmen werden damit für die Bedeutung von Aussagen sensibilisiert. Und sie erhalten in den wichtigen Punkten klare Anleitungen, wann man sich wie zu verhalten hat. Wie genau eine Social Media Policy aussehen kann, werden wir Ihnen in einem der nächsten Beiträge aufzeigen.</p>
<p><strong>Nutzer von Social media sind sehr kritisch</strong></p>
<p>Widersprüchliche Kommunikation von Unternehmen in Social Media wird meist schnell entdeckt und führt zu unangenehmen Diskussionen. Ursachen dafür können schlecht abgestimmte Aussagen verschiedener Mitarbeiter sein, aber auch Positionen, die ein Unternehmen einnimmt. Diese Dinge werden sehr kritisch hinterfragt und können sorgsam durchdachte Kampagnen nachhaltig schädigen.</p>
<p><strong>Social Media erinnert sich</strong></p>
<p>Wesentlicher Bestandteil sozialer Medien sind die Menschen, die sich dort austauschen. Die Erinnerung an schlechte Erfahrungen mit einem Unternehmen bleiben lange im Gedächtnis und werden gerne bei jeder sich bietender Gelegenheit mitgeteilt. Wir kennen das aus unserem Freundeskreis, was dort früher nur mit erzähltem Wort transportiert wurde, wird nun in Sozialen Medien dokumentiert, suchbar und damit öffentlich sichtbar. Adenauers Formel des „Was interessiert mich mein Gewäsch von gestern“ wird auf einmal zu einem großen Problem, wenn zwei Dinge zusammenfinden, die nicht zusammen gehören.</p>
<p>Aktuell macht ein bekanntes deutsches Mobilfunkunternehmen Erfahrungen in diesem Bereich. Eine strategisch gut durchdachte Kampagne im Bereich Social Media stößt auf eine Haltung des Unternehmens, die einem großen Teil der Nutzer von Sozialen Medien widerspricht. Da sind Konflikte vorprogrammiert. Früher hätte man gesagt: Schlechtes Timing, aber gibt es das heute noch? Wie wichtig ist die zeitliche Abfolge bei der großen Transparenz des Social Media Gedächtnis?</p>
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		<title>Stefan Groß-Selbeck: „Das Prinzip der &#8216;walled gardens&#8217; hat sich überlebt“</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 07:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Userzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauensbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit Stefan Groß-Selbeck, seit Januar 2009 der neue CEO der Xing AG. Der vorherige Geschäftsführer von Ebay Deutschland übernahm den Job von Gründer Lars Hinrichs, der in den Aufsichtsrat wechselte. Network Relations: Herr Groß-Selbeck, Sie sind nun ein halbes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit <strong>Stefan Groß-Selbeck</strong>, seit Januar 2009 der neue <strong>CEO der Xing AG</strong>. Der vorherige Geschäftsführer von Ebay Deutschland übernahm den Job von Gründer Lars Hinrichs, der in den Aufsichtsrat wechselte.</p>
<p><span><strong><em>Network Relations: </em></strong><strong>Herr Groß-Selbeck, Sie sind nun ein halbes Jahr bei Xing in Amt und Würden, wie schmeckt Ihnen Xing mit seinen vielen Mitgliedern und deren vielen Wünschen?<br />
<span style="font-weight: normal;"><em>Stefan Groß-Selbeck:</em> Ich denke, es waren gute erste Monate und freue mich besonders darüber, dass wir Xing in der Zeit weiterentwickelt und unser Innovationstempo deutlich beschleunigt haben. Dabei spielen die Wünsche unserer Mitglieder eine wichtige Rolle, denn von den Ideen, aber vor allem auch von den Verbesserungsvorschlägen und der Kritik unserer Nutzer lernen wir am besten, wie wir unsere Plattform weiter optimieren können. Deshalb haben wir vor kurzem das Feedback-Tool „UserVoice“ eingeführt, um die zahlreichen Wünsche und Anforderungen der Mitglieder zu bündeln und reibungslos in die Weiterentwicklung einfließen lassen zu können. Letzlich hängt unser Erfolg wesentlich davon ab, Geschäftsleuten ein immer effektiveres Netzwerken auf Xing zu ermöglichen, dass aber natürlich auch Spaß bringen soll.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Wie sind Sie zu dieser Aufgabe gekommen, haben Sie sich ganz klassisch beworben?<br />
<span style="font-weight: normal;">Lars Hinrichs und ich kennen uns schon länger und natürlich verfolge ich Xing als eines der erfolgreichsten deutschen Internet-Unternehmen seit Jahren mit großem Interesse. Ich bin selbst seit April 2006 Mitglied und kenne Xing selbstverständlich auch als Nutzer. Als ich dann gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, Lars Nachfolger zu werden, war ich spontan begeistert.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Nach der kurzen Zeit kann man als Außenstehender schon deutlich eine andere Handschrift erkennen. Wie betrachten Sie Ihre Aufgabe, wo unterscheiden Sie sich von Lars Hinrichs?<br />
<span style="font-weight: normal;">Natürlich setzt jeder seine eigenen Akzente – das ist ja völlig normal. Ich sehe meine Aufgabe darin, Xing auf Wachstumskurs zu halten. Das setzt in erster Linie voraus, dass wir unsere Plattform so weiter entwickeln, dass sie immer mehr Wert schafft für unsere Nutzer. Wir sind schon heute das Business-Netzwerk mit der höchsten Aktivität weltweit – das zeigt, dass wir da auf einem sehr guten Weg sind. Denn nur zufriedene Nutzer kommen regelmäßig zurück auf die Plattform. Deswegen war es mir wichtig, gleich in meinen ersten Monaten eine Reihe von neuen Funktionen und Features auf die Seite zu bringen.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Wie wirkt sich das im Produkt aus, bzw. was davon bemerkt der Kunde – wo setzen Sie Schwerpunkte?<br />
<span style="font-weight: normal;">Mit den neuen Features bieten wir unsere Kunden bereits auf der eigenen Startseite mehr Möglichkeiten, sich erfolgreich zu vernetzen und ins berufliche Gespräch zu bringen. So haben wir z.B. die Funktionalität „Mitglieder, die Sie kennen könnten” eingeführt, die sehr gut angenommen wird. Über „Xing Mitglieder fragen“ können Nutzer jetzt Fragen an das gesamte Netzwerk stellen und es gibt mit den „Xing News“ auch Business-Nachrichten vom Handelsblatt, der Financial Times und anderen Medien direkt auf der Plattform, die kommentiert und zum Lesen empfohlen werden können. Außerdem haben wir auch Unternehmensprofile eingeführt, die kostenlos und automatisch angezeigt werden und die ersten OpenSocial Applikationen gelauncht. Das ist aber erst der Anfang und wir wollen das Innovationstempo weiter hoch halten.</span></strong></span><br />
<span>Außerdem sind Recruiter eine wichtige Zielgruppe für unsere Mitglieder und damit auch für Xing. Unsere Plattform wird bereits heute von mehr als 40 Tausend Personalentscheidern und Headhuntern genutzt, um bestgeeignete Kandidaten für neu zu besetzende Positionen zu finden. Ein weiteres Schwerpunktthema ist und bleibt die internationale Expansion.</span></p>
<p><span><strong>In diesem Zusammenhang fällt häufig der Begriff OpenSocial, ist diese neue Offenheit für Xing unabdingbar, um am Markt bestehen zu können?<br />
<span style="font-weight: normal;">OpenSocial ist ein sehr effizienter Weg, um unsere Plattform auch durch Anwendungen von Drittanbietern weiterzuentwickeln. Das Prinzip der „walled gardens“ hat sich überlebt und diese Standardschnittstelle schafft sehr vielseitige Möglichkeiten, zusätzliche Features und Services anbieten zu können.</span></strong></span><br />
<span>Das wir mit Xing stark wachsen und erfolgreich als führendes europäisches Business Netzwerk agieren liegt allerdings nicht an einzelnen Features sondern daran, dass die Kontakte für das berufliche Fortkommen immer wichtiger werden. Das Arbeitsumfeld vieler Menschen verändert sich nicht nur wegen der Wirtschaftskrise schneller als je zuvor: Berufstätige wechseln immer häufiger den Arbeitgeber, Branche oder auch die Region. Sie müssen sich immer öfter bei neuen Zielgruppen ins Gespräch bringen und benötigen dazu ein effizientes Tool.</span></p>
<p><span>Über Xing können Geschäftsleute aber nicht nur vorhandene Kontakte pflegen, sondern auch neue Kunden hinzugewinnen, qualifizierte Mitarbeiter oder einen neuen Job finden. Dies sind nur einige Gründe warum immer mehr Berufstätige erkennen, dass persönliche Kontakte die besten Türöffner sind.</span></p>
<p><a title="Zweiter Teil des Interviews mit Stefan Groß-Selbeck" href="stefan-gross-selbeck-das-prinzip-der-walled-gardens-hat-sich-ueberlebt-2">Hier geht es weiter</a></p>
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		<title>Ein Echtheitszertifikat von Twitter</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 08:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Ebay]]></category>
		<category><![CDATA[Echtheitszertifikat]]></category>
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		<category><![CDATA[Verified Account]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit kurzem bietet Twitter so genannte Verified Accounts an. Diese Accounts stehe für die Echtheit der Person. Twitter testet diese Möglichkeit im Moment mit einigen sehr bekannten Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der Königin Rania aus Jordanien. Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen, denn in der Vergangenheit wurden immer wieder Fake-Accounts von Prominenten angelegt. Mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem bietet Twitter so genannte <a title="Verified Accounts bei Twitter" href="http://twitter.com/help/verified">Verified Accounts</a> an. Diese Accounts stehe für die Echtheit der Person. Twitter testet diese Möglichkeit im Moment mit einigen sehr bekannten Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der <a title="Twitter-Profil von Königin Rania" href="http://twitter.com/QueenRania">Königin Rania</a> aus Jordanien.</p>
<p>Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen, denn in der Vergangenheit wurden immer wieder Fake-Accounts von Prominenten angelegt. Mit dem Verified Account kann man sicher sein, dass der schreibt, der auch als Absender genannt ist.</p>
<p>Die Verified Accounts sind derzeit noch im Beta-Status und können noch nicht vom User selbst beantragt werden.</p>
<p><strong>Überprüfte Profile sind auch für Social Networks sinnvoll</strong></p>
<p>Diskussionen um die Echtheit der Accounts gab es in der Vergangenheit nicht nur bei Twitter. Auch bei Xing, wo man unter seinem Realnamen auftritt, wurde schon häufiger von Mitgliedern eine Überprüfung der Echtheit gewünscht. Dies wurde dort aber bislang abgelehnt. Anders beim Online-Auktionshaus Ebay. Dort wird schon seit langer Zeit das Post-Ident-Verfahren genutzt, um die reale Existenz der Verkäufer zu überprüfen.</p>
<p>Was halten Sie von dem neuen Verified Account bei Twitter? Und sollte es das überall geben?</p>
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