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	<title>Wirtschaftsfaktor Sprache &#187; Wachstum</title>
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		<title>LinkedIn expandiert in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 09:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[LinkedIn, das mit über 120 Millionen Mitgliedern weltweit größte Business-Netzwerk, eröffnet das erste Büro in Deutschland. Von München aus betreut LinkedIn den immer wichtiger werdenden deutschsprachigen Markt. Mittlerweile sind mehr als zwei Millionen Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf LinkedIn registriert. Die Verantwortung für die Deutschland-Aktivitäten übernimmt Kai Deininger. Als Director, LinkedIn Germany, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LinkedIn, das mit über 120 Millionen Mitgliedern weltweit größte Business-Netzwerk, eröffnet das erste Büro in Deutschland. Von München aus betreut LinkedIn den immer wichtiger werdenden deutschsprachigen Markt. Mittlerweile sind mehr als zwei Millionen Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf LinkedIn registriert.</p>
<p>Die Verantwortung für die Deutschland-Aktivitäten übernimmt Kai Deininger. Als Director, LinkedIn Germany, wird er die Bekanntheit von LinkedIn steigern sowie die Position im deutschen Markt weiter festigen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Kundenbindung, strategischen Partnerschaften mit Unternehmen sowie Marketing und Vertrieb.</p>
<p>Kai Deininger bringt durch seine Führungserfahrungen aus dem Technologie- und Recruitmentbereich perfekte Voraussetzungen für LinkedIn mit. Er war bereits als Managing Director beim Jobportal Monster und als General Manager beim Online-Markplatz MFG.com tätig. Frühere berufliche Stationen waren HP/Compaq und Wideyes, wo er für die europäische Markteinführung verantwortlich war.</p>
<p>Ariel Eckstein, Managing Director für LinkedIn EMEA, sagt: „Der Exporthandel ist einer der entscheidenden Faktoren, die Deutschland aus der Schuldenkrise gezogen haben. Mehr als 71 Prozent der deutschen Firmen verkaufen Güter oder Dienstleistungen ins Ausland. LinkedIn bietet mit seinen 120 Millionen Mitgliedern weltweit, davon mehr als 26 Millionen aus Europa und Zukunftsländern wie Brasilien und Indien, eine großartige Möglichkeit für deutsche Mitarbeiter, innerhalb des internationalen Netzwerks Kontakte zu festigen und neu aufzubauen.“</p>
<p>LinkedIn ermöglicht es seinen Mitgliedern, sich eine eigene Online-Identität zu schaffen, sich mit ihren vertrauten Kontakten zu vernetzen, neue Ansprechpartner zu finden, Diskussionen und Unternehmensgruppen beizutreten, Unternehmensinformationen zu suchen sowie aktuelle News zu verfolgen und mit ihrem Netzwerk zu teilen – und das alles kostenfrei.</p>
<p>Als erfolgreichster Wirtschaftsstandort in Europa und zweitgrößte Handelsmacht der Welt, ist Deutschland ein wichtiger Markt für LinkedIn. „Die Eröffnung unseres ersten Büros und der Aufbau eines eigenständigen Teams ist der erste große Schritt, um unsere Präsenz in Deutschland weiter auszubauen. Kai Deiningers Branchenkenntnisse im Recruitment- und Onlineservicebereich sowie sein umfassendes Wissen über den deutschen Markt werden uns dabei unterstützen, unser Wachstum weiter zu steigern“, ergänzt Ariel Eckstein.</p>
<p>Seit der Einführung der deutschsprachigen Version 2009 ist LinkedIn immer weiter gewachsen. Unter den deutschen Mitgliedern sind mehr als 80 Prozent Manager oder in höheren Führungspositionen, sie kommen vor allem aus den Bereichen Dienstleistung, Technologie und Produktion.</p>
<p>Eine vor kurzem veröffentlichte Umfrage hat ergeben, dass 40 Prozent der deutschen Arbeitgeber enorme Schwierigkeiten haben, ihre offenen Stellen zu besetzen.[1] Die Unternehmen haben damit größere Probleme bei der Personalsuche als ihre Konkurrenten in den anderen EU5-Staaten (Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien). Berufs- und Karriereseiten werden zudem seltener von deutschen Internetnutzern aufgerufen als von Nutzern der anderen europäischen Länder.[2]</p>
<p>LinkedIn bietet Personalentscheidern Zugang zu Mitarbeitern, die gerade aktiv auf Jobsuche sind, sowie potentiellen Bewerbern, die gerade nicht suchen. Unternehmen können so die geeigneten Mitarbeiter schneller und günstiger finden als durch klassische Personalbeschaffungsmaßnahmen.</p>
<p>Die Büroeröffnung in Deutschland ist Teil der Europaexpansion von LinkedIn. In Frankreich hat das Business-Netzwerk bereits im März ein Büro in Paris eröffnet, im Mai folgte ein Büro in Stockholm, um den skandinavischen Markt abzudecken. Mit London, Dublin und Amsterdam hat LinkedIn nun insgesamt sechs Büros in Europa.</p>
<p>Quelle: <a title="LinkedIn expandiert in Deutschland" href="http://de.press.linkedin.com/866/linkedin-expandiert-deutschland">LinkedIn</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ARD/ZDF-Onlinestudie 2011: Fernsehinhalte im Internet in Deutschland immer beliebter</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 15:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Menschen in Deutschland schauen sich Fernsehinhalte im Internet an. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 zur aktuellen Internetentwicklung in Deutschland. 73,3 Prozent der Bevölkerung (2010: 69,4%) sind mittlerweile online. Damit stieg die Zahl der Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland binnen eines Jahres von 49,0 Millionen auf 51,7 Millionen. Besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen in Deutschland schauen sich Fernsehinhalte im Internet an. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 zur aktuellen Internetentwicklung in Deutschland.</p>
<p>73,3 Prozent der Bevölkerung (2010: 69,4%) sind mittlerweile online. Damit stieg die Zahl der Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland binnen eines Jahres von 49,0 Millionen auf 51,7 Millionen. Besonders nachgefragt werden Bewegtbilder im weltweiten Netz, die 68 Prozent (2010: 65 Prozent) aller Onliner abrufen. Dabei schauen sich 29 Prozent (2010: 23 Prozent) TV-Sendungen zeitversetzt an. Der Anteil derer, die live im Netz fernsehen, liegt bei 21 Prozent (2010: 15 Prozent). Dies sind rund 19 Millionen Menschen, die zumindest gelegentlich Fernsehinhalte im Internet sehen &#8211; vier Millionen mehr als 2010. Dabei ist die Zunahme bei den 14- bis 29-Jährigen überdurchschnittlich hoch.</p>
<p>Markus Schächter, ZDF-Intendant und Vorsitzender der ARD/ZDF-Medienkommission: “Das Netz braucht professionelle TV-Inhalte und diese werden dort immer stärker abgerufen. Mit unseren Angeboten in der ZDFMediathek erreichen wir außerdem ein jüngeres Publikum als mit der normalen Ausstrahlung. Die Ergebnisse stützen unsere Prognose: Das Netz schafft das Fernsehen nicht ab, sondern es wird zu einem wichtigen Ergänzungsmedium für die TV-Sender.“</p>
<p>Der Intendant des Hessischen Rundfunks und stellvertretende Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission Dr. Helmut Reitze verweist auf die enge Anbindung des ARD-Internetangebots an die Hörfunk- und Fernsehprogramme der ARD: “Die Menschen sehen, hören und lesen heute, was, wann und wo sie es wollen. Schon heute machen die Nutzungsdaten deutlich, dass unsere starken TV- und Radiomarken sich auf den neuen Abrufplattformen nicht nur behaupten, sondern besonders gefragt sind. Mit unseren Mediatheken und der Fülle an Zusatzinformationen zu unseren Fernseh- und Radiosendungen bieten wir genau das, was unser Publikum von uns erwartet: Unsere hochwertigen Inhalte unentgeltlich, zeit- und plattformunabhängig bereitzustellen.“</p>
<h3>Fast die Hälfte aller Internetnutzer hat ein Profil in einem Sozialen Netzwerk</h3>
<p>Auch die Nutzung sozialer Netzwerke wird immer beliebter: Bereits 43 Prozent der deutschen Internetnutzer haben ein eigenes Profil in einer Social Community angelegt (2010: 39 Prozent), wobei sich jeder Dritte von ihnen (31 Prozent) über Fernsehinhalte in seinem Netzwerk austauscht. Deutlich angestiegen ist auch die mobile Nutzung: Statt 13 Prozent (2010) gehen aktuell 20 Prozent der Onliner unterwegs ins Netz. 17 Prozent der deutschen Onliner nutzen Apps auf Smartphones oder Tablet-PCs. Dabei sind neben Kommunikations-Apps und Apps zu Service- und Verkehrsthemen die im Netz bereitgestellten Apps der Fernseh-, Radio- und Printanbieter besonders gefragt.</p>
<p>Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2011, für die im März und April bundesweit 1800 Erwachsene in Deutschland befragt wurden, sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift “Media Perspektiven” (MP 7/8 2011) dokumentiert. Die Artikel sind unter <a title="ARD/ZDF-Onlinestudie 2011" href="www.ard-zdf-onlinestudie.de">www.ard-zdf-onlinestudie.de</a> abrufbar.</p>
<p>Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie</p>
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		<title>14 Tage Google+</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 10:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit 14 Tage wird das Angebot des Facebook-Konkurrenten Google+ ausgerollt. Bereits nach 12 Tagen war die 10 Millionen-Mitglieder-Grenze überschritten. Als nächstes hat das Netzwerk Markenseiten angekündigt, die eine ähnliche Funktionalität, wie die Unternehmensseiten, bzw. Fanpages bei Facebook haben dürften. Betrachten wir das Netzwerk mal genauer. Als Nutzer hat man die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 14 Tage wird das Angebot des Facebook-Konkurrenten Google+ ausgerollt. Bereits nach 12 Tagen war die 10 Millionen-Mitglieder-Grenze überschritten. Als nächstes hat das Netzwerk Markenseiten angekündigt, die eine ähnliche Funktionalität, wie die Unternehmensseiten, bzw. Fanpages bei Facebook haben dürften.</p>
<p>Betrachten wir das Netzwerk mal genauer. Als Nutzer hat man die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen. Sie finden mein Profil beispielsweise <a title="Roland Panter bei Google+" href="http://profiles.google.com/kommunikationsexperte">hier</a>. In diesem Profil können nun diverse Information zu einem selbst hinterlegt werden (Siehe auch Screenshot).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das alles ähnelt sehr stark dem Branchenprimus Facebook. Natürlich auch was die Darstellung der eingebrachten Informationen angeht. Neu ist die Einteilung der Kontakte in Circles, die es erlauben Informationen selektiv nur an spezielle &#8220;Kreise&#8221; zu versenden.</p>
<p>Anders als bei Facebook müssen die in den Kreisen befindlichen Personen die Empfangsbereitschaft jedoch nicht bestätigen. So kann es schnell passieren, dass man seine Informationen ins digitale Nirvana versendet, denn der gedachte Empfängerkreis sieht Ihren Beitrag nicht in der Timeline, wenn er sie nicht ebenfalls in einen entsprechende Circle sortiert hat.</p>
<p>Dies ähnelt etwas dem Verhalten auf Twitter, wo auch das eigene Abonnement (Followen) darüber entscheidet, ob man eine Information in seiner Timeline sieht. Dies Prinzip der Circles macht auf mich im Moment noch einen sehr unausgewogenen Eindruck, da Sende- und Empfangsmodalitäten einfach nicht klar sind und unwahrscheinlich viel Informationen nicht beim gedachten Empfänger ankommen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-866" title="Screenshot: Das Google+ Profil von Roland Panter" src="http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/wp-content/uploads/2011/07/Bild-1-300x239.png" alt="Screenshot: Das Google+ Profil von Roland Panter" width="300" height="239" /></p>
<h3></h3>
<h3>Steht Google+ nur für Redundanz?</h3>
<p>Der Versuch von Google mit dem Plus-Netzwerk einen großen Wurf zu landen ist in meiner Bewertung nicht gelungen. Bislang erhalte ich dort ausschließlich redundante Informationen. Also Informationen, die ich bereits auf anderen Kanälen erhalte. Insgesamt schuldet das Netzwerk einen höheren Nutzen, denn es kann im Prinzip nichts, was andere nicht auch bereits können. Es aggregiert einige sinnvolle Funktionen und bietet mit den Circles eine schlüssige Innovation, die jedoch nicht vollkommen zu Ende gedacht wurde. Hier muss noch viel an der Methodik gearbeitet werden. Insgesamt wirkt das Angebot von Google+ auf mich zu verkopft, zu steril und hat den Beigeschmack einer Copycat – der Kopie des Originals.</p>
<p>Ohne höheren Nutzen schuldet es zudem die Existenzberechtigung, denn ein weiterer Zeitfresser ohne Perspektive auf Return of Invest wird sich im Markt nicht behaupten können. Sollte da also keine wirkliche Innovation mehr kommen, sehe ich schwarz. Die halbgare Innovation der Circles und eine Gruppenvideochat-Funktion sind es auf jeden Fall noch nicht. Wir dürfen also gespannt bleiben.</p>
<h3>Was bedeutet Google+ für das Internet?</h3>
<p>Die Bedeutung von Google+ ist zunächst nicht so offensichtlich. Zuerst einmal ist Google ein mächtige Player, der versucht ins lukrative Geschäft der sozialen Netze vorzudringen. Das Unternehmen dominiert bereits die Websuche und hat erkannt, das der Faktor Social Search (<a title="http://en.wikipedia.org/wiki/Social_search" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Social_search">Begriffsdefinition</a>) an Bedeutung gewinnt. Nur war dem Unternehmen bislang der Zugang zu diesen beziehungsbasierten Suchtreffern verwährt, da es nicht über eine eigene Datenbasis beziehungsorientierter, sozialer Informationsweitergabe verfügt. Hier ist Facebook weit vorn und macht das Geschäft. Schließlich ist Facebook DAS Netz im Netz, mit inzwischen über 750 Millionen Mitgliedern. Logisch, das Google da auch mitmischen will und dazu eben ein eigenes Netz im Netz begründet: Google+.</p>
<p>Der Weg zum Erfolg geht sogar soweit, dass das Unternehmen für Google+ die eigene Suche manipuliert. Googelt man beispielsweise als Google+-Nutzer nach sich selbst, zeigt Google zuerst den Treffer im Google+-Netzwerk an. Dies, obwohl das Profil dort ja noch gar keine Relevanz besitzen kann. Die Google-Suche hat aber den häufig kommunizierten Anspruch eine relevanzorientierte Sortierung anzubieten. Hier wird Google aus meiner Sicht unglaubwürdig und läuft sogar Gefahr sein Brot und Butter-Produkt zu gefährden.</p>
<p>Eine weitere Gefahr ist die zunehmende Monopolisierung der Suche. Als deutlicher Marktführer bei der Suche besitzt Google bereits ein quasi-Monopol. Gelänge es nun dieses Monopol auch im Bereich Social Search zu erlangen würde das Unternehmen die Möglichkeit erhalten massiv in die Meinungsbildung einzugreifen. Eine Gefahr für die Freiheit, wenn auch sehr weit weg im Moment. So könnte Google zum Beispiel diesen Artikel nicht in der Suche listen, weil er nicht der eigenen Erwartungshaltung entspricht und aus Unternehmenssicht vielleicht sogar schädlich ist. Könnte.</p>
<p>Neben diesem Szenario kann ein Erfolg von Google+ auch die Funktion eines Netzes im Netz schädigen. Ein solches Netz macht Sinn, wenn möglichst viele Personen sich im selben Netz bewegen. Das hat facebook bereits ganz gut geschafft und damit auch eine nicht ganz ungefährliche &#8220;Privatisierung&#8221; des globalen Informationsflusses umgesetzt. Ein weiteres Netz im Netz würde diese Idee und damit den Nutzen jedoch stören. Allein aus diesem Grunde gehe ich langfristig nicht davon aus, das 2 starke Wettbewerber im Markt eine Koexistenz haben werden.</p>
<p>Es wird immer nur einen Mega-Player geben, der tatsächlich Relevanz besitzt. Ich persönlich glaube nicht, dass Google+ dieser Megaplayer werden wird, bin aber sehr neugierig auf die weiteren Entwicklungen. Schließlich hat Google ja noch die Chance tatsächlich den höheren Nutzen zu liefern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Revolution frisst ihre Kinder</title>
		<link>http://www.wirtschaftsfaktor-sprache.de/die-revolution-frisst-ihre-kinder/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 11:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die allgemeinverfügbare Form des Internets kann man wohl als eine Revolution bewerten. Gleiches gilt für die Weiterentwicklung in Richtung Web 2.0, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch, wenn manche Marketingexperten gerne bereits von Web 3, 4, oder x sprechen. Tatsächlich sind die Möglichkeiten einer echtzeit-, und dialogorientierten Kommunikation noch lange nicht ausgereizt. Wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die allgemeinverfügbare Form des Internets kann man wohl als eine Revolution bewerten. Gleiches gilt für die Weiterentwicklung in Richtung Web 2.0, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch, wenn manche Marketingexperten gerne bereits von Web 3, 4, oder x sprechen. Tatsächlich sind die Möglichkeiten einer echtzeit-, und dialogorientierten Kommunikation noch lange nicht ausgereizt. Wissen und Fähigkeiten sind derzeit in Unternehmen so unterschiedlich ausgeprägt, dass man im besten Fall von einer Strömung sprechen kann. Einigkeit herrscht bei der Frage, dass es wohl nicht schlecht wäre, würde man sich als Unternehmen in diesem Social Media engagieren. Bloß wie?</p>
<p><strong>Social Media befindet sich in einer Phase der Professionalisierung<br />
</strong>Sucht man die Ursprünge von Social Media, drängen sich verschiedene Gruppen auf. Am aufdringlichsten sicher die Gruppe der Blogger, die bereits sehr früh die Interaktion und Vernetzung von Inhalten entdeckten und nachhaltig lebten. Die Reputation eines Bloggers ist nach wie vor ein wertvoller Bewertungsfaktor für die individuellen Fähigkeiten im Bereich der Meinungsbildung in digitalen Medien.</p>
<p>Eine andere Gruppe ist die der Forenbetreiber, die man als Vorgänger der Sozialen Netzwerke betrachten könnte. Auf Meinungsebene wurde bereits um die Jahrtausendwende diskutiert und Wissen geteilt. Nach meiner Betrachtung ist auch hier das „Fan“-tum begründet, denn viele Foren dienten tatsächlich dem Zusammenführen von Fans, beispielsweise im Sportbereich.</p>
<p>Mit den Sozialen Netzwerken drangen ab 2003/2004 weitere wichtige Spieler in den Bereich der sozialen Medien, die auch heute noch große Relevanz besitzen. Hier treffen sich viele Menschen und ein Austausch auf Augenhöhe ist schnell und unkompliziert möglich.</p>
<p>Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Gruppe der Spiele-Communities, die über Offline-Events (lan-Partys) zu starken Online-Communities heranwuchsen. Ebenso, wie die vielen Bewertungsplattformen, die sich beispielsweise bei der Bewertung von Urlaubshotels etabliert haben.</p>
<p>All diesen Angeboten gemein ist: Wo sich viele Menschen treffen und austauschen ist auch der Gedanke des Marketings nicht weit. Viele Dinge, die bislang im verborgenen passierten, sind auf einmal transparent(er). Meinungsbilder werden zum Beispiel besser sicht-, dokumentier- und auswertbar &#8211; ein Geschenk für jedes Unternehmen. Und mit der zunehmenden professionellen Nutzung dieser ursprünglich eher auf privater Initiative basierenden Angebote wird auch das inhaltliche Geschehen immer professioneller. Das Bewusstsein für die Öffentlichkeit dieser Medien steigt. Damit verbunden nehmen Sorgfalt und bewusste Manipulationen zu (ohne das pauschal schlecht bewerten zu wollen!). Die Medien werden professionell genutzt.</p>
<p><strong>Viele Angebote haben ihren Zenit bereits erreicht</strong></p>
<p>Die rasanten Entwicklungen haben auch einen Preis. Innovationszyklen werden immer kürzer, sowohl bei der Entwicklung neuer Features, als auch bei der Nutzungsdauer eines Mediums. Mit der Folge, dass viele der Sozialen Netzwerke ihren Zenit bereits erreicht haben dürften &#8211; auch, wenn sicher noch ein weiteres Wachstum bei den Mitgliedszahlen in den nächsten Jahren zu erwarten ist.</p>
<p>Wer sich allein auf die Kennzahl der Mitglieder stützt, wird diese Bewertung nicht bestätigen. Nimmt man jedoch weitere Faktoren zu Rate, merkt man schnell, dass im Rahmen der Professionalisierung von Angeboten und Nutzung einige Anbieter auf der Strecke bleiben werden, obwohl diese über Millionen an Mitgliedern verfügen. Beispielsweise ist ein schleichender Verlust an Aktivität innerhalb von Plattformen zu bemerken. Hier sind die deutlichsten Einbrüche bei der VZ-Gruppe (StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ) zu sehen, auch, wenn aktuell der Aktivitäts-Einbruch etwas aufgefangen werden konnte (<a title="IVW-Klickzahlen im Oktober: VZ-Netzwerke stoppen den Verfall" href="http://kress.de/alle/detail/beitrag/107172-ivw-klickzahlen-im-oktober-vz-netzwerke-stoppen-den-verfall.html">Auswertung der IVW-Zahlen | Kress Report</a>). Ähnliche Verluste bemerken auch andere Anbieter, wie man bei Kress lesen kann.</p>
<p>Von diesen Veränderungen bleibt auch das deutsche Business-Netzwerk Xing nicht verschont. Die Nutzerzahlen steigen zwar weiter, jedoch nimmt die Aktivität innerhalb der Gruppenebene der Plattform merklich ab. Wo einst, bei weniger Nutzern, intensiv diskutiert wurde herrscht heute regelrechtes Schweigen. Diese sinkende Aktivität dürfte bald an das (Soziale) Kapital gehen, denn gerade die Wissensebene macht Netzwerke wie Xing wertvoll. Passiert hier nichts mehr, wird der einstige Musterschüler aus Hamburg langfristig zu einem besseren Telefonbuch mit selbstaktualisierenden Daten werden.</p>
<p>Sowohl Xing als auch StudiVZ wird übrigens von der Gründerszene vorhergesagt im Jahr 2015 nicht mehr zu existieren (<a title="Gründerszene: Fünf deutsche Internet-Unternehmen, die es 2015 nicht mehr geben wird…?" href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/funf-deutsche-internet-unternehmen-die-es-2015-nicht-mehr-geben-wird…">Zum Artikel</a>). Ursachen: Mangelnde Innovationsfähigkeit und internationale Konkurrenz.</p>
<p><strong>Unternehmen entdecken Social Media für sich<br />
</strong>Trotz der steten Veränderung entdecken mehr und mehr Unternehmen das Thema Social Media Kommunikation für sich. Allerdings oft mit falschen Rezepten, wie Sachar Kriwoj in seinem Blog bemerkt (<a title="Don’t Call It Social Media" href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1666">Zum Artikel</a>). Natürlich gibt es keine reine Lehre, wie Social Media genutzt zu werden hat. Aber es gibt viele Ideen, die meist auf großer Offenheit und Transparenz beruhen. Dies häufig eng verbunden mit dem Wunsch nach Demokratisierung, einem Mitbringsel der alten Bloggerszene. Jedoch passt dieser Wunsch häufig nicht so gut mit den gewachsenen, starren Hierarchien und Absicherungswünschen von Konzernen zusammen, die zudem auch noch aus gutem Grunde für sich beanspruchen als Unternehmen weiterhin autonom zu handeln.</p>
<p>Hier ist es sicher spannend, in welcher Geschwindigkeit sich Unternehmen der neuen Transparenz öffnen können und ebenfalls sehr spannend, in welcher Zeit die Gesetzgeber (Mehrzahl, weil globales Thema) entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen schaffen. Es bleibt spannend. Lassen Sie sich nicht fressen.</p>
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		<title>ARD/ZDF-Onlinestudie 2010: Fast 50 Millionen Deutsche sind online</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Frühjahr 2010 nutzten 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren wenigstens gelegentlich das Internet, dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 69,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit 5,5 Millionen Nutzer neu hinzugekommen. Die Steigerung ist sowohl auf den Zuwachs in älteren Bevölkerungsgruppen als auch auf die erstmalige Berücksichtigung der nicht-deutschen Bevölkerung in Deutschland zurückzuführen. 76 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2010 nutzten 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren wenigstens gelegentlich das Internet, dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 69,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit 5,5 Millionen Nutzer neu hinzugekommen. Die Steigerung ist sowohl auf den Zuwachs in älteren Bevölkerungsgruppen als auch auf die erstmalige Berücksichtigung der nicht-deutschen Bevölkerung in Deutschland zurückzuführen.</p>
<p>76 Prozent der deutschen Onliner sind täglich im Netz. Damit ist die Reichweite des Internets inzwischen fast vergleichbar mit der des Fernsehens: Das Internet zählt für die meisten Onliner zum Alltag und wird gewohnheitsmäßig (fast) täglich eingeschaltet. Die häufigere Nutzung des Internets geht nicht zu Lasten des Fernsehkonsums. Im Gegenteil, die Bewegtbildnutzung im Internet steigt weiter an und zwar parallel zum &#8220;üblichen&#8221; Fernsehen.</p>
<p>Communitys sowie Video- und Fernsehinhalte im Netz werden immer beliebter, wobei das Anschauen von Onlinevideos für die meisten Nutzer weitaus wichtiger ist als viele Web-2.0-Aktivitäten. 65 Prozent schauen Videos im Netz, 40 Prozent nutzen Communitys. Die Bewegtbildnutzung erfolgt hauptsächlich über Videoportale und über die Mediatheken der Fernsehsender, die inzwischen 24 Prozent der Onliner, das sind rund zwölf Millionen Menschen, mehr oder weniger regelmäßig aufrufen.</p>
<p>ZDF-Intendant Markus Schächter kommentierte die Studie als Vorsitzender der ARD/ZDF-Medienkommission: „Das ZDF hat früh erkannt, dass die nonlineare Nutzung von TV-Inhalten großes Potential hat. Mit der ZDFmediathek haben wir Pionierarbeit im Netz geleistet. Wir definieren bis heute die Standards im Bereich der kostenfreien Abruf-Plattformen. Die Nachfrage steigt kontinuierlich an. Über die Mediathek erhöht sich schon jetzt die Reichweite unserer Sendungen im Schnitt um ein bis drei Prozent. Der Trend ist eindeutig: Das Bewegtbild ist ein tragender Pfeiler für die Internetnutzung der Zukunft.&#8221;</p>
<p>Der stellvertretende Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission und Intendant des Hessischen Rundfunks, Dr. Helmut Reitze: „Der Abruf von Audios und Videos sowie die Beteiligung an Onlinecommunitys ist für große Teile der Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit geworden. Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 zeigt, dass es keinen Verdrängungswettbewerb zwischen Fernsehen und Hörfunk einerseits und Internet andererseits gibt. Die Grenzen zwischen TV, Radio und Internet sind fließend und zwar sowohl für die Anbieter als auch für die Nutzer. Mit unseren hochwertigen Inhalten, die wir frei und unentgeltlich im Netz bereitstellen, kommen wir den Erwartungen der Nutzer entgegen, die jederzeit und überall auf diese zugreifen wollen. Wie wichtig dies für unser Publikum ist, belegen unsere Abrufstatistiken sehr deutlich&#8221;.</p>
<p>Die Zuwachszahlen für Web-2.0-Anwendungen fallen geringer aus als in den Vorjahren. Auch sinkt das Interesse an aktiver Teilhabe an Blogs, Twitter und Co. vor allem bei der jüngeren und mittleren Generation. Das &#8220;Mitmach-Netz&#8221; bleibt so weiterhin beschränkt auf eine kleine Gruppe von Aktiven, die publizieren und kommunizieren, was von vielen abgerufen wird.</p>
<p>Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift &#8220;Media Perspektiven&#8221; (MP 7-8/2010) dokumentiert und die Artikel unter <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank">www.ard-zdf-onlinestudie.de</a> abrufbar.</p>
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		<title>XING weiter auf Wachstumskurs</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 13:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg, 11. August 2010 – Die XING AG befindet sich mit Abschluss des ersten Halbjahres 2010 weiter auf Wachstumskurs. Der Gesamtumsatz der XING AG stieg in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 25,86 Mio. € (1. Hj. 2009: 21,54 Mio. €). Das Kerngeschäft mit zahlenden Premium-Mitgliedern trug dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg, 11. August 2010 – Die XING AG befindet sich mit Abschluss des ersten Halbjahres 2010 weiter auf Wachstumskurs. Der Gesamtumsatz der XING AG stieg in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 25,86 Mio. € (1. Hj. 2009: 21,54 Mio. €). Das Kerngeschäft mit zahlenden Premium-Mitgliedern trug dazu mit einem Umsatzwachstum von 18 Prozent auf 20,59 Mio. € bei. Die Umsatzerlöse im Bereich E-Recruiting stiegen im Berichtszeitraum um 34 Prozent auf 2,99 Mio. € (gegenüber 2,23 Mio. € im Vorjahr). Der Umsatz im Advertising konnte sogar um 50 Prozent auf 1,65 Mio. € (1,10 Mio. €) gesteigert werden.</p>
<p>Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender der XING AG: „Wir können ein sehr erfreuliches Halbjahresergebnis vorlegen. Das zweite Quartal dieses Jahres war operativ das beste in der Unternehmensgeschichte. Unsere Strategie der Erschließung neuer Erlösquellen für die XING AG geht auf. Das beschleunigte Wachstum in den neuen Ertragssäulen E-Recruiting und Advertising hat wesentlich zum Ergebnis beigetragen. Darüber hinaus stand das erste Halbjahr 2010 ganz im Zeichen einer noch konsequenteren Ausrichtung am Kunden und der Weiterentwicklung der bestehenden Kernfunktionalitäten. Im Zuge dessen haben wir neben der Premium-Mitgliedschaft vor allem auch die Basis-Mitgliedschaft aufgewertet, wodurch wir im zweiten Quartal das höchste Mitgliederwachstum der vergangenen 15 Monate erreicht haben.“ So konnte die XING AG im zweiten Quartal 460.000 neue Mitglieder hinzugewinnen.</p>
<p>Weltweit wuchs die Zahl der Mitglieder im Berichtszeitraum um 880.000 auf 9,63 Mio. Mitglieder. Im deutschsprachigen Heimatmarkt hat XING nunmehr 4,07 Mio. Mitglieder (+20 Prozent), während sich das Wachstum in den internationalen Kernmärkten Türkei und Spanien erneut beschleunigte: So stieg die Zahl der Mitglieder in der Türkei um 64 Prozent auf 908.000, in Spanien wuchs die Mitgliederbasis per Ende Juni um 40 Prozent auf 1,42 Mio. Die Zahl der beitragszahlenden Premium-Kunden konnte im ersten Halbjahr um 31.000 auf insgesamt 718.000 weltweit gesteigert werden.</p>
<p>Das operative Halbjahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 20 Prozent auf 7,04 Mio. € proportional zum Umsatz gestiegen. Mit 3,74 Mio. € im zweiten Quartal 2010 hat die XING AG das höchste operative Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt. Die EBITDA-Marge lag im ersten Halbjahr 2010 mit 27% auf Vorjahresniveau, im Quartalsvergleich stieg sie um fünf Prozentpunkte gegenüber dem zweiten Quartal 2009 auf 28%. Der Gewinn konnte in den ersten sechs Monaten von 2,18 Mio. € im Vorjahreszeitraum auf 2,60 Mio. € gesteigert werden. Der Free Cashflow stieg im gleichen Zeitraum auf 11,07 Mio. (2009: -7,04 Mio. €).</p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung der Xing AG vom 11.8.2010</em></p>
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		<title>Ein paar Zahlen zu Facebook</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 10:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebook hat die 400.000.000-Marke geknackt – 400 Millionen aktive User. Wahnsinn. Das zeigt das gigantische Potenzial dieses Netzwerks und zugleich gibt es einen Hinweis auf die zukünftige Bedeutung Sozialen Netzwerkens. Weitere interessante Zahlen zu Facebook: Mitglieder: 400.000.000 Davon loggen sich 50% jeden Tag einmal ein. 35.000.000 User verändern ihre Statusmeldung jeden Tag Insgesamt werden täglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook hat die 400.000.000-Marke geknackt – 400 Millionen aktive User. Wahnsinn. Das zeigt das gigantische Potenzial dieses Netzwerks und zugleich gibt es einen Hinweis auf die zukünftige Bedeutung Sozialen Netzwerkens.</p>
<p><strong>Weitere interessante Zahlen zu Facebook:</strong></p>
<p>Mitglieder: 400.000.000<br />
Davon loggen sich 50% jeden Tag einmal ein.<br />
35.000.000 User verändern ihre Statusmeldung jeden Tag<br />
Insgesamt werden täglich über 60.000.000 Statusmeldungen pro Tag veröffentlicht</p>
<p>Der durchschnittliche User hat 130 Friends/Freunde im Netzwerk<br />
Er sendet ungefähr 8 Freundschaftsanfragen jeden Monat<br />
Zudem verbringt er täglich beachtliche 55 Minuten bei Facebook</p>
<p>Facebook ist inzwischen in 70 Sprachen verfügbar<br />
70% aller Facebook-Mitglieder sind außerhalb der USA</p>
<p>Mehr Informationen: <a title="Facebook Statistiken" href="http://www.facebook.com/press/info.php?statistics">Facebook-Statistiken</a></p>
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		<title>Schönes neues Facebook</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebooks Wachstum ist ungebrochen, seit kurzem gibt eine neue Benutzeroberfläche. Dies war Anlass für Philipp Kemper (Twitter: @wattnditte) einen genaueren Blick auf Facebook zu werfen. Schönes neues Facebook Zur digitalen Morgentoilette meldete ich mich heute morgen bei Facebook an. Und was sehe ich da? Alles schön, alles neu: Eine überarbeitete Navigation &#8211; praktisch. Eine neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Philipp Kemper" src="http://www.network-relations.de/wp-content/uploads/2010/02/kemper.jpg" alt="Philipp Kemper" width="139" height="129" /></p>
<p><em>Facebooks Wachstum ist ungebrochen, seit kurzem gibt eine neue Benutzeroberfläche. Dies war Anlass für </em><a href="http://de.linkedin.com/in/philippkemper" target="_blank"><em>Philipp Kemper</em></a><em> (Twitter: </em><a href="http://twitter.com/wattnditte" target="_blank"><em>@wattnditte</em></a><em>) einen genaueren Blick auf Facebook zu werfen.</em></p>
<p><strong>Schönes neues Facebook<br />
</strong>Zur digitalen Morgentoilette meldete ich mich heute morgen bei Facebook an. Und was sehe ich da? Alles schön, alles neu: Eine überarbeitete Navigation &#8211; praktisch. Eine neue Spieleseite: übersichtlich. Eine klare Unterscheidung zwischen Nachrichten von Menschen und Spam von Spielen: endlich.</p>
<p><a href="http://www.network-relations.de/wp-content/uploads/2010/02/01_home.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-687" title="Facebook: Neue Homepage" src="http://www.network-relations.de/wp-content/uploads/2010/02/01_home-300x181.png" alt="" width="300" height="181" /></a></p>
<p>Um im Web 2.0 nicht hinten runterzufallen nehme ich mir ein paar Minuten, um die Änderungen und den digitalen Tag mit einem gehaltvollen Status-Update zu kommentieren. Kurz darauf erreicht mich eine Flut von neidvollen Kommentaren. In diesem Moment wird mir klar, dass ich Facebook-VIP bin. Ich gehöre zu den privilegierten 20%, die das neue Design zuerst zu sehen bekommen. Keiner meiner Freunde hat das neue Design. Status-Neider stellen eilig ihr Profil auf Englisch um aber auch das bringt nichts. Gnädig poste ich einen Screenshot. Auf der folgenden Kommentarwelle surfe ich in den digitalen Sonnenaufgang der Netzwerkelite.</p>
<p><strong>Aus Hannover wird Paris<br />
</strong>Anlass genug, mal einen genaueren Blick auf Facebook, den Big Mac unter den Social Networks zu werfen. Auf der Burda-Digitalkonferenz verkündete Facebook-Gründer Zuckerberg Anfang 2009 stolze Zahlen: Innerhalb eines Jahres ist Facebook in Deutschland von 500.000 auf 2 Millionen Mitglieder gewachsen. Quasi so, als wenn Hannover innerhalb eines Jahres zum Paris in Niedersachsen wächst. Das Wachstum verläuft auch nicht gradlinig, ganz im Gegenteil, es beschleunigt sich zunehmend.</p>
<p><em>Anm. des Autors, 12.2.2010: Wie Facebook gestern <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/02/11/facebook-eroeffnet-niederlassung-in-deutschland.aspx" target="_blank">bekannt gab</a></em><em>, wuchs Facebook in Deutschland innerhalb des vergangenen Jahres von 2 Millionen auf 7.5 Millionen &#8211; aus Paris wird London.</em></p>
<p><strong>Bald jede(r) Zweite<br />
</strong>Auch weltweit hat Facebook die Nase ganz weit vorn. Sheryl Sandberg gab auf dem World Economic Forum in Davos bekannt, dass Facebook nun auf <a href="http://www.techcrunch.com/2010/02/01/facebook-coo-sheryl-sandberg-world-economic-forum-davos/">400 Millionen Mitglieder</a> angewachsen sei. Von denen melden sich täglich 175 Millionen an. Mitte 2010 sei der nächste Meilenstein erreicht: Dann werden sich innerhalb eines Monats 500 Millionen Nutzer bei Facebook anmelden. Das ist immerhin jeder zweite internetbefähigte Erdenbürger. Das sind eindrucksvolle Zahlen.</p>
<p><strong>Social Networks – das neue „Internet“?<br />
</strong>Facebooks Reichweite ist extrem. Selbst Internetgigant Google gerät da zunehmend unter Druck: Zum Jahreswechsel wurde bekannt, dass Facebook erstmalig mehr Besucher als Google verzeichnen konnte. Das schlägt sich auch deutlich in den Online-Anzeigen Budgets wieder, der Anteil der Social Networks hat sich in einem Jahr <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/social-networking-and-blog-sites-capture-more-internet-time-and-advertisinga/" target="_blank">verdoppelt</a>. In Australien ist es bereits eine Tatsache: Social Networks haben den Suchmaschinen <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/google_facebook_social_networking_search.php" target="_blank">den Rang abgelaufen</a>. Kann man da eigentlich noch von einem Internet sprechen? Wohl eher ein Konglomerat von Intranets, zu denen ich mich jeweils beim Betreiber anmelden muss.</p>
<p><strong>Warum Facebook?<br />
</strong>Es stellt sich die Frage, was Facebook zu diesem Wachstum verhilft. Aus Benutzersicht: Facebook macht dem Ottonormalsurfer den digitalen Alltag leichter. Email, Chat, Diskussionsforen.Veröffentlichen von News, Fotos, Videos. Spiele. Gruppenkalender und Adressbuch. Facebook macht das alles einfach. Kein Handbuch, kein Support-Hotline. Das meiste erklärt sich selbst, der Rest wird von anderen erklärt. Was braucht man mehr? Nichts. Naja, vielleicht noch ein &#8220;Facbook für Business&#8221;, um Berufliches und Privates zu trennen. In Deutschland vielleicht auch zwei.</p>
<p><strong>PAI: Abschaffung der Privatsphäre<br />
</strong>Bei aller Benutzbarkeit hat es Facebook seinen Nutzern nicht leicht gemacht. Mehrfache Änderungen des Newsfeeds auf der Homepage verärgerten viele, der Ärger verflog aber schnell. Erstaunlicher: Die Änderung der Datenschutzbestimmungen ging im gemeinschaftlichen Sozial-Taumel unter. Erstaunlich, da sie zur Abschaffung der Privatsphäre auf Facebook führte. Klar, die Einstellungsseite für Privatsphäre ist jetzt viel übersichtlicher. Liegt daran, dass es weniger Einstellungsmöglichkeiten gibt. Wo ist die Einstellung hin, dass Applikationen nicht mehr auf meine Daten zugreifen können? Die gibt es nicht mehr. Stattdessen gibt es neuerdings <a href="http://www.thetechherald.com/article.php/200951/4938/Facebook-s-new-privacy-settings-introduce-PAI-to-the-Internet" target="_blank">PAI: &#8220;publicly available information&#8221;</a>. Zu Deutsch: Öffentlich verfügbare Information. Profilbild, Status, Freundesliste, Fanpages, Email-Adresse usw. gehören nicht mehr den Nutzern, sondern sind für alle da. Abschaffung der Privatsphäre? Laut Gründer Zuckerberg ist Privatsphäre eine <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/facebook-boss-sagt-tschuess-zur-privatsphaere/" target="_blank">&#8220;alte Konvention&#8221;</a> und somit nicht mehr zeitgemäß. Ähnlich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A6e7wfDHzew">äußerte</a> sich ja bereits Google CEO Eric Schmidt: &#8220;Wenn Sie etwas tun, was niemand wissen soll, dann sollten Sie es vielleicht nicht tun&#8221;.</p>
<p><strong>Das digitale Kurzzeitgedächtnis<br />
</strong>20% der Nutzer sehen das neues Facebook, das sind 80 Millionen User. Da verfliegt jegliche Elite-Stimmung schnell. Doch was verschafft mir die Ehre? Nach welchen Kritierien wird ausgewählt? Reiner Zufall? Dank der allgegenwärtigen Informationsüberflutung werden meine Sorgen bald weggewaschen sein. Genau so wie es damals, nach der Einführung von Google Earth und Google Street-View. Die fortschreitende Abschaffung der Privatsphäre in den sozialen Netzwerken ist besorgniserregend und erfordert neben Beobachtung Auseinandersetzung.</p>
<p>Zur Zerstreuung eventueller Sorgen nun abschließend noch ein paar Leckerbissen für diejenigen, die das neue Design noch nicht kennen. Vielen Dank an dieser Stelle an <a href="http://de.linkedin.com/in/folkerenken" target="_blank">Folke Renken</a> für die Erstellung des Screencast.</p>
<p>[vimeo 9253041]</p>

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		<title>LinkedIn mit 11 Millionen Mitgliedern in Europa</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 17:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[LinkedIn gewinnt weiter Mitglieder in Europa. Seit der Markteinführung der spanischen, französischen und deutschen Sprachversion nutzen mittlerweile elf Millionen Mitglieder das globale Netzwerk in Europa. Damit ist LinkedIn das mitgliederstärkste Online-Businessnetzwerk im europäischen Raum. Weltweit sind es sogar 45 Millionen User und es kommen ca. eine halbe Million neue Mitglieder pro Woche dazu. Kevin Eyres, Europa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LinkedIn gewinnt weiter Mitglieder in Europa. Seit der Markteinführung der spanischen, französischen und deutschen Sprachversion nutzen mittlerweile elf Millionen Mitglieder das globale Netzwerk in Europa. Damit ist LinkedIn das mitgliederstärkste Online-Businessnetzwerk im europäischen Raum. Weltweit sind es sogar 45 Millionen User und es kommen ca. eine halbe Million neue Mitglieder pro Woche dazu.</p>
<p>Kevin Eyres, Europa Manager von LinkedIn, sagt dazu: „Wir freuen uns sehr über das anhaltend starke Wachstum von LinkedIn in Europa. Die Zahlen bestätigen, dass die europäischen Fach- und Führungskräfte mehr und mehr auf LinkedIn setzen, um ihre Ideen und ihr Wissen auszutauschen sowie wichtige nationale und internationale Geschäftskontakte zu pflegen. Unser Erfolg basiert auf einer starken Konzentration auf unsere Nutzer und wird nicht zuletzt von einem erprobten Einnahme-Mix aus Online-Werbung, Mitgliedsbeiträgen und speziellen Unternehmenslösungen getragen.“</p>
<p>Mit 11 Millionen Mitgliedern in Europa hat LinkedIn auch deutlich mehr Mitglieder als das deutsche Business-Netzwerk Xing. In Deutschland dürfte Xing jedoch weiter vor dem Wettbewerber liegen und damit das wichtigste Netzwerk im regionalen Markt stellen.</p>
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		<title>Stefan Groß-Selbeck: „Das Prinzip der &#8216;walled gardens&#8217; hat sich überlebt“</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 07:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Panter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit Stefan Groß-Selbeck, seit Januar 2009 der neue CEO der Xing AG. Der vorherige Geschäftsführer von Ebay Deutschland übernahm den Job von Gründer Lars Hinrichs, der in den Aufsichtsrat wechselte. Network Relations: Herr Groß-Selbeck, Sie sind nun ein halbes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unregelmäßigen Abständen befragt Network Relations Fachleute, Trendsetter, Forscher und Mitmacher aus dem Bereich Social Media. Diesmal sprechen wir mit <strong>Stefan Groß-Selbeck</strong>, seit Januar 2009 der neue <strong>CEO der Xing AG</strong>. Der vorherige Geschäftsführer von Ebay Deutschland übernahm den Job von Gründer Lars Hinrichs, der in den Aufsichtsrat wechselte.</p>
<p><span><strong><em>Network Relations: </em></strong><strong>Herr Groß-Selbeck, Sie sind nun ein halbes Jahr bei Xing in Amt und Würden, wie schmeckt Ihnen Xing mit seinen vielen Mitgliedern und deren vielen Wünschen?<br />
<span style="font-weight: normal;"><em>Stefan Groß-Selbeck:</em> Ich denke, es waren gute erste Monate und freue mich besonders darüber, dass wir Xing in der Zeit weiterentwickelt und unser Innovationstempo deutlich beschleunigt haben. Dabei spielen die Wünsche unserer Mitglieder eine wichtige Rolle, denn von den Ideen, aber vor allem auch von den Verbesserungsvorschlägen und der Kritik unserer Nutzer lernen wir am besten, wie wir unsere Plattform weiter optimieren können. Deshalb haben wir vor kurzem das Feedback-Tool „UserVoice“ eingeführt, um die zahlreichen Wünsche und Anforderungen der Mitglieder zu bündeln und reibungslos in die Weiterentwicklung einfließen lassen zu können. Letzlich hängt unser Erfolg wesentlich davon ab, Geschäftsleuten ein immer effektiveres Netzwerken auf Xing zu ermöglichen, dass aber natürlich auch Spaß bringen soll.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Wie sind Sie zu dieser Aufgabe gekommen, haben Sie sich ganz klassisch beworben?<br />
<span style="font-weight: normal;">Lars Hinrichs und ich kennen uns schon länger und natürlich verfolge ich Xing als eines der erfolgreichsten deutschen Internet-Unternehmen seit Jahren mit großem Interesse. Ich bin selbst seit April 2006 Mitglied und kenne Xing selbstverständlich auch als Nutzer. Als ich dann gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, Lars Nachfolger zu werden, war ich spontan begeistert.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Nach der kurzen Zeit kann man als Außenstehender schon deutlich eine andere Handschrift erkennen. Wie betrachten Sie Ihre Aufgabe, wo unterscheiden Sie sich von Lars Hinrichs?<br />
<span style="font-weight: normal;">Natürlich setzt jeder seine eigenen Akzente – das ist ja völlig normal. Ich sehe meine Aufgabe darin, Xing auf Wachstumskurs zu halten. Das setzt in erster Linie voraus, dass wir unsere Plattform so weiter entwickeln, dass sie immer mehr Wert schafft für unsere Nutzer. Wir sind schon heute das Business-Netzwerk mit der höchsten Aktivität weltweit – das zeigt, dass wir da auf einem sehr guten Weg sind. Denn nur zufriedene Nutzer kommen regelmäßig zurück auf die Plattform. Deswegen war es mir wichtig, gleich in meinen ersten Monaten eine Reihe von neuen Funktionen und Features auf die Seite zu bringen.</span></strong></span></p>
<p><span><strong>Wie wirkt sich das im Produkt aus, bzw. was davon bemerkt der Kunde – wo setzen Sie Schwerpunkte?<br />
<span style="font-weight: normal;">Mit den neuen Features bieten wir unsere Kunden bereits auf der eigenen Startseite mehr Möglichkeiten, sich erfolgreich zu vernetzen und ins berufliche Gespräch zu bringen. So haben wir z.B. die Funktionalität „Mitglieder, die Sie kennen könnten” eingeführt, die sehr gut angenommen wird. Über „Xing Mitglieder fragen“ können Nutzer jetzt Fragen an das gesamte Netzwerk stellen und es gibt mit den „Xing News“ auch Business-Nachrichten vom Handelsblatt, der Financial Times und anderen Medien direkt auf der Plattform, die kommentiert und zum Lesen empfohlen werden können. Außerdem haben wir auch Unternehmensprofile eingeführt, die kostenlos und automatisch angezeigt werden und die ersten OpenSocial Applikationen gelauncht. Das ist aber erst der Anfang und wir wollen das Innovationstempo weiter hoch halten.</span></strong></span><br />
<span>Außerdem sind Recruiter eine wichtige Zielgruppe für unsere Mitglieder und damit auch für Xing. Unsere Plattform wird bereits heute von mehr als 40 Tausend Personalentscheidern und Headhuntern genutzt, um bestgeeignete Kandidaten für neu zu besetzende Positionen zu finden. Ein weiteres Schwerpunktthema ist und bleibt die internationale Expansion.</span></p>
<p><span><strong>In diesem Zusammenhang fällt häufig der Begriff OpenSocial, ist diese neue Offenheit für Xing unabdingbar, um am Markt bestehen zu können?<br />
<span style="font-weight: normal;">OpenSocial ist ein sehr effizienter Weg, um unsere Plattform auch durch Anwendungen von Drittanbietern weiterzuentwickeln. Das Prinzip der „walled gardens“ hat sich überlebt und diese Standardschnittstelle schafft sehr vielseitige Möglichkeiten, zusätzliche Features und Services anbieten zu können.</span></strong></span><br />
<span>Das wir mit Xing stark wachsen und erfolgreich als führendes europäisches Business Netzwerk agieren liegt allerdings nicht an einzelnen Features sondern daran, dass die Kontakte für das berufliche Fortkommen immer wichtiger werden. Das Arbeitsumfeld vieler Menschen verändert sich nicht nur wegen der Wirtschaftskrise schneller als je zuvor: Berufstätige wechseln immer häufiger den Arbeitgeber, Branche oder auch die Region. Sie müssen sich immer öfter bei neuen Zielgruppen ins Gespräch bringen und benötigen dazu ein effizientes Tool.</span></p>
<p><span>Über Xing können Geschäftsleute aber nicht nur vorhandene Kontakte pflegen, sondern auch neue Kunden hinzugewinnen, qualifizierte Mitarbeiter oder einen neuen Job finden. Dies sind nur einige Gründe warum immer mehr Berufstätige erkennen, dass persönliche Kontakte die besten Türöffner sind.</span></p>
<p><a title="Zweiter Teil des Interviews mit Stefan Groß-Selbeck" href="stefan-gross-selbeck-das-prinzip-der-walled-gardens-hat-sich-ueberlebt-2">Hier geht es weiter</a></p>
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