Twitter. Oder in 140 Zeichen um die Welt.

Roland Panter | Mittwoch, Januar 21st, 2009 | No Comments »

Noch nie gingen Nachrichten so schnell um die Welt. Und das trotz einer Beschränkung auf 140 Zeichen. Das ist Twitter.

Es ist erstaunlich, mit welcher Dynamik sich der Microblogging-Dienst Twitter zu einem Massenmedium entwickelt (Siehe auch hier). Nachdem der Dienst durch die wiederholt unglaublich kurze Reaktionszeit auf Geschehnisse bekannt wurde, zeigen immer mehr Publikumsmedien Präsenz bei Twitter. Denn Informationen über jüngste Ereignisse, wie der gelungene Notlandung eines Flugzeuges auf dem Hudson River in New York, brauchten nach dem Ereignis nur wenige Minuten, um sich via Twitter weltweit zu verbreiten. Tagespresse, Rundfunk und Fernsehen können da nicht mithalten. Aber sie machen sich das Medium zu Nutze, spült es doch zu jeder Tages- und Nachtzeit interessante Informationen in die Redaktionen. Das erste Foto des Flugzeugs auf dem Hudson zum Beispiel wurde wenige Minuten nach dem Unglück im Twitter-Bilderdienst Twitpic und beim Bilderdienst Flickr eingestellt und danach weltweit in den Zeitungen gedruckt. Sogar die Tagesschau berichtet in diesem Zusammenhang über das Phänomen Twitter (Ab Minute 12:33).

Die Medien sind schon dabei

Viele bekannte Zeitungstitel und auch Radio- und TV-Sender sind bei Twitter präsent (Übersicht). Nicht erst seit diesem Ereignis. Täglich kommen neue „Multiplikatoren“ dazu. Inzwischen wird der Twitterfeed in live in Radiosendungen beworben, was eine rasant steigende Nutzerzahl des Dienstes bedeutet. Medien eben den Weg für ein neues Medium.

Wofür ist Twitter gut?

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung fragt in Ihrem Twitterfeed nach dem konkreten Nutzen von Twitter. Eine Frage, die sich viele neue Nutzer stellen. Und auf die es gar keine so klare Antwort gibt. Es ist irgendwie eine Mischung aus Nachrichten, Freunden, neuen Kontakten, Themen, sozialer Internet-Nestwärme, Interaktion und und und. 

Sind Sie auch schon dabei?

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